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Kommentare zu:
Potsdam: Uni verbietet Regenbogenfahne


#18 TufirAnonym
  • 21.04.2008, 12:24h
  • @Sascha:
    "jede Form der Ungleichbehandlung...konsequent und in aller Deutlichkeit ablehnt" und "uneingeschränkt gleiche Rechte einfordert"

    Naja - bei der gleichen Behandlung fehlen einem halt auch uneingeschränkt die gleichen Rechte. Für mich liegt die Fehleinschätzung der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Tolerantes Brandenburgin diesem Fall weniger darin, dass es nicht "NUR um die Akzeptanz von Schwulen und Lesben" geht, sondern dass es GAR NICHT um die Akzeptanz von Schwulen und Lesben geht, weil darüber seitens der Uni keine Aussage gemacht wird (in diesem Zusammenhang ist die Überschrift auch irreführend, weil die Regenbogenfahne ja keineswegs verboten wurde).
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#17 SaschaAnonym
  • 18.04.2008, 22:30h
  • @einige Vorredner:

    Mit einem neuen Selbstverständnis und -bewusstsein meine ich ein solches, das jede Form der Ungleichbehandlung und Diskriminierung homosexueller Menschen in dieser Gesellschaft konsequent und in aller Deutlichkeit ablehnt, uneingeschränkt gleiche Rechte einfordert und nicht etwa einer Perpetuierung der bestehenden Diskriminierung das Wort redet bzw. das Nichthandeln politischer und sonstiger gesellschaftlicher Akteure auch noch entschuldigt.

    Wer, wenn nicht die Hochschulen und Universitäten im Sinne einer dem sozialen Fortschritt und der menschlichen Vielfalt verpflichteten, kritischen Forschung und Lehre, sollte in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft gerade diskriminierten Gruppen besonderen Raum und eine starke Stimme geben???

    Wir selbst müssen in unserem Denken und Handeln endlich deutlich machen, dass Homophobie und damit auch Heteronormativität nicht etwa weniger Menschen verachtend sind als Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus und alle anderen Formen der Xenophobie, die ja nach den neusten Erhebungen gerade auch bei jungen Menschen wieder stark zunimmt.
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#16 KlausAnonym
#15 hwAnonym
  • 17.04.2008, 20:50h
  • verwaltungs-sesselfurzer !!!

    www.flaggenparadies.de/media/images/vatikan_thb.jpg

    mein bildschirm ist riesig !

    das mit dem banner war eine anregung, wobei natürlich für ein regenbogenbanner der ungemein günstige preis von einem € gelten müßte.

    Vortrag von Prof. Dr. Ingo Balderjahn mit dem Titel "Was ist Werbung und wie funktioniert sie?"
    ...Balderjahn erzählte, was getan wird, damit Werbung erfolgreich funktioniert. Dazu gehöre die Schaffung "cooler Marken" und Logos ebenso wie der Einsatz witziger Spots, toller Musik oder prominenter Persönlichkeiten. Seine Botschaft an die Kids: "Werbung informiert und ist notwendig, aber sie will auch verführen."

    www.uni-potsdam.de/portal/okt04/uniaktuell/kinderuni.html

    gibt es etwas schöneres, als zur toleranz zu verführen ?
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#14 TufirAnonym
  • 17.04.2008, 20:10h
  • @ hw
    "ich schlag mich auf die seite der studenten."
    Das ist schön für dich, in diesem Zusammenhang aber in erstaunlichem Ausmaß egal.
    Es geht darum, wozu sich die Uni öffentlich bekennt. Die Regenbogenflagge ist keineswegs ein Standardsymbol der Toleranz, das jeder, der nicht Freude an der Missachtung der Grundrechte hat, flattern lassen muss. Meine Frage, nach der rationalen Begründung für eine Verpflichtung zur Bevorzugung von Schwulen bleibt also stehen.

