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Kommentare zu:
Gambias Präsident an Schwule: "Verlasst mein Land binnen 24 Stunden"


#21 josef2647Anonym
  • 21.05.2008, 16:31h
  • hi, Chris, der Satz war gut.
    Ich selber denke jedoch, das mit einem Boykott niemandem gedient ist- vor allem nicht den unteren Bevölkerungschichten (Bsp: Zimbabwe).
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#22 HauptschullehrerAnonym
  • 21.05.2008, 17:07h
  • Antwort auf #21 von josef2647
  • Sowohl Du als @Tim-Chris #19 habt Eure Aufgaben gemacht. Es ist eine Frage der Bürgerrechte, die uns selbstverständlich zustehen müssen und wir haben hier ein EIGENES Forum, wo wir unsere Emanzipation stärken können. Wirtschaftsboykott trifft ohnehin nur die Ärmsten und es genügt, wenn wir Länder meiden, die für uns Schwule unsicher sind. Als Beispiel wurde hier Italien genannt, was man wohl nicht unterstützen kann, denn kein Homosexueller wird dort kriminalisiert, wenn auch der gesellschaftliche Fortschritt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Vatikan wohl noch lange auf sich warten lassen wird.
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#23 Tim_ChrisProfil
  • 21.05.2008, 17:54hBremen
  • Antwort auf #21 von josef2647
  • @josef2647: Das ist der bittere Nachgeschmack, der mir an der Sache ebenfalls nicht gefällt. Bei Einstellung der Subventionen leidet nicht dieser Präsident, sondern die Ärmsten der Armen, die sowieso schon von Unterernährung und Krankheit bedroht sind. Doch was bekommen die überhaupt von den Subventionen und Hilfsgütern zu sehen, die aus der westlichen Welt in ihr Land gebracht werden?
    Ich schätze dass allenfalls ein Bruchteil dessen, was an Spenden für sie eingeht, tatsächlich den Weg zu ihnen findet, von den staatlichen Geldern sehen sie doch sicher nichts.
    Genauso wenig dürfte vom Tourismuskuchen irgendetwas für sie abfallen. Sie werden allenfalls ein paar armselige Krümelchen von einigen spendablen Touristen erbetteln können, wenn sie von diesen denn überhaupt etwas sehen.
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#24 najaAnonym
#25 Rodolfo (Schweiz)Anonym
  • 22.05.2008, 00:33h
  • Auch Europa hat vor ein paar Jahrhunderten noch Hexen verbrannt. So wie heute der Mob eines Dorfes in Kenia, wo 15 Frauen aus ihren Häusern geholt und verbrannt wurden. Nur war damals die Welt noch nicht globalisiert (UNO, Internet etc). Leider ist Afrika heute noch voll von Politikern und Staatsoberhäuptern dieses primitiven und tödlichen Kalibers: Totale Machos, die in Jahrzehnten an der Macht "ihr" Land wie Eigentum behandeln, wie Vampire aussaugen, zu Tode wirtschaften (siehe Beispiel Mugabe in Zimbabwe) und in der Entwicklung massiv hemmen. Sie werden zum Teil von einem grossen Teil der in Bezug auf westliche Werte ignoranten und in animistischen Traditionen festgefahrenen Bevölkerung gewählt, aus deren sie stammen. Und diese Politiker scheinen keine Hemmungen zu haben, sich zu Gunsten ihrer Machterhaltung und Selbstbereicherung in der Weltöffentlichkeit der Lächerlichkeit preiszugeben. Es braucht politischen Druck (UNO, Einreiseverbote für diese "Eliten" und deren Clans in entwickelten Ländern, etc), wirtschaftlichen Druck (Tourismusboykott, Einfrieren von Auslandskonten, etc), auch wenn die Bevölkerung darunter leiden muss. Und medialen Druck in den Weltmedien. Vielleicht kann so eine Veränderung angestossen werden. Die Veränderung von Werten, also in den Köpfen, dauert aber Jahrzehnte, wenn nicht Generationen. Also Jahrhunderte, wie in Europa!
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#26 Tim_ChrisProfil
  • 22.05.2008, 07:32hBremen
  • Antwort auf #25 von Rodolfo (Schweiz)
  • Zitat Rodolfo: "Es braucht politischen Druck (UNO, Einreiseverbote für diese "Eliten" und deren Clans in entwickelten Ländern, etc), wirtschaftlichen Druck (Tourismusboykott, Einfrieren von Auslandskonten, etc), auch wenn die Bevölkerung darunter leiden muss. Und medialen Druck in den Weltmedien. Vielleicht kann so eine Veränderung angestossen werden."

