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Kommentare zu:
Transsexuelle Aktivistin gewinnt gegen Broder


#21 hwAnonym
#22 almdudlerAnonym
  • 29.05.2008, 21:43h
  • Antwort auf #20 von Prignitzer
  • ist doch logisch, der lebt doch davon.
    letztens riesenvortrag bei der hardcore-rechten in der schweiz. "schweizerzeit".

    dort bliesen vor kurzem noch holocaustleugner
    ins almhorn und arpartheidsverehrer durften
    fremdrassige ins bockshorn jagen.

    nach solchen "zeiten" lauert er auf kritik,
    aus zivilisierten milieus, um mit antisemitismus-
    vorwürfen,
    nach den fränkli noch eurochen zu machen.

    der amerikaner und der israeli aus kommentar 2
    haben das gut beschrieben.
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#23 Tim_ChrisProfil
  • 29.05.2008, 22:16hBremen
  • Da ich beide nicht kenne, kann ich zu beiden nichts sagen, auch weiß ich nicht, was sich da im Vorfeld so alles zugetragen hat, allerdings finde ich es schon recht heftig von einem Journalisten derart ins Klo zu greifen, deshalb denke ich mal, dass das Urteil sicher fair und durchaus begründet ist.
    Ein Journalist ist zwar ebenfalls ein Mensch, dem auch irgendwann mal die Galle hoch kommt, dennoch sollte er, gerade weil er eine öffentliche Person ist und seine Worte viel gewichtiger sind, diese eher abwägen.

    Ich finde es etwas schade, dass der Bericht hier recht einseitig geschrieben ist und man nicht erfährt, wie es überhaupt zu Broders verbal Attacken kam. So klingt es nach Diskriminierung einer Transsexuellen, aber wenn ich die Kommentare dazu hier lese, scheint das ganze doch von Krienen überhaupt soweit provoziert worden zu sein.
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#24 Hurra, wir kopulieren !Anonym
  • 29.05.2008, 22:40h
  • Antwort auf #23 von Tim_Chris
  • Herr Klein hat den Geschichtenerfinder Broder doch sehr wohlwollend beschrieben ?

    Herr Broder fickt, wenn er nicht gerad kapituliert,
    sogar Schweine, die es gar nicht gibt.

    Und das geht so:

    Der Daily Express verbreitete die Meldung am 24. Oktober 2005 in Großbritannien. Sie schwappte über den Kanal zu Agence France-Presse, in die Bildzeitung und ihren Troß, umrundete den Erdball und landete schließlich bei den Australiern auf dem Frühstückstisch:

    Zwei britische Banken, die Halifax und die NatWest, würden aus Rücksicht auf die Gefühle der Muslime keine Sparschweine mehr aufstellen.

    Zwei Jahre und drei Monate später, jetzt also, und per Video, säuselt Henryk Broder wie ein Priester über die Wunder von Tschenstochau, führt Madonnen vor, die man mit Weihwasser oder, Schmunzel!, Eierlikör füllen könne, und kommt dann – nein, nicht auf die Juden – sondern auf die Muslime. Mit denen sei nicht zu spaßen. Anhand eines Schweins erkärt der Priester der Gemeinde:

    Es gibt schon Sparkassen, die es nicht mehr aufstellen – aus Angst, die Gefühle der Moslems zu verletzen.

    Der Daily Express nämlich, der die
    Sparschweingeschichte verbreitet hatte, ist in Sachen Islam so zuverlässig wie bei uns der Spiegel oder Markworts Focus: Die Schweinegeschichte stammte vom Lancashire Evening Telegraph, einer Provinzzeitung, und war frei erfunden. Eine aufgeweckte Australierin hat recherchiert – eine Tätigkeit, über die sich Broder bei Journalisten lustig macht – und eine Woche nach dem Daily Express zwei Mails ins Netz gestellt. Die eine kam von der Pressestelle der NatWest Bank:

    An der Geschichte ist absolut nichts dran. Wir haben bis Ende September eine landesweite Sparkampagne durchgeführt, unter anderm mit Bildern von Sparschweinen. Die Kampagne wurde durch die jetzt laufende ersetzt. NatWest hat Sparschweine zur Promotion eingesetzt und wird sie weiter einsetzen.

