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  • 23. Mai 2008 8 1 Min.

Bei Spielen des Online-Netzwerkes "Xbox Live" sind alle "schwulen Namen" verboten - selbst wenn sie gar nichts mit Homosexualität zu tun haben.

So sind alle Namen, die das Wort "gay" beinhalten, auf der roten Liste von Microsoft. Dabei werden auch viele Heterosexuelle getroffen, wie der britische Spieler Richard Gaywood. Sein in Großbritannien sehr geläufiger Nachname wurde von dem US-Unternehmen Microsoft gesperrt.

Bereits mehrere Spieler berichteten von derartigen Verboten, schreibt das Magazin "PC World". So war auch "theGAYERgamer" zu heiß für die Xbox-Gemeinde. Auch andere Wörter fallen unter die Zensur, wie beispielsweise "cum" ("Wichse"). Dabei sind auch unverdächtige, aber populäre Spielnamen wie "scum" ("Abschaum") No-Go-Areas, weil sie die drei beanstandeten Buchstaben in dieser Reihenfolge enthalten.

Grund für die Zensur sind nach Angaben von Microsoft Beschwerden von Nutzern. Daher würden alle sexuellen Begriffe gesperrt werden.

Xbox Live ist ein gebührenpflichtiges Online-Spielenetzwerk, das seit 2002 in Betrieb ist. (dk)

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#1 Simon
  • 23.05.2008, 12:47h
  • Oh, und was wäre mit Bill GAYtes, die Aussprache ist zumindest gleich wie Bill Gates. Wird dann auch das Nennen schwuler Begriffe im Sprach-Chat bei Ego-Shootern weggepiept. Das sind ja fast chinesische Verhältnisse in Bezug auf Online-Zensur. Also manchmal könnte man sie glatt "Microbrainsoft" nennen.
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#2 Super MarioAnonym
  • 23.05.2008, 15:08h
  • Na, ich hoffe ich muss jetzt nicht meine geliebte WIXBOX 360 in die Verbannung schicken.
    Ich wundere mich nur warum Nintendo, mit seinen Konsolen Wii und DS, die weitaus verbeiteter als die XBOX 360 sind, noch nicht so reagiert hat. Da muss es doch rein zahlenmäßig weitaus mehr Beschwerden gegeben haben. Auch bei Sony mit seiner Playstation 3 scheint es (noch) keine Probleme zu geben.
    Kann man das unter „typisch amerikanische Prüderie“ abtun? (In der Tat sind die meisten XBOX-User in den USA beheimatet).
    Ich bin schon enttäuscht von Microsoft, dass sie nicht besonnener reagieren, wo Microsoft doch als ein eher liberaleres Unternehmen gilt.
    Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. Bis dahin werde ich weiterhin auf der XBOX 360 blutrünstige Killerspiele (Dead Rising, Clive Barker’s Jericho, Gears of War…) spielen und manch erotischen Chat haben.
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#3 chris
  • 23.05.2008, 15:29hDortmund
  • Antwort auf #2 von Super Mario
  • Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es sich bei dieser Zensur um eine diskriminierende Haltung handelt. Wenn ich mich nicht irre ist Microsoft einer der homofreundlichsten Konzerne der USA. Ich habe berufsbedingt viel mit Microsoft Produkten, Techniken und Marketing des Konzerns zu tun und ich denke, dass es sich bei der Zensur ehr um prüdes Getue handelt als um Diskriminierung. Und ja, die Wii ist um Längen besser .
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