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https://queer.de/?8712
  • 07. Mai 2008 17 1 Min.

Die Bundesregierung zahlt einer wegen Transsexualität entlassenen Frau 5.000 Euro Entschädigung. Das teilte das Bundespresseamt (BPA) auf eine Anfrage des Abgeordneten Volker Beck (Grüne) mit. Mandy G. hatte fünf Jahre lang Besuchergruppen im Auftrag des Bundes durch Berlin geführt, wurde aber gefeuert, als sie eine Geschlechtsanpassung vornehmen lassen wollte (queer.de berichtete). Daraufhin verklagte G. den Bund. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm (CSU) kündigte bereits vor einer Woche an, dass man der Frau ein Angebot auf Wiederanstellung machen werde (queer.de berichtete).

Das BPA habe "in der Güterverhandlung vor dem Arbeitsgericht Berlin am 5. Mai 2008 mit dem Kläger einen Vergleich geschlossen. Demzufolge werden an den Kläger 5.000 Euro gezahlt", so Michael Sternecker, stellvertretender Chef des Bundespresseamtes. "Ferner verpflichtet sich das BPA, dem Kläger durch die zuständige Fachabteilung das Bedauern über den Vorfall auszudrücken und ihm eine Bestätigung über Art und Qualität der erbrachten Auftragsleistungen zukommen zu lassen." Natürlich achte das BPA das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und lehne jegliche Diskriminierung von Transsexuellen ab, so Sternecker weiter.

Benachteiligung aufgrund von Transsexualität gilt nach dem AGG als Diskriminierung wegen des Geschlechts. (dk)

-w-

#1 KatrinAnonym
  • 07.05.2008, 22:13h
  • Da ist die Bundesregierung aber billig weggekommen. Ist doch schön, wenn man Menschen in einer Notlage mit Almosen abspeisen kann.
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#2 KonstantinEhemaliges Profil
  • 07.05.2008, 22:20h
  • Antwort auf #1 von Katrin
  • Allerdings! 5000 Euro sind wirklich ein Schiss für so eine ungeheuerliche Diskriminierung! Aber eine Krähe hackt der anderen halt kein Auge aus.
    Wenn ich könnte, würde ich diesem bgigotten Land (D) wirklich den Rücken kehren und in die Niederlande/Belgien auswandern. Da ist zwar auch nicht alles Gold was glänzt, aber die sind da doch wesentlich stringenter in der Gleichstellung!
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#3 Tufir
  • 07.05.2008, 23:26h
  • Antwort auf #2 von Konstantin
  • Belgien war das Land, in dem der Kidnapper und Kinderschänder Dutroux von hohen politischen Stellen gedeckt wurde, die Niederlande haben keine Handhabe gegenüber rechtsradikalen und nationalsozialistischen Demagogen. Nicht, dass ich dich zurückhalten wollte, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man in irgendeinem Staat auf diesem Planeten auf nicht bigotte Politiker trifft.
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