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  • 21. Mai 2008 - 1 Min.

Das Rathaus Spandau wird anlässlich des Berliner CSDs am 28. Juni erstmals mit Regenbogenfahnen beflaggt. Einziger "Fahnenverächter" ist jetzt der Bezirk Reinickendorf.

Die Entscheidung zur Beflaggung teilte Spandaus Bürgermeister Konrad Birkholz (CDU) jetzt dem Lesben- und Schwulenverband mit. In den vergangenen Jahren war Spandau neben Reinickendorf der einzige Berliner Bezirk, der die Regenbogenfahne nicht gehisst hat.

"Wir freuen uns, dass dieses Jahr nun auch in Spandau das Banner der Gleichberechtigung flattern wird", erklärte Alexander Zinn, Geschäftsführer des LSVD Berlin-Brandenburg. "Es hat lange gedauert, die Spandauer Politiker von der Notwendigkeit dieses Signals zu überzeugen."

Noch ist unklar, ob auch in Reinickendorf die Regenbogenfahne gehisst wird. Zwar hat die Bezirksverordnetenversammlung die Belaggung beschlossen. Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) leistet aber seit Jahren Widerstand. So kam es im letzten Jahr zum Eklat, als Wanjura die Anliegen von Lesben und Schwulen mit denen der NPD verglichen hatte (queer.de berichtete).

Auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes werden die Berliner Rathäuser alljährlich zum schwul-lesbischen "Berlin Pride" mit Regenbogenfahnen beflaggt. Auftaktveranstaltung des "Berlin Pride" sind auch 2008 die Respect Gaymes, die am 7. Juni im Jahn-Sportpark stattfinden. Abschluss wird die Parade am 28. Juni sein. Zum Auftakt der Fahnenaktion wird am 6. Juni, um 11.00 Uhr das Rote Rathaus beflaggt. (pm/dk)

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