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Kommentare zu:
Obama gegen McCain: Wer ist unser Mann?


#1 gerdAnonym
  • 04.06.2008, 17:31h
  • Ein sehr gut geschriebener Artikel und sehr gut analysiert. Ich stimme der Darstellung im Artikel zur homopolitischen Grosswetterlage in den USA vollkommen zu.

    Insgesamt dürfte es von Vorteil sein, wenn Obama und die Demokraten im Weissen Haus regieren. Wenn McCain gewinnt, so ist dieser zwar nicht "ganz so schlimm", wie der Bush-Clan aus Texas; aber unter den Demokraten dürfte die "Don't ask, don't tell" Regel im Militär fallen und weitere Bundesstaaten in den USA (Maryland, New York, Illinois, ...) hätten eher die Kraft die Eingetragene Partnerschaft einzuführen, wenn sie auf Bundesebene Rückendeckung haben. Von zentraler Bedeutung aber dürfte aus homopolitischer Sicht in den USA sein, wie das Referendum in Kalifornien endet. Vielleicht noch wichtiger für homosexuelle Paare in den USA als die Frage, ob McCain oder Obama gewinnt.
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#2 mr1001nightsAnonym
#3 hwAnonym
#4 SaschaEhemaliges Profil
  • 04.06.2008, 23:04h
  • Es mag zwar sein, dass Barack Obama aus rein politischen Erwägungen auch immer einen "guten Draht" zur so genannten "Faith Community" in den USA gesucht hat. Spätestens vor einigen Wochen hat er aber sein wirkliches Verhältnis zur Religion offenbart, als er im Vorwahlkampf in Pennsylvania sinngemäß sagte: "Wenn die Menschen verbittert sind über die wirtschaftlichen und sozialen Probleme, dann wenden sie sich den Schusswaffen und der Religion zu."

    Freilich versuchten seine politischen Gegner umgehend, aus dieser Aussage Kapital zu schlagen, und Obama relativierte seine Aussage zumindest graduell, aber für mich hat er damit endgültig bewiesen, dass er einer der intelligentesten Präsidentschaftsanwärter ist, die die USA jemals gesehen haben. Einer, der wirklich Veränderung bringen will und der sich zumindest rhetorisch und in seiner wirtschafts- und sozialpolitischen Programmatik deutlich weiter links positioniert hat, als es eine vom großen Kapital gleichgeschaltete deutsche SPD und deren Spitzenpolitiker im Jahre 2008 jemals wagen würden.
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 05.06.2008, 20:43hBremen
  • Antwort auf #4 von Sascha
  • "dass er einer der intelligentesten Präsidentschaftsanwärter ist, die die USA jemals gesehen haben. Einer, der wirklich Veränderung bringen will"

    Nur, wollen die Amis das denn überhaupt? Und wenn ja, werden sie es trotz Wahlbeteiligung auch tatsächlich bekommen? Es konnte zwar bisher nicht bewiesen werden, aber ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass Bushs Erst- und auch Wiederwahl bereits getürkt war. Der eigentliche Verlierer wurde zum Gewinner erklärt, der sich als Sieger fühlen konnte und doch von seinem Volk ausgebuht wurde.
    Eine tatsächliche Veränderung und/oder ein Umdenken in den USA glaube ich erst, wenn es auch wirklich geschieht und sichtbar ist.
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#6 SaschaEhemaliges Profil
  • 06.06.2008, 21:56h
  • Antwort auf #5 von Tim_Chris
  • Was uns optimistisch stimmen sollte, ist die Tatsache, dass Barack Obama mit seiner Botschaft des Wandels und - das muss in einem immer noch stark rassistisch geprägten Land leider betont werden - als erster schwarzer Politiker überhaupt so weit gekommen ist.

    Selten zuvor in der US-Geschichte war die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierung und der politischen wie gesellschaftlichen Situation insgesamt so überwältigend groß wie seit 2006. Das Wahlprogramm von Barack Obama und den Demokraten einschließlich der verwendeten Rhetorik tragen dem dringenden Wunsch nach sozialem Fortschritt sehr sichtbar Rechnung. Eine Partei wie die SPD hat jedenfalls hierzulande bisher nicht ansatzweise so klare Worte mit Blick auf die soziale Spaltung unserer Gesellschaft gefunden und auch keine derart unmissverständlichen politischen Maßnahmen formuliert (z.B. das klare Bekenntnis zu höheren Steuern für alle, die mehr als etwa 100.000 Euro im Jahr verdienen).

