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- 13. April 2004 1 Min.
Genf Auf Druck der US-Regierung, des Vatikans und islamischer Staaten hat Brasilien eine Initiative zur Gleichstellung Homosexueller bei der UN-Menschenrechtskommission gestoppt. Dies bestätigten Vertreter des Landes bereits am Gründonnerstag. Bereits im letzten Jahr war der Antrag bei der Menschenrechtskommission nach Protesten vertagt worden. Die Nachrichtenagentur epd verbreitete unter Hinweis auf Diplomatenkreise, besonders aus den USA sei der Druck gekommen. Die Regierung von Präsident George W. Bush wolle im Wahlkampf die Unterstützung fundamentalistischer Christen behalten, die gegen Konzessionen an Homosexuelle seien, hieß es. Auch der Vatikan, der nicht in der UN vertreten ist, habe Druck gegen das Papier gemacht, dass die Beseitigung von Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen anmahnt, aber nicht vorschreibt. (nb)














