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Kommentare zu:
Roms neuer Bürgermeister fordert CSD-Verbot


#1 KonstantinEhemaliges Profil
  • 07.05.2008, 12:24h
  • Unglaublich, dass sowas in der EU überhaupt noch geäußert werden darf. Von den bekloppten Zwillingen aus Polen mal ganz angesehen, denn von denen erwartet man ja keine Intelligenz! Falls die das wirklich durch kriegen gibts schon wieder ein Land mehr, das man im Urlaub meiden sollte!
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#2 hwAnonym
  • 07.05.2008, 12:51h
  • bleibt zu erwähnen, dass er allerdings gute kontakte
    nach israel hat.
    in dieser pluralistischen gesellschaft gibt es solche,
    die den mussolini-verehrer jabotinsky verehren.
    zu solchen hatte er bereits amtskontakte in seiner zeit
    als landwirtschaftsminister. dort traf er sich mit freunden im geiste...

    de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Zeev_Jabotinsky

    die aktion beißt sich also nicht.

    gegner liberaler juden gibt es überall.

    jabotinskys schlägertruppen gingen in palästina ähnlich gewaltätig gegen jüdische gewerkschafter, linke
    und araber los, wie mussolinis mob in italien auf seine
    politischen gegner.

    es handelt sich um eine überkonfessionelle internationale von nationalisten.
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#3 AntichristProfil
  • 07.05.2008, 13:26hHH
  • Wen wundert es eigentlich, wo doch der heimliche Machthaber sowieso mitten in Rom, wenn auch in seinem eigenen kleinen Staat, namens Vatikanstadt, haust. Aber wie heißt es dort ja auch so schön: "Kriegst du links eine gepfeffert, dann halte die rechte Wange hin." In diesem Falle hätte man lieber den Rechten eine gescheuert und dann die Linken genommen.
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#4 lisaAnonym
  • 07.05.2008, 22:46h
  • Wieso kann eigentlich EIN einziger Mensch über hunterte, tausende Menschen entscheiden, was gemacht wird und was nicht? Ich verstehe sowas immer nie.
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#5 Tufir
  • 07.05.2008, 23:15h
  • Antwort auf #4 von lisa
  • Weil der Mensch demokratisch gewählt ist und eigentlich jede Regierung auf diesem Planeten auf diesem Prinzip basiert.
    Warum hingegen in einem westlichen Land ein einzelner Mensch bestimmen kann, wer durch eine Demonstration seine Rechte wahrnehmen darf, weiß ich auch nicht.
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#6 AntichristProfil
  • 08.05.2008, 08:45hHH
  • Antwort auf #5 von Tufir
  • @Tufir: "Weil der Mensch demokratisch gewählt ist und eigentlich jede Regierung auf diesem Planeten auf diesem Prinzip basiert."
    Wenn auch meist nur noch zum Schein. Wahlmanipulation mutiert gerade in den religiös konservativen Staaten nicht erst seit gestern zum Kavaliersdelikt, mit dem sich der Bürger abzufinden hat. Denn nicht überall, wo Demokratie drauf steht, ist auch Demokratie drin. - Man erinnere sich nur an die DDR, in der, der Bürger ja auch frei wählen durfte und das Ergebnis vorher schon festgelegt war.
    Im Gegenteil, bei den meisten darf man sich durchaus fragen, wo Demokratie anfängt und Diktatur aufhört. Beim Wahlrecht der Bürger sicher nicht.
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#7 alfAnonym
  • 08.05.2008, 08:51h
  • Wir Schwulen sollten uns nicht soo sicher sein solche Diskussionen oder gar mehr nur in Rom oder Warschau zu erleben. Leider meinen viele Schwule bei uns in Deutschland, zumindest in weiten Teilen, sei Schwulsein ganz "normal". Das scheint nur so...
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#8 Tufir
  • 08.05.2008, 12:17h
  • Antwort auf #6 von Antichrist
  • Wo fängt Wahlmanipulation an? Erst beim verdrehen von Zahlen oder bereits der gegenwärtigen Bildungspoltik, die dafür sorgt, dass es eine ausreichend große dumme und desinteressierte Masse gibt, die Entscheidungen bar jedes Verständinisses zu tragen? Ist die Springerpresse moralisch tragbarer als Wahlfälscher Modrow und Konsorten (die dankbar in die PDS bzw. Linke aufgenommen werden, Wahlfälschung ist eben kein ausschließlich konservatives Phänomen). Ist Demokratie überhaupt ein realistisches Konzept oder brauchen Menschen vielleicht auch ihre Leitwölfe, von denen sie verarscht werden?
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#9 jessicaAnonym
  • 08.05.2008, 14:01h
  • Antwort auf #8 von Tufir
  • ne, glaub ich ned so. dann haste wieder ex-nazis
    als neofaschs ohne judenverfolgung, weil das blöd rüberkäme