    Hoffnungsvoll stimmen auch Einschätzungen der politischen und gesellschaftlichen Lage in den USA wie diejenige des renommierten Ökonomen Paul Krugman:

    www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,554651,00.
    html


    Da wird einem zudem einmal mehr bewusst, dass die neoliberale Propaganda im Jahr 2008 kaum in einem anderen Land noch so stark ist wie in Deutschland.
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#8 stromboliProfil
  • 07.06.2008, 08:39hberlin
  • offen gestanden: so recht wohl ist mir bei diesen herrn nicht!
    Schon die tatsache seiner nähe zur religion (spez. die zu rev.wright und dessen "kirche") , aber auch die unspezifische aussage des wechsels politischer inhalte ist eher dem amerikanischen politzirkus geschuldet, den dem einer inhaltlichen reform.
    Aber richtig: wir wählen lieber das kleinere übel!
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#9 KritikerAnonym
#10 KritikerAnonym
#11 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 08.06.2008, 12:48h
  • Antwort auf #10 von Kritiker
  • warum legst du hier rassistische verhaltensmuster am tag?
    was hat die hautfarbe damit zu tun , ob er gut ist oder nicht. hautfarbe spielt doch keine rolle, außer für rassisten.

    und was soll daran gut sein,dass er muslimische vorfahren hat,der islam in dem homosexualität verboten ist und betraft wird?

    naja, hoffen wir mal das obama gewinnt.

    Obama verspricht harten Kurs gegen Iran

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,557728,00.html

    ähnlich sieht es aus, im grenzgebiet pakistan.
    bush die pfeiffe traut sich ja nicht
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#12 AntichristProfil
  • 08.06.2008, 14:02hHH
  • Antwort auf #11 von Fred_Israel
  • @Fred_Israel: "warum legst du hier rassistische verhaltensmuster am tag? was hat die hautfarbe damit zu tun , ob er gut ist oder nicht. hautfarbe spielt doch keine rolle, außer für rassisten. und was soll daran gut sein,dass er muslimische vorfahren hat,der islam in dem homosexualität verboten ist und betraft wird?"

    Hautfarbe: Spricht für einen deutlichen Umschwung in der US Politik. Nicht nur, dass zum ersten Mal überhaupt eine Frau die Vorwahlen zum höchsten US Amt antreten konnte und reichlich Unterstützung der Bevölkerung bekam, sondern auch ein Schwarzer. Gerade Schwarze haben ja eine besondere History in den USA.

    (Gerücht) Muslim: Ich erinnere mich dunkel an das Jahr 2001, als vier entführte Maschinen, von einer extrem Islamischen Gruppe im Namen des "Heiligen Krieges" für Chaos in den USA und weltweite Bestürzung sorgte und der Hass auf Moslime in der westlichen Welt regelrecht über Nacht schon beinahe ins extreme umschlug.

    Das Gerücht: Obama wuchs teilweise in Indonesien auf. In amerikanischen Medien wurde fälschlicherweise berichtet, dass Obamas Vater ihn streng muslimisch erzogen und er in Indonesien eine radikalislamische Schule besucht habe. Fakt ist: Obamas Vater war kein praktizierender Muslim, sondern Atheist. Obama besuchte in Indonesien zuerst eine katholische Schule, danach eine staatliche. Die vermeintlich radikalislamische Schule ist nachweislich eine indonesische Staatsschule, an der Kinder unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen gemeinsam lernen.
    Gerade 10jährig kehrte er 1971 nach Hawaii zurück und besuchte dort eine renommierte Privatschule.
    Obwohl nicht religiöse erzogen, gehörte Obama während seiner Zeit als Mitarbeiter einer gemeinnützigen Organisation der United Church of Christ an, aus der er inzwischen allerdings, im Rahmen seines Wahlkampfs ausgetreten ist.

    Dass die Bevölkerung in den USA unter diesen Vorbedingungen (das Gerücht soll sich dort noch immer sehr hartnäckig halten) überhaupt Obama soweit haben kommen lassen, ist ein sehr gutes Zeichen für eine Lernfähigkeit der Amerikaner, die der G.W. Bush Fraktion abgeht. Womit sie zeigen: "Wir können auch anders und wir wollen anders. Wir wollen den Schiss nicht mehr, der uns bisher vorgesetzt wurde."

