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  • 16. April 2008 22 1 Min.

Köln (queer.de) - Das Stichwort Einsamkeit im Alter ist für Alfred Biolek ein großes Thema: "Ich halte viel von Wohngemeinschaften für Alte. Die eigene, vertraute Atmosphäre hat schon etwas für sich", verriet der Moderator in einem Interview mit dem Magazin "Das neue Blatt". Bio weiter: "Ich will schließlich auch nicht ins Altersheim."

Zurück vor die Kamera zieht es Biolek nicht mehr: "Ich kann es mir einfach nicht vorstellen", sagte er dem Blatt. Statt vor der Fernsehkamera zu stehen, tourt er mit seiner Bühnenshow "Mein Theater mit dem Fernsehen" durch Deutschland. "Ich kann nicht einfach zu Hause hocken. Dass es aber ruhiger zugeht als früher, ist klar. Ich lese jetzt mehr und gehe häufiger ins Theater", so der einst von Rosa von Praunheim geoutete Entertainer.

Langeweile komme bei ihm nicht auf: "Ich habe schon vieles hinter mir, aber auch noch vieles vor." Auf die Frage nach Eitelkeit und Alter antwortet der 73-Jährige gelassen: "Wissen Sie, ich war nie eine Schönheit. Schon in jungen Jahren sah ich viel älter aus, als ich war. Irgendwann hat mein Alter dann mein Aussehen eingeholt. Da lernt man eine gewisse Gelassenheit."(ots)

#1 MarkHBAnonym
  • 17.04.2008, 00:39h
  • Dieses ewige "der von Rosa von Praunheim geoutet wurde" geht mir ganz gewaltig auf den Keks!

    Rosa von Praunheim hat lediglich ausgesprochen was schon lange bekannt war. Alfred Bioloek (z. B.) hat bereits in den 70ger Jahren offen schwul gelebt und war nach eigener Aussage über die große Resonanz in der Presse sehr erstaunt.

    Hätte von Praunheim damals Mut gehabt, dann hätte er Männer geoutet die schwul sind, aber in der Öffentlichkeit gegen das Erreichen der Rechte von Schwulen und Lesben kämpf(t)en.
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#2 jochenAnonym
  • 17.04.2008, 03:07h
  • die frage wie homosexuelle kuenftig mit den alten schwulen bzw. ihrem alter umgehen wird eine herausforderung .

    ich denke die generation die auch die schwule/lesbische emanzipation vorran gebracht hat, (also die heute 50 und 40 jaehrigen )wird sich da hoffentlich neue wege ausdenken.

    schliesslich haben nur die wenigstens das geld das Alfred Biolek hat

    ... und somit fuer einige auch alten-wg's in betracht kommen duerften. oder altersheim.

    ich hoffe auf fantasie, mut und vielleicht auch unkonventionelle wege.
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#3 RabaukeAnonym
  • 17.04.2008, 10:04h
  • @Markus HB

    Genau so sieht es aus!!!!! Darüber hat damals ja Keiner gesprochen. "Man wußte ja nicht´s." Heute lassen sich solche Leute wie von Br.............feiern...............Echt, da bekommt man es an der Glocke.
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