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- 15. Mai 2008 1 Min.
Ein 42-jähriger HIV-positiver Mann ist in Dallas (US-Bundesstaat Texas) zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er einem Polizisten ins Gesicht gespuckt hatte. Die Geschworenen sahen es am Dienstag als erwiesen an, dass der Angeklagte Willie Campbell seine Speichelflüssigkeit als gemeingefährliche Waffe eingesetzt habe. Er muss mindestens die Hälfte der Strafe absitzen, danach kann das Urteil – bei guter Führung – zur Bewährung ausgesetzt werden.
Der Vorfall ereignete sich bereits im Mai 2006. Damals wollte ein Beamter Campbell wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit verhaften. "Er hat sich umgedreht und mich angespuckt", erklärte der Polizist Dan Waller. "Er hat mich im Auge und im Mund getroffen. Dann hat er mir erzählt, dass er Aids hat. Ich habe gleich nach etwas gesucht, mit dem ich meine Augen auswaschen konnte." (dk)















Ist ja mal ganz was Neues. Und nun ein kleine Textaufgabe für denn Durchschnitts-Ami:
Wenn auf (ungefährliche) Speichelübergabe eines HIV positiven auf einen Polizisten 35 Jahre Haft stehen, wie viele Jahre Haft stehen dann auf Dummheit im Namen des Volkes?