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- 24. April 2008 1 Min.
Brüssel (queer.de) - Mehrere Europaabgeordnete haben an die EU-Kommission appelliert, den Diskriminierungsschutz von Schwulen und Lesben in eine neue Richtlinie aufzunehmen. Zuletzt hat es Berichte gegeben, dass eine weiterführende Verordnung nur das Merkmal Behinderung erfassen soll, nicht aber sexuelle Ausrichtung (queer.de berichtete). Gegen die Verordnung haben sich Brüsseler Journalisten zufolge unter anderem Deutschland und Tschechien ausgesprochen, während Schweden, Finnland, Spanien und Großbritannien einen weitergehenden Diskriminierungsschutz fordern.
"Antidiskriminierung und der Schutz von Menschenrechten sind fundamentale Prinzipien der Europäischen Union", erklärte die britische Europaabgeordnete Liz Lynne (Liberale), die auch Vize-Chefin des parlamentarischen Sozialausschusses ist. "Es ist unglaublich wichtig, dass Millionen Menschen, die derzeit von Antidiskriminierungsgesetzen ausgenommen sind, gleiche Rechte haben. Diese stehen ihnen als europäische Bürger zu."
Lynne hat daher die Online-Petition www.signtoSTOPdiscrimination.org gestartet. Hier können Bürger die Regierenden auffordern, einen umfassenden Diskriminierungsschutz zu beschließen. (dk)















Die Minderheit muss geschützt werden.