Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?8518
  • 01. April 2008 13 1 Min.

Hamburg (queer.de) - Der niederländische Zauberer Hans Klok hat es nicht gern, wenn er als "schwuler Magier" bezeichnet wird. Dies verriet der 39-Jährige in einem Interview mit dem Magazin "Gala". Er wolle für seine Kunst berühmt werden und nicht wegen seiner Homosexualität.

Klok, der zu den schnellsten Illusionisten der Welt gehört, ist seit seinem Coming-out vor seinen Eltern im Jahre 1991 mit einem Physiotherapeuten liiert, der einen Sohn in die Beziehung mitbrachte.

Der Magier versicherte der "Gala", niemals eine Hetero-Affäre mit seiner Assistentin Pamela Anderson gehabt zu haben. "Das haben wir alles gespielt, es war nur Quatsch", so Klok. "Ich stehe eher auf Männer." Die Gerüchte kamen auf, nachdem sich der Zauberer im vergangenen Jahr in einer US-Talkshow überraschend als Hetero ausgegeben hatte. Laut Klok habe der Moderator ihn überrumpelt. Zudem habe Anderson ihm abgeraten, öffentlich über seine Homosexualität zu sprechen. "Sie meinte, ich solle erst dann mit der Wahrheit herausrücken, wenn mein Name schon bekannter ist. Das wäre für mich und meine Karriere besser." (ots)

#1 BjörnAnonym
  • 01.04.2008, 16:57h
  • Er "ist seit seinem Coming out vor seinen Eltern (...) mit einem Physiotherapeuten liiert". Wie? Nachdem er Mama und Papa gesagt hatte: "Ich bin schwul", holten die Eltern einen Physiotherapeuten aus dem Nebenzimmer und Hans Klok wurde mit diesem zwangsverheiratet? Oder haben die Eltern das zur Bedingung gemacht: "Du darfst schwul sein, aber nur wenn du uns einen festen Partner präsentieren kannst."
  • Direktlink »
#2 SaschaAnonym
  • 01.04.2008, 19:09h
  • Tja, einer unter Tausenden von männlichen Stars und Sternchen, die den Hetero markieren und ihre Homosexualität verleugnen, nur weil es auf Basis eines perversen kommerziellem Uniformismus gewissermaßen verordnet wird, oder besser: weil der Betreffende es sich verordnen lässt.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Homosexuelle überhaupt wahrnehmen (oder wahrhaben wollen), dass wir auch im Jahr 2008 noch Lichtjahre von wahrhaftiger Gleichberechtigung entfernt sind.

    Und zum größten Teil liegt es ja an eben diesem Realitätsverlust der so genannten "Community" selbst! Denn wenn man vor den teilweise nach wie vor erschreckenden Realitäten die Augen verschließt, wird man sie auch niemals effektiv verändern können!
  • Direktlink »
#3 KonstantinEhemaliges Profil