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- 02. April 2008 1 Min.
Hamburg (queer.de) - Den frisch an den Stimmbändern operierten Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz wundert es nicht, dass viele Menschen ihn für schwul halten: "Die meisten haben dieses klischeemäßige Denken: Schminke plus gemachte Haare ist gleich schwul", verriet er in einem Interview mit dem Magazin "Vanity Fair".
Der 18-Jährige sei selbst natürlich hetero: "Ich wollte ja genau das Statement setzen, dass es halt nicht so ist. Jeder kann machen, was er möchte. Das eine muss mit dem anderen nichts zu tun haben." Zu seinem Outfit meinte er: "Der geschminkte Bill ist mir definitiv näher als der naturbelassene. Der ungeschminkte Bill ist für mich wie eine Verkleidung. Wenn ich nicht bekannt wäre, würde ich auch so rumlaufen. Das gehört total zu mir."
Von Sex mit weiblichen Groupies hält Bill Kaulitz allerdings auch nicht viel: "Mich ekelt das ein bisschen an, jeden Abend irgendwen in mein Bett zu lassen, den ich nicht kenne. An dem Punkt bin ich noch nicht. Ich hätte auch gar nicht das Vertrauen, ein Mädchen nur für eine Nacht mitzunehmen. Das einzige Private, was man unterwegs hat, ist ja das eigene Hotelzimmer. Und da jemanden einfach mal so eine Nacht mit schlafen zu lassen – also nee, da wär ich total skeptisch." (cw)














(Abgesehen von dem unwahrscheinlichen Fall, dass er in flagranti in eindeutiger Pose beim Sex mit einem anderen Boy/Mann erwischt werden würde...Und selbst dann hätte man dafür bestimmt eine ganz plausible, heterokonforme Erklärung!)
Willkommen in der großen Freiheit des 21. Jahrhunderts - einem Mythos, dem große Teile der schwulen "Community" erfolgreich auf den Leim gegangen sind!