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- 20. Mai 2008 1 Min.
"Schwule, Drogendealer, Diebe und andere Kriminelle" sollten Gambia binnen 24 Stunden verlassen oder würde die Konsequenzen zu spüren bekommen, erklärte Präsident Yahya Jammeh nach Angaben der Zeitung "Daily Observer" auf einer Wahlkampfveranstaltung. Auch Menschen, die derlei "schlechte Elemente" beherbergten, erhielten eine letzte Warnung, so der 42-Jährige: "Jedes Hotel, jede Lodge oder jedes Motel, das diese Art von Menschen beherbergt, wird geschlossen, weil deren Taten gegen das Gesetz verstoßen", so Jammeh. "Wir sind ein islamisch dominiertes Land und ich werde solche Menschen nie in diesem Land akzeptieren." Über 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime.
Er fügte an, dass Ausländer nach wie vor hoch willkommen seien, nur nicht "schlechte Elemente". Tourismus ist nach der Landwirtschaft die Haupteinnahmequelle des englischsprachigen Landes.
Jammeh ist seit 1994 Staatspräsident von Gambia. Er sorgte letztes Jahr für Aufregung, als er verkündete, seine Ärzte könnten mit einer Tinktur HIV und Asthma binnen drei Tagen heilen (queer.de berichtete).
Auf Homosexualität stehen in Gambia bis zu 14 Jahre Haft. (dk)















Da hilft dann nur eines:
dieses Land komplett boykottieren. Wenn die auf den Tourismus angewiesen sind, ist das die einzige Waffe. Die Sprache des Geldes verstehen sie alle...