    Die andere Mail kam von der Halifax Bank:

    Halifax hat keine Sparschweine aus Filialen abgezogen. Wir setzen nämlich schon seit mehreren Jahren in unseren Filialen keine Sparschweine mehr ein.

    www.villa-agata.de/images/schwein.jpg
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#25 Lars3110
  • 29.05.2008, 23:10h
  • Einerseits schützt Transsexualität nicht vor Ignoranz, aber Herr Broder ist mir auch schon seit Langem ein Dorn im Auge.
    Seine Berichte im Spiegel sind sehr oft einfach nur ärgerlich, denn sie passen nicht zu einem Journalisten, der zur Elite in Deutschland gezählt wird (warum, bleibt mir aber rätselhaft) - schlecht recherchiert, uninteressante Themen und ein Lieblingsthema: Henryk M. Broder - der ist so selbstverliebt und keiner darf ihn kritisieren, ohne in die Antisemitismus-Schublade geschoben zu werden.
    Fazit: Ein unerträglicher Mensch.
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#26 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 30.05.2008, 00:26h
  • Antwort auf #25 von Lars3110
  • Na dann mal los, Du und ein paar andere... lasst mal die Katze aus dem Sack, viel fehlt ja nicht mehr, dass der Jud', heißt er nun Broder oder sonstwie, am Antisemitismus selbst schuld ist. - Ich meine, das ist nicht neu; das hatten wir alles schon, und die Folgen waren mörderische.
    Und zum Thema: der Journalist Henryk M. Broder... mit der heißen Nadel strickt Broder journalistisch nicht. Was jeder zu erkennen vermag, der vom journalistischen Handwerk was versteht. Weißt', wann jemand oft etwas mit "ärgerlich", "schlecht recherchiert" "uninteressant" oder "mir ein Dorn im Auge" apostrophiert? Wenn ihm die Wahrheit zu unbequem ist, und Broders zutage beförderten Wahrheiten sind in aller Regel flächendeckend unbequem. Und deshalb ist Broder, und daran ist er gewöhnt, halt ein "unerträglicher Mensch".
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#27 antosProfil
  • 30.05.2008, 06:46hBonn
  • Antwort auf #26 von Prignitzer
  • "Und deshalb ist Broder, und daran ist er gewöhnt, halt ein "unerträglicher Mensch"."

    Genau diese Pose geht mir zum Beispiel schwer auf die Nerven. Als Freund wohlformulierter Polemik lese ich Broders Kommentare [journalistische Texte habe ich schon lange nicht mehr von ihm gesehen - wo sind die?] natürlich immer - und allzu oft, eigentlich auch immer neuerdings, bleibt der schale Nachgeschmack: hier ist einer längst in seiner Pose als "unerträglicher Mensch" mit Spezialzugang zur Wahrheit erstarrt, hier berauscht sich einer nur noch an seinen eigenen apodiktischen Formulierungen, hier gefällt sich einer in seiner Sprache bis zur Selbstgefälligkeit - eine Selbstgefälligkeit, die Herr Broder natürlich auch, darin quasi auf dem Weg zum Gesamtkunstwerk, in seinen Fernsehauftritten bei Diskussionen etc. lebensecht zu vermitteln weiß.

    Überhaupt und allgemein: diese dauernde "Unerträglichkeit" eines Journalisten, eines Schriftstellers - was ist das denn für eine bescheuerte, anti-soziale Pose?