    Mit Hillary Clinton an seiner Seite - sofern die Dame den Posten als Vize annehmen würde (kenne den aktuellen Stand nicht) - würde vielleicht endlich mal Menschenwürdige und zukunftsweisende Politik gemacht.
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#13 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 08.06.2008, 14:32h
  • Antwort auf #12 von Antichrist
  • der verwirrte mit den unterschiedlichen namen schreibt aber das: "Also ich finde Herrn Obama ganz super, weil: 1. Er ist Schwarzer,"

    aufgrund der hautfarbe, wertet er ihn,dass sind rassistische grundzüge, auch genannt positiver rassismus oder positive diskriminierung.

    obama, hat nie werd gelegt, auf seine hautfarbe und dies nie thematisiert.

    zeigt aber, dass in den kosmopolitischen, freiheitlichen USA, hautfarbe keine rolle mehr spielt und das ist auch gut so.

    eher haben es die frauen schwerer.

    und was zum teufel, soll daran gut sein, dass seine vorfahren muslime waren, zumal dies auch nicht stimmt, denn er kommt aus einer "gemischten" (fällt kein besseres wort ein) Ehe.

    das problem an obama ist doch eher,dass er lange zeit mit christlichen fundamentalisten zusammengearbeitet hat.

    naja, meine stimme wäre an clinton gegangen
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#14 roterginseng 1Anonym
#15 vodka-schlampeAnonym
#16 KritikerAnonym
  • 09.06.2008, 15:03h
  • Antwort auf #12 von Antichrist
  • Hi Antichrist, lass mal das bringt nicht sehr viel. Übrigens finde ich auch Hamilton gut weil er Schwarz ist! Und Samuel L. Jackson, und Martin Lther King, und..... könnte ich jetzt massig fortsetzen, nur wenn ich jetzt damit anfange, das es in den USA trotz anderer Gesetze immer noch Rassismus gibt, werde ich wieder beschimpft, selbst wenn das in Zeitungen steht, die keineswegs "Linksextremistisch" oder "Rechtsextremistisch" sind. Gegenfrage wäre in diesem Fall: Ist seine Hetze gegen Türken und Araber nicht auch Rassismus?

    P.S.: Im Übrigen sollte man sich von den Träumen bezüglich der USA veranschieden!

    www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,554651,00.
    html
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#17 KritikerAnonym
  • 09.06.2008, 15:19h
  • Antwort auf #12 von Antichrist
  • ".....(Gerücht) Muslim: Ich erinnere mich dunkel an das Jahr 2001, als vier entführte Maschinen, von einer extrem Islamischen Gruppe im Namen des "Heiligen Krieges" für Chaos in den USA und weltweite Bestürzung sorgte und der Hass auf Moslime in der westlichen Welt regelrecht über Nacht schon beinahe ins extreme umschlug......"

    Darauf folgte ein Krieg gegen den Staat Afghanistan, mit dem bis kurz vorher noch über eine Pipeline verhandelt wurde; als dies nicht den gewünschten Erfolg hatte, entdeckten die US-Strategen die Menschenrechte, die aber selbst heute noch nicht unter der, von US-Regierungsstellen eingesetzen Regierung" vorhanden sind - im Gegenteil, der Opiumhandel blüht wie schon seit Jahren nicht mehr. Woran das liegt? Selbst Karsais Bruder ist Drogenboss.

    Dann kam noch der auf Lügen basierende Krieg gegen den Souveränen Staat Irak, der nun bereits seit Jahren im elend versinkt. Ganz Interessant dazu war diese Sendung letzte Woche auf Phönix:
    www.phoenix.de/die_schattenarmee_der_usa_im_irak/2008/06/04/
    0/184594.1.htm


    Und auch sehr interessant in diesem Zusammenhang sind die aussagen des Herrn Rockefeller:
    s220165578.online.de/2008/06/08/unbegrundet-widerspruchlich-
    oder-frei-erfunden/


    bzw. hier als Original auf seiner Homepage:
    rockefeller.senate.gov/press/record.cfm?id=298774&
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#18 SaschaEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 02:35h
  • Antwort auf #16 von Kritiker
  • Welche "Träume" meinst du?

