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  • 11. April 2008 12 1 Min.

Singapur (queer.de) - Die Dokumentation "A Jihad For Love" ist von der Zensurbehörde Singapurs verboten worden. Im 81-minütigen Film, der bereits auf mehreren Filmfestivals – darunter auch Berlin – gezeigt wurde, interviewt der indische Regisseur Parvez Sharma überzeugte schwule und lesbische Muslime aus Pakistan, Iran, der Türkei, Ägypten, Südafrika und Frankreich. Der Film sollte eigentlich auf dem Singapore International Film Festival gezeigt werden, das im Augenblick stattfindet.

Nach Angaben der "Straits Times" begründeten die Zensoren das Verbot, weil "Thema, das muslimische Homosexuelle in verschiedenen Ländern zeigt, zu sensibel ist". Ungefähr 14 Prozent von Singapurs 4,4 Millionen Einwohner sind Muslime. Auf schwulen Sex stehen bis zu zwei Jahre Gefängnis. (dk)

-w-

#1 RabaukeAnonym
  • 11.04.2008, 12:20h
  • Da kommt mir die Wurst!!!!! Dann sollen doch bitteschön die Politiker dieses Landes mal AUF statt Verklärung betreiben. Es ist ja schon ein "Fortschritt", wenn man dort meint: "Andere Schwule in muslemischen Staaten.........Thema sei zu sensibel."

    Wieviele türkische Mitbewohner haben wir, prozentual gesehen? Es dürfte weit unter 5 % liegen. Und? Wenn aber eben diese 5% die "Kopftuchpflicht haben wollten? Dann kuscht doch unser Staat auch nicht.

    Ich wünsche Euch trotzdem ein ruhiges WE und bis bald.

    Euer Rabauke
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#2 ChrisAnonym
  • 11.04.2008, 12:30h
  • Na in Deutschland sind ja 4 % der Einwohner Muslime und immerhin 9 % der Neugeborenen haben musl. Eltern. Da wird in Deutschland wahrscheinlich auch in 10 Jahren sowas verboten, weil es gegen den Islam verstößt und ja dann wahrscheinlich auch die Sharia gilt ... und ich glaube, dass der Islamunterricht, der ja eingeführt wird / werden soll, das ganze noch verstärkt. Schade, was da aus unserem Land wird.
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#3 wolfAnonym