    Jain. Denn es würde, wie du ja schon sagst, nicht zum Schaden der Mächtigen sein, sondern auf die Bevölkerung zurückfallen. Zudem fürchte ich, dass ein solches Vorgehen eher als Propaganda gegen uns benutzt würde, um die Bevölkerung dahingehend zu überzeugen, dass die westliche Welt böse ist und sie, ihre Kultur und Traditionen zu vernichten versucht, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Die Bevölkerung nimmt so etwas, dank Bildungsmangel und medialer Zensur blind auf und glaubt den Mächtigen ihres Landes, denn die sind gebildet, haben mit der bösen Außenwelt Kontakt und müssen es ja wissen.
    Ziel dürfte also nicht sein, einem primitiven Volk westlich geprägte Zivilisation aufzuzwängen, sondern eher ganz langsam für ein selbständiges Umdenken zu sorgen und zwar so, dass sie ihren Glauben, ihre Kultur, ihre Traditionen weiterleben und pflegen können, aber dennoch die Menschenwürde und Menschenrechte anders denkender und lebender anerkennen lernen und die von der westlichen Welt angebotene Hilfe eben auch annehmen und vor allem entsprechend und gerecht umsetzen.
    Wie das gehen soll, weiß ich allerdings auch nicht. Bin im Prinzip ja ebenfalls für die Hammer-Methode, nur fürchte ich eben, dass man damit eher das genaue Gegenteil bewirken würde.
    Und für Aufklärung sind sie zu verbohrt, sonst hätte das längst Früchte tragen müssen - siehe HIV/Asthma und Heilung durch Tinktur, bzw. die böse Teufelskrankheit, die von der westlichen Welt absichtlich eingebracht wurde, um sie zu vernichten.
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#27 RabaukeAnonym
  • 22.05.2008, 11:17h
  • Na Bitte!!!!!!! Im eigenen Land nüscht zu Fressen, aber das Maul bis zum Hintern aufreisen. Vielleicht wirbt ja demnächst unsere "schöne" und "weltoffene" Eva ( Miss ex Tagesschau), selbsternannte "POPOLISTIN" für geistigen Dünnschiß, mit Gambia.

    Eines sei Bitte, ganz im Interesse aller Relegionen gesagt. Es gibt gute Gläubige. Es gibt weniger gute Gläubige. Auf der Grundlage eines Dummen Gläubigen, gleich welcher Relegion er stammt, über den Rest zu urteilen, empfinde ich als unfair den Menschen gegenüber, die ihren Glauben friedlich und in allem Respekt ausüben.
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#28 bodoAnonym
  • 22.05.2008, 21:11h
  • Das war es also mit dem moderaten Islam in Gambia.
    Jetzt drehen die also auch schon durch.
    Wir fliegen da nicht mehr hin.
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#29 BenedictusAnonym
  • 23.05.2008, 00:19h
  • Was beschwert Ihr Euch? Die christliche und muslimische Missionierung hat doch bestens funktioniert? Der Ursprung dieses Hasses auf Homosexuelle stammt bestimmt nicht aus Afrika, sondern wurde erfolgreich importiert.

    Mag sein, dass die schwarzafrikanischen Menschen zum großen Teil primitive Weltansichten hat, aber wer hat ihnen das denn eingetrichtert? Die primitiven Religionsführer aus Europa, Amerika und Nahost.

    Solange die westliche und nahöstliche Welt heute "wie in der Vergangenheit" den Einfluss auf Afrika ausübt, den sie schon immer ausgeübt hat, braucht man sich nicht wundern.

    Die Menschen in Afrika haben nichts. Mag sein, dass sie ein bisschen zu leichtgläubig sind, wenn sie ihr heil in Religionen suchen, die dadurch glänzt, Unterschiede zwischen Menschen herauszustellen und Konflikte und Kriege heraufzubeschwören, aber die Welt dreht sich nicht nur um Schwule. Es gibt wichtigere Dinge, die das Leben der Menschen dort bestimmen.
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#30 Tim_ChrisProfil
  • 23.05.2008, 07:30hBremen
  • Antwort auf #29 von Benedictus
  • Zitat Benedictus: "Mag sein, dass sie ein bisschen zu leichtgläubig sind, wenn sie ihr heil in Religionen suchen, die dadurch glänzt, Unterschiede zwischen Menschen herauszustellen und Konflikte und Kriege heraufzubeschwören, aber die Welt dreht sich nicht nur um Schwule. Es gibt wichtigere Dinge, die das Leben der Menschen dort bestimmen."

    Eben. Der ganze Hass auf Homosexuelle geht überhaupt erst von den Religionen aus, denn der Natur ist es scheißegal, wer mit wem fickt. Nur wollen das weder die Christen, noch die Moslems glauben. Da ist es egal, welcher Religion du anzugehören hast, es ist überall gleich. Die jeweilige Staatsreligion legt nach ihrem Befinden fest, wie die Bürger zu denken, zu leben und zu sexeln haben und wer ihr Todfeind ist. Anstatt sich also um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, wie Schulen für alle, Nahrung, Wasser, Ärzte und medizinische Versorgung, Arbeit, Wirtschaft usw. wird die Staatskraft mit einem solchen Menschen verachtenden Schwachsinn vergeudet.
    Und die Kirchen reißen das Maul auf, missionieren, reden den Leuten irgendwelchen Mist ein, dass Gott schon alles richten wird, wenn man nur lange genug betet, aber zu Essen, sauberes Wasser, medizinische Versorgung geben sie ihnen nicht. Bestenfalls eine Kirche, einen Tempel oder ein Gotteshaus, in dem sie dann verhungernd und von Durst und Seuchen gezeichnet zum Himmel beten können.

    Zitat: "Was beschwert Ihr Euch? Die christliche und muslimische Missionierung hat doch bestens funktioniert?"

    Ich beschwere mich, weil mir diese verfluchten Scheißhausprediger am Arsch vorbei gehen und ich der Letzte wäre, der dieses Gesocks zwecks Missionierung und Dummschwätzerei in ein Dritte-Welt-Land schicken würde. Und ich denke, ich habe Recht genug, mich zu beschweren. Ebenso wie alle Schwulen, Lesben und Transen das Recht haben, sich über diesen bigotten Scheißhaufen, genannt Religion, zu beschweren und dagegen zu protestieren. Denn Religion ist heilbar, Homosexualität nicht.
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