    der kram endet dann wies ein italo-prof mal gesagt hat,
    glaub ich

    "Der Neofaschismus
    benötigt zwar eine Ideologie und Gurus, doch deren Funktion ist nicht von vorrangiger Bedeutung.
    Die Grundsätze [...] sind einfach und gering an Zahl [...] und liegen auf der Hand:
    Nationalismus, Sozialdarwinismus, Rassismus, das Bedürfnis nach Führerschaft, nach einer
    neuen Aristokratie und Gehorsam sowie die Leugnung der Ideale der Aufklärung und der
    Französischen Revolution.“Hinzu kommen die Negation ökonomischer Klassen und divergierender
    Interessen, die Bevorzugung von Mythen und die Ablehnung des Materialismus
    schlechthin zu Gunsten idealer Vorstellungen von Staat, Gemeinschaft, Individuum und der
    Tat. Die historische Aufgabe, das Abendland und die Nation retten zu müssen, ..."

    yo, und wenns mal ned so bedroht ist machts bumm,
    da kennen sich die ex-nazis aus.

    de.wikipedia.org/wiki/Loge_P2

    kennst du fred/isrel oder jög fischer-ahorn ?

    son scheiss brauche mer ned
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#10 MarekAnonym
  • 09.05.2008, 12:51h
  • Dass Berlusconi und seine Mannen noch viel Elend über Italien (und in gewissem Maße auch über die EU) bringen werden, dürfte wohl niemanden verblüffen.

    Was ich fast noch schockierender finde ist, dass (trotz der schlechten Erfahrungen) offensichtlich genug Italiener diese Leute auch noch gewählt haben.
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#11 AntichristProfil
  • 09.05.2008, 22:04hHH
  • Antwort auf #8 von Tufir
  • @Tufir: "Wahlfälschung ist eben kein ausschließlich konservatives Phänomen"
    Hat keiner behauptet.

    "oder brauchen Menschen vielleicht auch ihre Leitwölfe, von denen sie verarscht werden?"
    Jain. Die meisten brauchen ihn tatsächlich, diesen Leitwolf, der sie führt, der so hübsch die Verantwortung über ihr Leben übernimmt und der sie verarscht. Sie wollen verarscht werden, weil sie die Entdeckung und Erkenntnis, dass sie verarscht wurden, in ihrem Selbstbewusstsein stärkt. Allerdings geben sie auch die Hoffnung nicht auf, den oder das richtige zu finden, der/das ihnen die Verantwortung über ihr eigenes Leben abnimmt.
    Fühlen sie sich von der Politik und ihren Machern im Stich gelassen, suchen sie eben ihr Heil verstärkt im religiösen.
    Das lässt sich besonders gut daran sehen, das immer dann, wenn die staatswirtschaftlichen Verhältnisse schlecht sind (hohe Preise, hohe Arbeitslosigkeit, geringe Perspektiven, steigendes Gewaltpotential, steigende Kriminalität), die Menschen plötzlich wieder verstärkt in die Kirchen, Synagogen, Moscheen und ähnliches rennen. Im Prinzip sind es die, die ständig über die schlechten Situationen jammern, aber zu feige sind, den Arsch hochzukriegen und was zu ändern. Es sind die, die sich mit Sprüchen wie: "was kann ich denn alleine schon tun?", oder gar dem hinterletzten: "wie sieht das aus, wenn ich plötzlich dies oder das tue oder gegen die Entscheidung von diesem oder jenem protestiere. Was sollen denn da die Nachbarn von mir denken?", herausreden. Im Prinzip nichts anderes, als feige Gesellschaftsmarionetten die schön im Strom mitschwimmen, nach außen immer zu allem schön Ja und Amen sagen und sich dann wundern, wenn die Kacke am Dampfen und der Karren heillos in der Scheiße versunken ist. Dann heißt es: "Huch, wie konnte denn das passieren. Wo kommt denn plötzlich der Krieg her?"