    Immerhin tut sich in den USA derzeit - nicht zuletzt dank der Katastrophenregierung von Kriegsverbrecher Bush einerseits und der linksprogressiven Programmatik von Barack Obama andererseits - sehr viel mehr in punkto politischer Neuorientierung als hierzulande.

    Das wird übrigens in dem von dir verlinkten Interview mit dem führenden US-Ökonomen Paul Krugman sehr deutlich. Die neoliberal-neokonservative Propaganda ist offensichtlich nirgendwo auf der Welt mehr so dominierend wie in Deutschland.
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#19 SaschaEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 02:44h
  • Hier nur ein kurzer, aber zutreffender Auszug aus Barack Obamas Biographie bei Wikipedia:

    "Während seiner Abgeordnetentätigkeit galt er als überzeugter Linksliberaler und als Sozialpolitiker. Er war Mitverfasser einer Gesetzesinitiative, die Hilfen für arme Arbeiterfamilien vorsah, und arbeitete an einer Vorlage zur Unterstützung von Menschen ohne Krankenversicherung. Er half Organisationen, die sich für Schwule und Lesben einsetzen, und setzte eine Erhöhung der Mittel zur Aids-Prävention und -Behandlung durch."

    de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama

    Dieser Mann bedeutet schon jetzt mehr Veränderung und gesellschaftlichen Fortschritt, als man es sich in den USA jemals hätte träumen lassen!
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#20 AntichristProfil
  • 10.06.2008, 07:37hHH
  • Antwort auf #16 von Kritiker
  • @Kritiker: "Ist seine Hetze gegen Türken und Araber nicht auch Rassismus?"
    Hetze, egal gegen wen, ist immer Rassismus. Jedoch bestätigen Ausnahmen die Regeln. Hetze gegen Christfanatiker, faschistische Katholen, Evangelikale, Moslems usw. würde ich allerdings unter geistige Gegenwehr und Gebrauch des vernünftigen Menschenverstandes einordnen.

    Aber zurück zu Obama. Er hat einige gute Voraussetzungen und wäre mit Clinton an der Seite sicher ein starkes Team, wobei sie seine Fehler absorbieren dürfte.
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#21 Fiete_Jansen
  • 10.06.2008, 12:33h
  • Es kann uns doch eigentlich egal sein wer als nächster ins Weisse Haus einzieht. Es wird ein US Politiker von den "Republikanern" oder den "Demokraten" werden. Ob dieser nun McCain oder Obama heisst ist absolut egal. Sie vertreten beide den US Imperialismus. Wir sollten zusehn, das wir fortschrittliche Kräfte in den USA helfen und unterstützen.

    Was der eine oder der andere zu SLBT Menschen sagt kann uns gleichgültig lassen. Die einzige echte Partei, die Gleichberechtigung auch für uns SLBT Menschen fordert ist die CPUSA.
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#22 hwAnonym
  • 10.06.2008, 12:42h
  • Antwort auf #18 von Sascha
  • Uri Avnery ist Gründer der Friedensbewegung Gush Shalom in Israel.
    Der langjährige Knesset-Abgeordnete Avnery, 1923 in Beckum geboren und 1933 nach Palästina
    ausgewandert, gehört seit Jahrzehnten zu den profiliertesten Gestalten der israelischen Politik. Er ist durch seine kämpferisch-kritische Begleitung der offiziellen israelischen Regierungspolitik weit über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt geworden. Für sein Engagement für den Frieden im Nahen Osten sind ihm zahlreiche Auszeichnungen zuerkannt worden.

    Er schreibt in "Obamas unterwürfige Rede vor der Lobbygruppe AIPAC", Obama kompromitierte seine Prinzipien...

    Der ganze Artikel:

    www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28096/1.html
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#23 SaschaEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 12:52h
  • Antwort auf #20 von Antichrist
  • "Hetze" bzw. Volksverhetzung haben in einer demokratischen Gesellschaft nichts verloren. Deshalb sollten wir hier schon eine sehr deutliche Grenze ziehen und uns bei der berechtigten Gegenwehr nicht der gleichen antidemokratischen Denkmuster und Mittel bedienen wie diejenigen, die Hass gegen uns verbreiten. Wer am laufenden Band Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit pauschal verunglimpft, wird diesem notwendigen Anspruch ganz sicher nicht gerecht.