    Satire wohne in seiner Feder, nicht in seinem Herzen, gab der - ebenfalls streitbare - Schriftsteller Eckhard Henscheid mal als Credo aus; "Henryk M. Broder brandmarkt ständig alle und jeden, die sich um das Leiden der Anderen sorgen" stellt Alfred Grosser hier fest - womit er auch gleich andeutet, worum es beim Streit um Broder meist geht: nicht um die Person, denn so wichtig ist er nun wirklich nicht, sondern um unterschiedliche Haltungen zum Israel-Palästina-Komplex und zur us-amerikanischen Imperial-Politik :

    www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2007/02/03/a0193
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#28 ZeitzeugeAnonym
  • 30.05.2008, 08:17h
  • Antwort auf #3 von roterginseng 1
  • naja, da ist was dran. aber vorsicht, philosemitische greifen anhand von kritik gegenüber dem staate israel gerne zu der "antisemitismus"-keule. das übrigens in der sehr ähnlichen form wie die birthler vor einigen tagen bei gysi, das aber nur am rande.

    wusstest du, das israel den iran finanziert, indem er dessen öl kauft? nun nenn mir mal einer einen vernünftigen grund, warum man seinen (offiziell) größten feind auch noch finanzieren sollte.
    dies berichtete übrigens energianews.com, ein israelischer newsletter, und die schweizer zeitung tachles.ch.

    zu guter letzt noch die info, das der anc, african national congress, eine gratulation zu israels 60. geburtstag mit der begründung "wir haben die aphartheid in afrika besiegt - wieso sollen wir israel zur aphartheid gratulieren?" ab.

    energianews.com

    www.anc.org.za/

    tachles.ch

    Zu Deinem Beitrag noch dieses Video:

    de.youtube.com/watch?v=UHHbwhbTKMY

    Alles in allem finde ich das sehr gut, das auch einem Broder mal Grenzen gesetzt werden, denn alles in allem ist das, was er macht, im Juristischen Sinne Volksverhetzung.
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#29 stromboliProfil
  • 30.05.2008, 08:36hberlin
  • Antwort auf #26 von Prignitzer
  • also auf broder herumzuhacken ist per se nicht gleich antisemitismus, wie auch nicht jedes kritische wort zur homosexualität und genderidee gleich zum homophoben wird!
    Ich würde mir die deutungshoheit nicht von verbalen ausfällen seitens der benannten protagonisten nehmen lassen und schon gar nicht mich vor ihren ideologischen karren spannen lassen.
    Aber das ist auch ausdruck der überdrehten selbstwahrnehmung dieser "verteidiger der werte" : kein spielraum für den anderen!
    Als wäre die empörung über den stürmerjargon "broder's im zusammenhang mit seiner abendlandsrettungskampagne ein ausdruck des die katze aus dem sack lassens...
    Da wird der täter tatsächlich zum opfer stilisiert ohne auf den inhalt bezug zu nehmen. Und dies gerade, weil auch wahrheiten darin zu finden sind, die es wert wären, in anderer form vermittelt zu werden!
    Insofern ist broder ein ärgernis! Und nicht weil er jude ist, sondern weil er eine politik der repressiven auseinadersetzung fordert.

    "Broders zutage beförderten Wahrheiten sind in aller Regel flächendeckend unbequem..."
    Sachlichkeit wäre eher ein gebot der stunde, anstatt sich hetzgedanken als wahrheit schönzuschreiben^^
    Aber so ist es nun mal mit den selbsternannten propheten: sie leiden unter der uneinsichtigkeit der zu überzeugenden; entsprechend ihre ausfälligkeiten!
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#30 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 30.05.2008, 10:41h
  • Antwort auf #28 von Zeitzeuge
  • ja handwerker tux, leftqueer, das hattest du schon einmal gepostet, mit den gleichen links und dem gleichen video und die gleiche frage hast du im soli israel club gefragt und beantwortet bekommen, leider gab es von dir keine antwort.

    ich bitte dich endlich, unter einen festen namen zu schreiben, welche problem hast du?

    das du durch viele weitere andere namen deine verwirrten beiträge bestätigen willst.

    und der nah ost konflikt hat hier auch nichts zu suchen.

    unterlasse es endlich, die themen jedesmal in eine richtung zu drehen, wir wissen nun alle dass du antizionistisch bist.
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