    Die restlichen, die übrig bleiben, scheißen was auf diesen Leitwolf, der sie ihr Leben lang bemuttert und bevormundet, weil sie durchaus in der Lage sind, ihr Leben selbstverantwortlich zu führen. Sie sind die, die sich mit der Politik ihres Landes und den zukünftigen Vertretern eben dieses auseinander setzen und auch wählen gehen. Und eben die, die selbst versuchen, ihren Karren aus dem Dreck zu ziehen, anstatt auf die Knie zu fallen und den Herrgott oder wen auch immer um Hilfe anzuflehen.
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#12 stromboliProfil
  • 10.05.2008, 08:19hberlin
  • Antwort auf #11 von Antichrist
  • was mich an diesem traurigen beispiel beschäftigt ist die dünne schicht gesellschaftlicher substanz mit der wir uns herumschalgen; was auch einen blick auf unsere strategien fordert:
    demokratische ebenen lassen sich nicht per votum einfordern, sie müssen in form der ständigen auseinandersetzung abgerungen werden. Entsprechend auch die zielsetzungen und das sich bewusstwerden über die ziele!

    Was dieser mann, seine partei und die ihn unterstützenden bevölkerungsgruppen da ansprechen und in entscheidungsbildung einbringen, ist die ständige möglichkeit allerortens , zu jeder zeit, gegen uns zu mobilisieren; was die nun auch ungeniert machen!
    Da unterscheiden sie sich nicht von denen in moskau, warschau, bukarest , istanbul oder womöglich in naher zukunft in einer beliebugen deutschen gemeinde!
    Was es bedarf ist eine initialzündung und eine sichtbar "tolerante" schweigende bevölkerung, die mit anderem ( z.B dem täglichen überleben im sozialdarwinistischen konkurenzsystem) beschäftigt ist.
    Da hat @alf vollkommen recht : nichts ist wirklich normal in unserem verhältnis zu unserer umgebung. Aber dieses verhältnis ist auch geprägt durch die sichtbare verbürgerlichung unserer auseinadersetzungen mit dem uns umgebenden "feind" heteronormativer werte.

    Hinter dem :"Ich respektiere die Homosexuellen, ich befürchte aber, dass die CSD-Parade eine Form von sexuellem Exhibitionismus ist." , vebirgt sich zum einen die angst vor der radikalität die eine freigesetzte sexualität hervorrufen kann/könnte, auf der anderen seite der wunsch der kontrolle von trieb und verfügbarkeit! Letztendlich nicht nur ein "wunsch " radikaler rechter und wertekonservativer ; auch ein wunsch breiter bürgerlicher gruppen. Wir entedcken dies auch in dem phänomenalen anwachsen der religiösität.

    Die italienische rechte (und wohl auch die resteuropäische im traditionellen neofaschismus)
    , sieht sich als avangarde gegen eben diese tendenz der "veräusserlichung des privaten".
    Und somit macht sie es auch konservativen wie liberalen möglich, eine gemeinsame plattform an forderungen gesellschaftlichen rückzuges und der moralischen erneuerungen zu schaffen. Die linke hingegen in italien hat den vorteil der sinnlichkeit ihrer programme und ideen verspielt als sie unter veltroni und rutelli den schulterschluß hin zur kirche suchte. Der "sozialdemokratische weg in die mitte" hat sie zur gesichts und inhaltlosen maske verkommen lassen! Und sich da mit der idee des amerikanischen wahlkampfes einen kennedy/clinton -clon als wahllokomotive ohne inhalte auszuwählen, ist fatal gescheitert; selbst und gerade in einer traditionell liberalen stadt wie rom!
    Unter diesem deckmäntelchen wird sich in der nächsten zukunft einiges auf uns zu bewegen, auch hier in deutschland!
    Hier wird sich nun die mittelmäßigkeit rächen mit der wir unsere zukunftsplanung auf den privatistischen rückzug in die familie gestützt haben.
    Eine rechtssicherheit gibt es , trotz europäischem gericht nicht , wie die beispiele polens und bulgarien zeigen.
    Und wir sehn nun auch wie löchrig unser eigenes gesetzeswerg zur abwehr von diskriminierung ist!
    Da ist der weg in eine restaurative gesellschft vorprogramiert!
    Vieleicht ist deshalb das motto des kölner CSD08
    auch hier nicht weitgeghend genug , wenn schon ein farbtupfer in der grauen wüste ideenloser funveranstaltungen!
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#13 blondiAnonym
  • 11.05.2008, 18:47h
  • Antwort auf #11 von Antichrist
  • "..Die meisten brauchen ihn tatsächlich, diesen Leitwolf, der sie führt, der so hübsch die Verantwortung über ihr Leben übernimmt und der sie verarscht.
    Sie wollen verarscht werden, weil sie die Entdeckung und Erkenntnis, dass sie verarscht wurden, in ihrem Selbstbewusstsein stärkt........

