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https://queer.de/?8857
  • 05. Juni 2008 5 1 Min.

Das Informations- und Meinungsportal sozioland führt auch in diesem Jahr wieder eine umfangreiche Befragung rund um die CSD-Saison durch.

Wie jeden Sommer locken etliche bunte Feste, Paraden und Veranstaltungen feierwütige Schwule, Lesben und auch einige Heteros in Europas Metropolen auf die Straße. Doch was können die Regenbogenevents überhaupt leisten? Kann durch die jährlichen CSDs die Akzeptanz gegenüber Homo- und Bisexuellen in der Gesellschaft verbessert werden?

Weitere Themen der Befragung: Wie stehen Schwule und Lesben, wie Heteros zu geouteten homosexuellen Promis? Und welche Erfahrungen haben die Umfrageteilnehmer bei ihrem eigenen Coming-Out gemacht? Darüberhinaus können auch 2008 wieder einzelne CSDs, Paraden und Straßenfeste bewertet werden.

Unter allen Teilnehmern werden Bücher und DVDs verlost. Die Umfrage endet voraussichtlich Ende September 2008. (cw)

-w-

#1 gaytimesAnonym
  • 05.06.2008, 11:02h
  • Hm, das ist eine gute Frage. Vielleicht hat sich ja auch ohne das zutun durch Partys/Paraden etwas getan, denn wir leben ja nun nicht mehr in den Achtzigern des letzten Jahrhunderts.

    Obwohl es immernoch negative dinge gibt, zum Beispiel das in fehrnsehserien und Krimis immer wieder Schwule mit kinderfickern gleichgesetzt werden und sich derartige Vorurteile auch in der Bevölkerung hartnäckig halten.
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#2 Tim_Chris
  • 05.06.2008, 13:28hBremen
  • Antwort auf #1 von gaytimes
  • "zum Beispiel das in fehrnsehserien und Krimis immer wieder Schwule mit kinderfickern gleichgesetzt werden "

    Ich habe zwar schon ewig kein TV mehr geschaut, hatte aber immer eher den Eindruck, dass man Schwule in der Medienlandschaft als stark überzeichnete Klischeeschwuppen - näselnd, tänzelnd, gackernd, tratschend und mehr Weiblichkeit präsentierend als Bioweiber - dargestellt wurden und damit eher für die Lacher der Nation sorgten. Hat sich das geändert?

    Ich schätze mal, dass sowohl als auch mitwirkte. Schwule und Lesben haben mehr Selbstbewusstsein entwickelt und setzen sich nicht nur zur Wehr, sondern reden auch mit in Politik und Gesellschaftsgeschehen. Zeigen sich und das nicht nur bei den Paraden und Partys. Es wird offener darüber gesprochen und die Gespräche auch wach gehalten. Dies allerdings auch mit Unterstützung des CSD. Von daher resultiert das eine wohl aus dem anderen und alles zusammen sorgt für immer währende Präsenz.
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#3 alexander
  • 05.06.2008, 15:48h
  • man mag über den csd denken wie man will, er hat weltweit zu mehr toleranz und akzeptanz geführt !
    schlimm, dass junge schwule, für die der csd selbstverständlich ist, sich so wenig informieren, über die zeit davor ! auch ein grund warum der csd vielerorts zum partyrummel verkommen ist.
    die jungs hoffen immer darauf, dass sich von selbst etwas ändert oder die "anderen" was bewegen !
    dem ist nicht so !!!!!
    ist nun mal nicht der "christin social day " von cdu und spd !
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