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- 08. April 2008 1 Min.
Peking (queer.de) - Einem chinesischen Aids-Aktivisten zufolge versucht die kommunistische Führung Chinas wegen der anstehenden Olympischen Spiele, Homo-Anlaufstellen zu säubern. Mehr als 100 Menschen sollen in den vergangenen Wochen verhaftet worden sein, erklärte Wan Yanhai von der Aidshilfe-Organisation Aizhixing. "Es gab Razzien in allen bekannten schwulen Cruising-Gebieten", so Wan. "Eine Sauna ist immer noch geschlossen und manche Leute sind immer noch in Haft – vielleicht zehn, aber wir wissen das nicht genau." Zudem sollen Polizisten Callboys aufgespürt und verhaftet haben, die ihre Dienste über das Internet anbieten.
Homo-Aktivist Tatchell in London verhaftet
Wegen seines Protests gegen die chinesische Politik ist am Sonntag der bekannte Homo-Aktivist Peter Tatchell in London festgenommen worden. Er beteiligte sich an einer Kundgebung beim olympischen Fackellauf, bei dem es in London und Paris zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten kam. Anlass war die gewaltsame Niederschlagung von Protesten im nach Unabhängigkeit strebenden Tibet. Tatchell ist inzwischen wieder freigelassen worden. (dk)
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» Gaysportler fordern: Kein Olympia-Boykott! (queer.de vom 28.3.08)















allerdings stellt sich die frage, wie kann überhaupt eine olympiabewerbung eines absolut undemokratischen landes angenommen werden ?
die nummer mit "der jugend der welt" zieht doch schon lange nicht mehr.
es bleiben wie immer, nur wirtschaftliche interessen übrig, die ausschlaggebend sein müssen. drum sind die herren der komitees auch gegen einen boykott, zumal es auch um den persönlichen geldbeutel geht !
letztlich leiden die ernsthaften sportler unter diesen umständen, aber die verantwortlichen für diesen trouble verdienen noch daran, klappt doch prima !