    Die restlichen, die übrig bleiben, scheißen was auf diesen Leitwolf, der sie ihr Leben lang bemuttert und bevormundet, weil sie durchaus in der Lage sind,
    ihr Leben selbstverantwortlich zu führen..."

    was haben die wölfe von selbstverantwortlichen ?
    was haben die selbstverantwortlichen von den wölfen ?
    was sind schäferhunde ?
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#14 AntichristProfil
  • 11.05.2008, 21:25hHH
  • Antwort auf #13 von blondi
  • @blondi: "was haben die wölfe von selbstverantwortlichen ?"
    Nichts. Außer Angst ihrer Macht beraubt zu werden.
    "was haben die selbstverantwortlichen von den wölfen ?"
    Nichts, außer, dass sie ihnen auf den Senkel gehen und sie meist gängeln.
    "was sind schäferhunde ?"
    Domestizierte Hauswölfe, die gezüchtet wurden um blöde Hammel und ihre Weibchens im Zaum zu halten.
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#15 blondiAnonym
#16 AntichristProfil
#17 blondiAnonym
#18 stromboliProfil
#19 gatopardo
  • 12.05.2008, 11:02h
  • @stromboli: "Freigesetzte Sexualität" ist es, die dem Verbot entsprechen, den sich breite bürgerliche Gruppen sehnlichst wünschen, wobei ihnen ein Alemanno äusserst gelegen kommt, der aber nicht unbedingt immer in Rom und Italien angesiedelt sein muss. Sicher ist der Wahlerfolg der Rechtspopulisten beunruhigend für uns, aber er wird nicht ewig dauern, denn mit der Zeit werden sie auch für Italiener unerträglich. Ferner können wir darauf vertrauen, was hier bereits @hw und @jessica treffend andeuten, dass sie nämlich ausser nationalen Rettungs- und ethnischen Säuberungsversuchen mit Schliessung der Grenzen gar keine Ideologie haben. Sie werden sich hüten, z.B. Schengen ausser Kraft zu setzen, wenn sie damit den Hinauswurf aus der EU riskieren, wie ich soeben in einer spanischen Zeitung las.
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#20 hwAnonym
  • 12.05.2008, 12:45h
  • zur beschreibung des morastes noch das, weitere
    faulgase sind zu erwarten:

    "Einen Monat vor der vorgezogenen Parlamentswahl in Italien hat sich ein Kandidat aus der Partei von Silvio Berlusconi öffentlich zum Faschismus bekannt.
    "Ich sage mich nicht vom Faschismus los und bewundere Mussolini sehr", erklärte Giuseppe Ciarrapico in der Tageszeitung Corriere della Sera. Der 73-jährige Ciarrapico lebt als Geschäftsmann und Verleger in Rom und kandidiert für Berlusconis neue Partei Popolo della Libertà (Volk der Freiheit) für den Senat. Seine Äußerungen stießen auf heftige Kritik der Linken und der jüdischen Gemeinschaft in Italien.
    "Der Faschismus hat mir Freuden und Schmerzen bereitet", sagte Ciarrapico in einem Interview der Zeitung La Repubblica. Während des Interviews wurde er gefragt, warum in den Redaktionsräumen seiner Lokalzeitungen Bilder von Mussolini an der Wand hängen.
    "Das ist eine wunderbare Sache", antwortete Ciarrapico. Erst im Oktober habe er den Geburtsort Predappio besucht, wo Mussolini auch beigesetzt wurde. Nach der wachsenden Empörung über seine Äußerungen versicherte Ciarrapico, dass er sich zur Demokratie bekenne und niemals Antisemit gewesen sei.
    ...
    Ciarrapico gibt mehrere Zeitungen in der mittelitalienischen Region Latium heraus.
    Sein Bündnis schließt auch die Nationale Allianz ein, die aus dem Faschismus hervorgegangen ist, sich aber von diesen Wurzeln losgesagt hat. Mussolinis Enkelin Alessandra Mussolini hat sich deswegen von der Nationalen Allianz getrennt und bewirbt sich jetzt ebenfalls als Kandidatin für Popolo della Libertà..."
    süddeutsche, 11.03.08

