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- 09. April 2008 1 Min.
Kuala Lumpur (queer.de) - In Malaysia hagelt es Proteste gegen eine neue Zahnpasta-Marke. Der Name "Oral-Me" habe eine pornographische Mitbedeutung, schimpfen Konservative und Islamisten.
"So etwas sollte nicht erlaubt werden", zitierte die "New Straits Times" den Mitarbeiter der "Consumers Association of Penang", Hatijah Hashim. Für ihn sei es völlig unverständlich, wie es zur Zulassung dieser Marke gekommen sei.
"Ich bin geschockt. Solche Worte findet man normalerweise auf einem Scherzartikel", empörte sich auch Werbefachmann Martin Voon aus Kuala Lumpur. Englischlehrer Kieran Sharkey aus Sabah sorgt sich vor allem um die Jugendlichen: "Ich fühle, dass sie den Namen falsch interpretieren können."
"Oral-me"-Hersteller Kulim aus dem malaysischen Bundesstaat Kedah äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Sein größter Mitbewerber, die Pro Dental B Corporation, gab sich hingegen gelassen: "Der Name sagt doch nur, dass es ein orales Produkt ist", so deren Geschäftsführer Sunny Saw. (cw)














Aber mal ernsthaft: Das ist genauso bescheuert als wenn jetzt jemand auf die Idee käme "Nimm 2" zu verbieten, weil der Name den Kunden, vor allem aber die Kinder und Jugend zur Orgie oder gar (noch extremer) zum Gang Bang verführen könnte.