    "was glaubst du welche stofflappen vor der uni hängen würden, wenn ein herrscher der letzten theokratie in europa, auch noch ohne wahlrecht, diesen ort der vernunft betreten würde ?"
    Vermutlich die Deutsche Flagge? Oder vielleicht die entsprechende Ländervariante.

    "oder mercedes dem uni-präsidium drei dienstfahrzeuge spenden würde ?"
    Vermutlich die Deutsche Flagge? Oder vielleicht die entsprechende Ländervariante.
    Tatsächlich habe ich auf der Website der Uni auch keine Werbelogos gesehen. Aber vielleicht ist dein Monitor auch einfach größer.

    "rückgratlose sesselfurzer !"
    Auch wenn du es noch so oft wiederholst - das stimmt in diesem Zusammenhang halt nur genauso, wie es immer auf Verwaltungen zutrifft. Hat also nicht explizit etwas mit der Regenbogenflagge zu tun.
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#13 seb1983
  • 17.04.2008, 18:56h
  • "Tja, so langsam aber sicher nimmt der gesellschaftliche Rollback immer deutlicher sichtbare Formen an!"

    Ahhhhhja
    Wir erinnern uns wie in den 30er oder 40er oder 50er oder 60er oder 70er oder 80er oder 90er Jahren die Regenbogenflaggen an allen Universitäten wehten.....
    Was für ein Rollback dagegen heute mit Homoehe und seit neuestem 500.000 Euro Freibetrag bei der Erbschaft wie bei Heteropaaren und und und....
    Bei aller Kritik an bestehender Diskriminierung:
    Wie wärs wenn man mal in der Realität ankommt??

    Trotzdem schade dass die Uni nicht eingewilligt hat, aber wenn man hier bei uns mit der Verwaltung zu tun hat dann heißt es nach wie vor: Unter den Talaren der Muff von tausend Jahren...
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#12 hwAnonym
  • 17.04.2008, 17:00h
  • @ tufir

    wieso bedingungslos ? wie so unsere ?
    ich schlag mich auf die seite der studenten.

    was glaubst du welche stofflappen vor der uni hängen würden, wenn ein herrscher der letzten theokratie in europa, auch noch ohne wahlrecht, diesen ort der vernunft betreten würde ?

    oder mercedes dem uni-präsidium drei dienstfahrzeuge spenden würde ?

    rückgratlose sesselfurzer !
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#11 TufirAnonym
  • 17.04.2008, 16:18h
  • "Wann wachen wir endlich auf und ändern unser verfehltes Selbstverständnis?"
    Das Selbstverständnis, eine Sonderrolle einzunehmen, scheint ja ganz gut angenommen zu werden. Schließlich wird bereits als "rückgratlose sesselfurzer", wer sich nicht bedingungslos auf unsere Seite schlägt.

    Eine Regenbogenfahne aus Anlass des CSD in prominenter Position wäre sicherlich begrüßenswert, bisher fehlt mir allerdings von der schwulen Seite eine rationale Begründung für einen (zumindest moralischen) Anspruch darauf.
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#10 hwAnonym
  • 17.04.2008, 15:58h
  • vielleicht sollte die hochschulrelevante gruppe die uni mit einem € sponsern. sponsoren gegenüber zeigt man ich doch oft recht aufgeschlossen ?

    man könnte dann noch ein regenbogenbanner in das layout des internetauftrittes einpassen.
    natürlich bin ich unbedingt dafür es eindeutig als sponsoren-logo zu kennzeichnen.

    rückgratlose sesselfurzer

    haben schwule jüdische studenten am "tag von potsdam" schon mal der schwulen opfer der sho gedacht ?
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#9 SaschaAnonym
  • 17.04.2008, 15:54h
  • Tja, so langsam aber sicher nimmt der gesellschaftliche Rollback immer deutlicher sichtbare Formen an!

    Wann wachen wir endlich auf und ändern unser verfehltes Selbstverständnis?

