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- 22. April 2008 1 Min.
Rom (queer.de) - Luciano Moggi, der ehemalige Manager des italienischen Spitzenclubs Juventus Turin, hat in einem Interview erklärt, dass Fußball nichts für Schwule sei. "Es gibt keine Schwulen im Fußball. Ich weiß nicht, ob die Spieler was gegen sie haben, aber ich habe auf jeden Fall was gegen sie", so Moggi im Interview mit dem Internet-Journalisten Klaus Davi.
In den Mannschaften, für die der jetzt 70-Jährige gearbeitet habe, habe es nie einen schwulen Spieler gegeben. "Ich wollte nie einen homosexuellen Spieler. Mit Sicherheit hätte ich keinen unter Vertrag genommen. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kenne den Sport und ein Schwuler würde hier nie überleben." Fußball sei nicht für Schwule gemacht, weil der Sport "eine spezielle Atmosphäre" habe. "Hier steht man mit anderen nackt unter der Dusche", so Moggi.
Bis 2006 war Moggi Manager bei Juventus Turin und Chef der Spielervermittlungsagentur. Wegen Spielmanipulationen musste er damals zurücktreten. In den 90er Jahren war "der Pate des italienischen Fußballs" bereits zu einer Geldstrafe von umgerechnet 1,5 Millionen Euro verurteilt worden, u.a. weil er Schiedsrichter für freundliches Pfeifen mit Prostituierten versorgte. (dk)
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