    Zu Obama und Clinton: Nicht wenige Beobachter sind der Meinung, dass sich mit Clinton "an Obamas Seite" eher die vermeintlichen Schwachstellen beider Kandidaten addieren würden. Barack Obamas Botschaft und Programmatik beruhen ja gerade auf dem Wunsch nach radikaler Veränderung der Polit-Klüngelei in Washington D.C., und mit Hillary Clinton hätte er zweifellos eine DER "Insider" schlechthin an seiner Seite, die für vieles steht, was Barack eigentlich ändern möchte. Ob es zudem eine gute Idee wäre, sich mit Hillary auch noch den Ex-Präsidenten Bill Clinton ins Weiße Haus zu holen, ist mehr als fragwürdig.

    Wie Obama selbst es sagt: Die Menschen wollen in Wahrheit niemanden mit zuviel "Erfahrung" im konventionellen Polit-Business, der im Zweifelsfall trotz aller "Erfahrung" (oder vielleicht gerade deshalb) opportunistisch für einen verbrecherischen und auch für das eigene Land schädlichen Krieg stimmt, sondern jemanden, der das richtige kritische Urteilsvermögen mitbringt und sich gegen das Establishment stellt. So hat es Obama beispielsweise vor dem Irak-Krieg mitten in einem kriegseuphorischen Umfeld und mitten in seinem Wahlkampf für den Senat von Illinois getan, während Hillary damals mit dem opportunistischen Strom der Mehrheit auch in ihrer Partei geschwommen ist.
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#24 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#25 PRO ISRAELAnonym
  • 10.06.2008, 14:02h
  • Antwort auf #21 von Fiete_Jansen
  • nicht aufregen. das ist fred_israels art mit größtmöglicher faktenferne, das faktenwissen
    von usern in erfahrung zu bringen.
    der ist eigentlich ganz lieb.

    gerade wollte er nochmal darauf hinweisen,
    dass die rote armee 75% der gesamten kriegslast
    gegen das ns-regime trug.

    ideologisch läuft er an einer leine der nachfahren von leuten, die in unterlagen der OMGUS(Behörde der amerikanischen Militärregierung in Deutschland) bereits gut beschrieben wurden:
    "..Die Irgun kontrollierte diese Lager. Der Verband hatte auch Einfluß auf die Polizeikräfte dieser Lager. Die Irgun schüchterte die Lagerpolizei ein, bedrohte diese und wandte bei Bedarf auch Gewalt bis zum Blutvergießen an... Die Juden, die 1948 aus Polen kamen, um sich in Berlin niederzulassen, wanderten nach Amerika aus, um sich vor dem „Judensammeln“ der Irgun zu schützen. Juden, die sich im Lager Duppel nicht freiwillig zum Krieg gegen die Araber in Palästina meldeten, wurden von Irgunmitgliedern geschlagen und diejenigen mit dem Tode bedroht, die nicht gehen wollten. Während die jüdische Bevölkerung unter diesen Aushebungen litt, schloss man die Haupttore des Lagers um eine Flucht zu verhindern."
    Quelle: Copy in Publications File, Records of the Document Library Branch, Office of the Assistant Chief of Staff, G-2, Record Group 319, National Archives, Secret Weekly Intelligence Report 112 from the Office of the Director of Intelligence, OMGUS, Dated July 3, 1948.

    peter rodes, chef des nachrichtendienstes der amerikanischen militärbehörde war beunruhigt von den übergriffen der radikalen zionisten in den lagern der überlebenden: „300 Personen verliessen Tikwah, um nach Israel zu gehen. 65% davon waren dabei unterschiedlichen Gewaltaktionen ausgesetzt gewesen. “(Copy in Publications File, Records of the Document Library Branch, Office of the Assistant Chief of Staff, G-2, Record Group 319, National Archives, Secret Weekly Intelligence Report 112 from the Office of the Director of Intelligence, OMGUS, Dated July 3, 1948.)

    zu diesen leuten äußerte sich auch hannah arendt
    und albert einstein, zusammenfassend: FASCHISTEN

    der brief in ganzer länge:

    www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Stimmen_Israel_juedische
    /brief_new_york_times_albert_einstein_hanna_arendt_1948.htm
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#26 SaschaEhemaliges Profil
  • 10.06.2008, 16:05h
  • @hw:

    Der Mann weiß eben auch, wie er die üblichen (und mächtigen) Quertreiber auf dem Weg zur Präsidentschaft ruhigstellt. Es besteht durchaus ein gewisser Anlass zur Hoffnung, dass nicht zuletzt die starke zivilgesellschaftliche Bewegung, die ihn bislang getragen hat und durch die er überhaupt so weit gekommen ist, ihn am Ende auch an seine bisher geäußerten und in seiner Biographie erkennbaren Prinzipien erinnern wird.

