https://queer.de/?8750
- 15. Mai 2008 1 Min.
Der Einkaufsriese Wal-Mart, der Mineralölkonzern Exxon Mobil (Esso) und die Schnellrestaurantkette Dunkin’ Donuts gehören zu den am wenigsten homofreundlichen Firmen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Homo-Medienhauses PlanetOut unter schwulen und lesbischen Amerikanern. Zu den am besten bewerteten Unternehmen gehören der Computerhersteller Apple, die Jeansmarke Levi’s und der schwedische Wodkakonzern Absolut. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, sie würden eher Produkte von Firmen kaufen, die sie als homofreundlich ansehen.
71 Prozent erklärten darüber hinaus, sie hätten eine positive Meinung von Firmen, die Schwule und Lesben in der Werbung darstellten. Daher sei auch die Popularität von Levi’s zu erklären, meint Howard Buford, Chef des Meinungsforschungsinstituts Prime Access, das die Umfrage durchgeführt hatte. Das Unternehmen aus San Francisco hatte in einer groß angelegten Werbekampagne mit einem Schwulenpaar geworben (Video siehe unten). "Die Studie ergibt, dass Schwule und Lesben sehr loyale Kunden sind für Marken, die auf sie zugehen", erklärte Buford in einer Stellungnahme.
Allerdings gaben auch 24 Prozent der Gesamtbevölkerung an, dass Homo-Inhalte in der Werbung ihre Haltung zu einem Produkt verschlechtern würden.
Mehr als 2.000 Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren haben an der Studie teilgenommen. Davon gehörten 1.502 der allgemeinen Bevölkerung an, 757 waren Schwule und Lesben. (dk)
Links zum Thema:
» Umfrage-Ergebnisse (auf Englisch)














