https://queer.de/?8788
- 23. Mai 2008 1 Min.
Bei Spielen des Online-Netzwerkes "Xbox Live" sind alle "schwulen Namen" verboten - selbst wenn sie gar nichts mit Homosexualität zu tun haben.
So sind alle Namen, die das Wort "gay" beinhalten, auf der roten Liste von Microsoft. Dabei werden auch viele Heterosexuelle getroffen, wie der britische Spieler Richard Gaywood. Sein in Großbritannien sehr geläufiger Nachname wurde von dem US-Unternehmen Microsoft gesperrt.
Bereits mehrere Spieler berichteten von derartigen Verboten, schreibt das Magazin "PC World". So war auch "theGAYERgamer" zu heiß für die Xbox-Gemeinde. Auch andere Wörter fallen unter die Zensur, wie beispielsweise "cum" ("Wichse"). Dabei sind auch unverdächtige, aber populäre Spielnamen wie "scum" ("Abschaum") No-Go-Areas, weil sie die drei beanstandeten Buchstaben in dieser Reihenfolge enthalten.
Grund für die Zensur sind nach Angaben von Microsoft Beschwerden von Nutzern. Daher würden alle sexuellen Begriffe gesperrt werden.
Xbox Live ist ein gebührenpflichtiges Online-Spielenetzwerk, das seit 2002 in Betrieb ist. (dk)