    Übrigens grotesk, dass die betreffende Schwulen- und Lesbengruppe ihre Rechte und Belange ebenfalls kleinredet: "Heute geht es NUR um die Akzeptanz von Schwulen und Lesben, die ausgeklammert werden soll."

    Nicht gerade ein überzeugendes Statement, das aber viel sagt darüber, wie wir mit uns selbst und mit unseren fundamentalen Rechten in dieser Gesellschaft umgehen!
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#8 queerkopf
#7 TufirAnonym
  • 17.04.2008, 14:16h
  • Nach dem Prinzip "Im Zweifel für den Angeklagten": Wenn sie letztenendes so konsequent sind, dass niemand außer der Uni selbst seine Fahne aufhängen darf, lässt sich wenig dagegen einwenden. Schließlich müssten sie sonst ja anderen Aktivisten erklären, warum sie keine Greenpeace-, Antifa- oder Reichskriegsflaggen aufhängen dürfen. Insofern könnte ich mich mir schon vorstellen, dass man sich da aus dem Reigen möglicher politischer Inkorrektheiten raushalten möchte.
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#6 XeveronAnonym
  • 17.04.2008, 14:14h
  • @Nils
    Eine Regeonbogenfahne zu hissen hat nichts mit politischer Neutralität im engeren Sinn zu tun. Bei einem CSD wird nicht für ein politisches Programm demonstriert sondern für elementare Grundrechte. Es kann doch nicht sein, dass man sich hinter politischer Neutralität versteckt und nicht sagt, was gesagt werden muss.

    Die Schweiz definiert sich ja selber auch als neutral. Aber deshalb hält sie ja nicht die Klappe wenn es um Verletzungen von Menschenrechten geht, weil wohl doch die meisten verstanden haben, dass man sich auch mit Schweigen schuldig machen kann.
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#5 JürgenAnonym
  • 17.04.2008, 14:13h
  • Ich glaube nicht, dass man aus dieser Entscheidung gleich eine Diskriminierung oder mangelnden politischen Willen herauslesen sollte.

    Wenn man eine Grundsatzfrage daraus machen will, dann ist es tatsächlich eine Frage der politischen Neutralität: Wenn die Regenbogenflagge (offiziell) gehisst wird, muß die Universität es auch erlauben, wenn der DGB zum 1. Mai beflaggen will, eine türikische Studierenden Gruppe zu deren Nationalfeiertag usw.

    Es spricht wahrscheinlich ja nichts gegen Aktionen studentischer Gruppen vor Ort - die wären dann wohl auch unter der Woche und würden vielleicht ja mehr Studierende erreichen, als wenn am Samstag eine Flagge über einem leeren Gebäude gehißt wird.
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#4 wolfAnonym
  • 17.04.2008, 13:32h
  • @ nils
    hier geht es ja gerade um öffentliche wahrnehmung und hat mit politik wenig zu tun, da bekanntlich auch schwule alle parteien wählen !
    aber das problem dürfte wohl eher ein "potsdamer eigentor" sein, wäre nicht das erste.
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#3 NilsAnonym
  • 17.04.2008, 13:21h
  • Eine Universität ist eine Lehranstalt. Damit automatisch politisch neutral!!! Die Regenbogenfahen ist in der öfftl. Wahrnehmung (auch) ein politisches Symbol. Von daher erübrigt sich hier jede Diskussion. Die Fahne hat auf dem Uni-Gelände nichts zu suchen!!!
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#2 hurra deutschlandAnonym
  • 17.04.2008, 13:03h
  • na klasse, reaktionär bis ins kleinste. wahrscheinlich von irgendsoeiner "c#hristlichen" partei oder einer burschenschaft initiiert.

    aber man kann sich ja beschweren:

    Kontakt

    Universität Potsdam
    Senat
    Birgit Köhler
    Am Neuen Palais 10, Haus 9
    Tel: 0331/977-1732
    Fax: 0331/977-1089
    E-Mail:
    bkoehler@rz.uni-potsdam.de
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#1 wolfAnonym

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