    madridEU, hat recht, allzu großen krawall gilt es für eine schleichende re-education zu vermeiden.

    Bis heute finden sich in den großen konservativen Tageszeitungen fast jede Woche relativ positive Artikel zum Mussolini-Regime und eine breite Rezeption der Positionen der ideologischen Vordenker der Konservativen Revolution und des Faschismus bzw. der „Neuen Rechte“.
    Die zahlreichen rechten Verlage und Publikationen tun das ihrige, und die vielfältigen Verbindungen der AN zu Rechtsintellektuellen hält eine breite Debatte am Leben, wie der alte Faschismus einzuordnen sei und welche Funktionen die neue Rechte heute und in Zukunft hat.
    Einer harten kritischen Diskussion braucht sich die Partei deshalb allerdings in der Regel nicht zu stellen.
    Bei einer atomisierten Linken schon gar nicht.
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#21 gatopardo
  • 12.05.2008, 13:20h
  • Antwort auf #20 von hw
  • @hw: Im Zuge des allgemeinen Aufmarsches der Schwarzhemden überschreiten sie Hemmschwellen und werden ganz schön frech. An der Strasse steht die Mehrheit der Italiener und wir werden sehen, ob sie sich das noch weitere 5 Jahre lang schweigend ansieht.
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#22 hwAnonym
  • 14.05.2008, 18:16h
  • @ madridEU

    zum thema nationalisten und gegner liberaler juden

    anything goes:

    Die bisher in Israels besetzten Gebieten lebende Fiamma Nirenstein, die gerade für die “postfaschistische” Alleanza Nazionale ins italienische Parlament gewählt wurde, beschreibt ihre Wahlpropaganda so:
    “Ich habe mit den Leuten nicht über lokale Probleme gesprochen. Ich habe ihnen gesagt, dass das Wichtigste für ihre italienische Identität ist, dass sie an der Seite Israels stehen”. (Haaretz, 18.4.2008)

    ein trost, daß die liberalen und linken israelis und juden weltweit zunehmend lauter werden.
    der grad der unerträglichkeit durch kriegstreiber
    wird immer schlimmer.
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#23 gatopardo
#24 remixbebAnonym
#25 gatopardo
  • 15.05.2008, 13:40h
  • Antwort auf #24 von remixbeb
  • Alte Ängste werden geschürt und die Jagd auf andere Rassen ist nun auch offiziell eröffnet. Am 24.Mai reise ich mit einer Gruppe zu einem Geburtstagsfest nach Südtirol und wir haben zwei Farbige unter uns, die wir trotz intakter Papiere beruhigen müssen, weil sie sich um die neue Lage in Italien sorgen. An ital.Flughäfen und Grenzübergängen ist es als einzigem alten EU-Staat schon jetzt Mode, nicht europäisch aussehende Reisende herauszufiltern und sie nach ihren Dokumenten zu fragen. Dafür werden Beamte in Zivil eingesetzt, die sich unter die Ankommenden aus Schengen-Ländern mischen.
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#26 EchtSchwulEhemaliges Profil
#27 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#28 EchtSchwulEhemaliges Profil
#29 joshiProfil
  • 18.05.2008, 22:25hBerlin
  • egal wie er es verpackt. ob er nun primär gegen schwule und lesben zu felde zieht, oder gegen nackte oder shirtless typen..... wie auch immer.
    es bleibt ein angriff auf die freiheit, auf die demokratie, auf das recht sich als freie menschen frei zu versammeln.
    und ein angriff auf uns..... das natürlich auch.
    leider sehen die meisten "demokraten" den ersten absatz nicht.
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