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  • Kolumne: Nina Queer
    Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.

    12. Mai 2008 12 3 Min.

Tratsch aus Berlin: Wowis Rechenfehler und Ben Tewaags hübscher Penis

Deutschlands politischster unpolitischster Homosexueller Klaus Wowereit verließ am Tag, an dem abgestimmt wurde, dass der Flughafen Tempelhof geschlossen werden sollte, mit einem Lächeln die Wahlkabine. Natürlich hatte er dagegen gestimmt. Kostet der Stadt Berlin zu viel Geld dieser Flughafen. So an die elf Millionen Euro pro Jahr. Kaum hatte Berlin abgestimmt und mit einer Knappheit das Volksbegehren verfehlt, stellt sich nun heraus, dass die Schließung wegen wirtschaftlichen Einbußen der Stadt 15 Millionen im Jahr kostet. Na klasse! Aber jetzt wo man am besten Wege ist, Berlin zu einer provinziellen Kleinstadt mit nur einem Flughafen zu machen, wird daran nicht mehr gerüttelt. Ich hoffe die Wähler rächen sich bitter. Vielleicht wäre es besser, sich um einfachste Schlussrechnungen zu kümmern, als sich mit Tom Cruise und allem, was in der Gala sonst noch so furzt, zu treffen.

Wenn wir schon bei Tom Cruise sind. Nicht nur dass Tom zuletzt ganz schön unter Beschuss geriet, weil er seine Ehefrau Katie Holms wie eine Gefangene hält, kam jetzt auch noch raus, dass die gefährliche Scientology-Sekte den Berliner Immobilienmarkt unterwandert und dies mit der Unterstützung von Tom Cruise relativ gut schafft. Hab ich schon erwähnt, dass ich heute Abend Adolf Hitler zum Spargelessen eingeladen habe…

Aus Gründen, die ich hier nicht genauer anführen möchte, war ich schon mal 15 Minuten in meinem Leben die Schwiegertochter von Uschi Glas. Was heißen soll dass ich sehr gut mit Ben Tewaag befreundet bin. Deshalb ist es mein gutes Recht öffentlich anzuprangern, dass es falsch ist, den lieben Ben zu inhaftieren. Sind wir doch mal ehrlich zu uns selbst: Hat in Münschen nicht grundsätzlich jeder was auf die Fresse verdient? Was soll ich mehrere Monate anfangen ohne den tollsten Mann, der mich je in meiner eigenen Bar besucht hat und den hübschesten Penis mit sich herumschleppt, den ich je betrachten durfte? Vertrocknen? FREE BEN TEWAAG!

Dann hab ich noch die heißesten News für alle Fans von Sex and the City. Am kommenden Donnerstag werden alle vier Mädels die Hauptstadt beehren. Für queer.de bin ich natürlich bei der Europapremiere des lang ersehnten Kinofilms dabei und werde hier exklusiv für euch berichten. Wer keine Premierenkarte für den Film oder die Party mehr erwischt hat – und das sind nun leider mal die meisten – bleibt ein toller Trost: Am Mittwoch, dem 28. Mai, findet – einen Tag vor dem Kinostart des "Sex and the City"-Films im Berliner Kino International die lange "Sex and the City-Nacht" statt. Ich moderiere ab 22 Uhr ein Glamourquiz-Spezial rund um die Erfolgsserie. Danach wird der Film gezeigt. Dann geht's auf zur großen Party mit Cosmopolitain-Lounge und tollen Preisen. Tickets für dieses Event sind noch reichlich vorhanden und kosten nicht mehr als eine gewöhnliche Kinokarte.

Tja, was es nicht alles gibt.

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Nina Queer
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  • Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.
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#1 PhaidrosAnonym
  • 12.05.2008, 11:02h
  • Ich hatte bei der letzten Kolumne ja gehofft, dass diese ein einmaliger Ausrutscher bleiben würde und befürchte jetzt, dass ich mich irre. Zugegeben: Diese ist schon viel besser, aber erstens schreibt man Herrn "Cruse" mit "i", also "Cruise" und zweitens finde ich die Aufmerksamkeitsspanne der Autorin doch etwas zu kurz. Es wäre hilfreich, sich auf ein Thema zu beschränken, dem Leser für politische Einschätzungen den Luxus eines Arguments zu gönnen (Übrigens: Schönefeld zu, Tegel bleibt, neuer Großflughafen auf: Macht für mich zwei Flughäfen...) oder auf unangebrachte Hitler-Vergleiche zu verzichten. Die sind weder angemessen noch lustig, sondern offenbaren einfach nur, wie dünn der Inhalt dieser Kolumne in Wirklichkeit ist.

    Sieht man von dem Veranstaltungs- und Selbstankündigungscharakter der letzten Zeilen ab, die man besser in einem entsprechenden Kalender untergebracht hätte, fehlt dem Rest jeglicher Inhalt.

    Anmerkung der Redaktion: Der Tippfehler wurde korrigiert, danke für den Hinweis
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#2 Tim_Chris
  • 12.05.2008, 12:08hBremen
  • Ist sie in diversen Clips noch ganz lustig anzuschauen, so scheint sie als AutorIn eher talentfrei. Das ganze hier war mir etwas zu trocken, wenig informativ und noch weniger originell.
    Aber wie sagt man ja auch so schön: "Schuster bleib bei deinen Leisten!" Soll in diesem Falle heißen: Als Drag Queen = 1;
    Selbstdarstellend im TV = 1;
    als Autor einer Kolumne = 4 bis 5
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#3 gatopardo
  • 12.05.2008, 13:38h
  • Antwort auf #1 von Phaidros
  • @phaidros: Tja, der Dativ ist DEM Genitiv oft SEIN Tod. Auch beim Schnellschreiben kostet IHR der Akkusativ einige Aufmerksamkeit . Und dann muss man sich nicht unbedingt merken, ob ein Langweiler wie dieser Tom Cruise mit oder ohne i geschrieben wird. Nachsicht ist die Mutter der Porzellankiste !
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