https://queer.de/?8853
- 03. Juni 2008 2 Min.
Erstmals öffnet am 5. Juli 2008 die Kölnarena ihre Tore für eine CSD-Party. Die Veranstalter erwarten mehr als 10.000 Gäste.
Von Anne Richter
Schon in den letzten Jahren war das Partyprogramm während des Cologne Pride nicht von schlechten Eltern. In allen Clubs und Locations wurde gefeiert, getrunken und gef***t, als ob es kein Morgen gäbe. Mit der "Colour" wird beim CSD 2008 eine neue Dimension von Party erreicht. Ähnlich den riesigen Feiern in Amerika oder Australien will die "Colour" die Massen vereinen. Unter dem Dach der größten Konzert- und Veranstaltungshalle Deutschlands sollen mehr als 10.000 Partypeople die Nacht zum Tage machen.
Die Voraussetzungen sind perfekt: Für das Event haben sich zwölf große Partys aus Köln und dem Rest von NRW zusammengetan und werfen all ihre Erfahrung in die Waagschale. Es wird eine Haupttanzfläche mit Party-, House- und Tribal-Sounds geben, dazu einen Progressive Floor, einen Pop Floor, einen VIP-Bereich und nicht zu vergessen eine riesige Cruising Area. Am DJ-Pult stehen bekannte Gesichter verschiedener (Gay-)Partys, die den Fans der unterschiedlichen Musikrichtungen ordentlich was auf die Ohren geben werden.
An den Turntables gibt sich unter anderem r.o.n.y. die Ehre, bekannt von den Kölner Partys Heroes und Nightkomm, der auch die offizielle CD zur "Colour" inklusive eigener Hymne gemixt hat. Weiterhin sind auf dem Main Floor die DJs Fabio White, Juanjo Martin, Micky Friedmann und Disco Gessner am Start. Den Progressive Floor beschallen die DJs Alan Joe, Leomeo und Robson Mouse, für guten Pop sorgen Tom Laroche, Kris und Ralf Rotterdam. Mit dieser Mischung kommen Anhänger mit den unterschiedlichsten Musikgeschmäckern auf ihre Kosten: Von House über Pop bis R’n’B wird nichts ausgelassen.
Auch wer sich anderswo als auf der Tanzfläche bewegen möchte wird bei der Colour fündig. Das Badehaus gestaltet auf zwei Ebenen einen Cruising-Bereich, der keine Wünsche offen lässt: Blow-Area, Slings, Kabinen und ein Labyrinth bieten die ideale Spielwiese, um sich näher zu kommen.
Tickets für das Megaevent gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder bei befreundeten Partys. Das VIP-Ticket kostet 50 Euro zuzüglich VVK-Gebühr, das normale Ticket 20 Euro plus VVK-Gebühr. Wer erst an der Abendkasse zahlt, ist für 29 Euro dabei. Der Startschuss für die Colour fällt am CSD-Samstag um 22 Uhr.
Links zum Thema:
» www.colour-cologne.de















ich kaufe für die party völlig überteuerte markenklamotten.
ich stehe vor dem schrank und weiß nicht was ich anziehen soll.
ich stehe stunden vor dem Spiegel, und weiß nicht, ob ich so rausgehen kann.
ich will nicht mir, sondern anderen gefallen.
ich muss meinen wagen mit überteuerten sprit tanken.
ich habe eine lange anfahrt.
ich stehe in einer langen Schlange vor der Location.
ich rege mich über Clevere auf, die sich vormogeln.
ich muss einen überteuerten eintritt zahlen, um reinzukommen.
ich muss auch noch für die gaderobe blechen.
ich stehe in einer menschenmenge und komme nicht vor und nicht zurück.
ich sehe aufgestylte tucken, die meckern, lästern, arrogant gucken und affektiert lachen.
ich lerne nicht wirklich hier jemanden kennen, jeder bleibt für sich, die musik ist zu laut zum unterhalten.
ich kann mangels platz auch nicht so wirklich tanzen.
ich falle auch nicht wirklich auf in diesen menschenmassen.
ich bin einer von vielen, es fällt schwer, sich auf eine person zu konzentrieren.
ich bestellle mir ein überteuertes bier.
ich stehe vor einer schlange auf dem weg zur überfüllten toilette
ich verschaffe mir erleichterung auf einem versifften klo
ich stehe nochmal schlange, um mein zeug aus der gaderobe zu holen.
ich trete den heimweg an... alleine
ich habe aber eine tolle party gehabt, den je größer die party ist desto besser und desto mehr kriegt man zu sehen...