    Dass politische und gesellschaftliche Veränderung nicht allein "systemimmanent", d.h. innerhalb des bestehenden politischen Systems, möglich ist, sollte jedem klar sein. Aber das, was "von innen" bzw. innerhalb der bestehenden Strukturen erreicht werden kann, das scheint Barack Obama bislang ziemlich geschickt zu versuchen.
  • Antworten » | Direktlink »
#27 hwAnonym
  • 10.06.2008, 16:23h
  • Antwort auf #26 von Sascha
  • hoffentlich "geschickt", war bisher auch mein kleiner
    frommer wunsch.

    wieviele werden weltweit von diesem kurs in die armut
    getrieben, wieviel gemeinschaftseigentum wird obama/mccain für den kriegsaltar von CDU/SPD/FDP/GRÜNE verlangen ?
    wieviel haushaltsbudget für den einzelnen drauf ?

    Öl bald bei 150 Dollar das Fass?
    Wolfgang Pomrehn 10.06.2008

    Die Energie- und Klimawochenschau: Der Ölpreis sprintet von Rekord zu Rekord, aber bei der IEA hält man einen Angriff auf den Iran für "unvermeidbar"

    www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28104/1.html

    wieviele schwule werden in den kommenden jahren vom
    sozialen leben ausgeschlossen ?
    kleidung, zähne, solarium, heizung, benzin, nahrung, rente ?

    einen rückzug solcher leute aus bürgerlichen
    "podestformen" ist wahrscheinlich.

    auch protest muss man sich, geschieht er bügrerlich, leisten können.

    in amerika und hier.
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#28 Fiete_Jansen
  • 10.06.2008, 16:41h
  • Antwort auf #24 von Fred_Israel
  • @Fred_Israel

    Hätte Japan die USA nicht überfallen und hätten die Faschisten dann nicht den USA den Krieg erklärt, hätten sie nichts zur Befreiung Deutschlands beigetragen. Solche US Helden wie General Patton, ein Faschist übelster Sorte hätte lieber mit Deutschland gegen die Sowjetunion gekämpft.
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#29 Fiete_Jansen
  • 10.06.2008, 17:05h
  • Antwort auf #27 von hw
  • @hw

    sei so lieb und schreib usa und nicht amerika wenn du die usa meinst. viele amerikaner und amerikanerinnen aus cuba, venezuela, mexiko etc. haben ein kleines problem damit, wenn sie mit der us amerikanischen politik in verbindung gebracht werden. :-))

    rote grüße
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#30 hwAnonym
  • 10.06.2008, 17:36h
  • Antwort auf #29 von Fiete_Jansen
  • nun muss ich radio eriwan spielen...im prinzip hast du recht.

    die methode des zählens, messens, wiegens und schätzens, führt von weltweiten, oberflächlich durchgeführten meinungsumfragen zum bedrohungsgefühl, mit dem ergebnis usa, als größte bedrohung der menschheit, zu human-netzwerken,
    die man als finanz-, informations- und militäreliten definieren kann.
    bischöfe, abgeordnete, pop-stars, modedrogen
    und al kaida sind nur ein ausfluss.

    ich nenne diese gruppe regelmäßig, eliten der usa,
    oder wenn treffend, amerikanische eliten. die herkunft und anzahl der staatsbürgerschaften dieser "happy few" ist mir eigentlich egal.

    wenn du mehr über sie erfahren möchtest, schreibe einfach folgenden abgeordneten:

    www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/atlantik-brucke-ev-berlin/

    "Arend Oetker beschrieb diese Lobbytätigkeit im Jahr 2002 folgendermaßen: „Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.“

    de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

    um es abzukürzen. im rahmen meines angesprochenen
    kommentars bezüglich des kreises der ökonomisch betroffenen der gelebten menschen- und kapitalvernichtung, war meine formulierung korrekt.

    auch durch meine brasilianische verwandtschaft, bin ich über veränderungen in lateinamerika auf dem laufenden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#31 Fiete_Jansen
#32 stromboliProfil

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