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Kommentare zu:
Homo-Ehe: Katholische Kirche warnt vor "Untergang"


#1 NiklasAnonym
  • 05.06.2008, 16:39h
  • Zu sowas fällt mir wirklich nur eins ein: Faschismus
    Die glauben wohl Gott hätte sie auserwählt die Welt zu retten. Die sagen Homosexuelle wären böse, was hat denn die Kirche gemacht? Tausende Unschuldige abgeschlachtet, nur weil sie nicht so glauben wie sie. Die Kirche müsste verboten werden, nicht Homosexualität!!!
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#2 alexander
  • 05.06.2008, 16:43h
  • wie uns die geschichte lehrt wird es allerhöchste zeit solchen verbalen auswüchsen und ungeheuerlichkeiten einhalt zu gebieten !!!!!
    denn wenn diese scheinheiligen brüder sich schon wieder mit solchen sprüchen an die öffentlichkeit trauen, ist gefahr im verzug !!!!!
    wo ist die grenze zur volksverhetzung und diskriminierung zu ziehen ?????
    denn, "wie die geschichte uns lehrt", wissen wir noch allzu gut wohin das führt !
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#3 Super MarioAnonym
  • 05.06.2008, 16:55h
  • Welche Gesellschaften sind denn da gemeint, die mit dem Untergang bezahlen mussten? Hat irgend jemand eine Idee?
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#4 HannibalEhemaliges Profil
  • 05.06.2008, 16:56h
  • Zitat: "...sind homosexuelle Menschen zur Keuschheit gerufen"

    Soso! Aber notgeile Pfaffen dürfen ihre Messdiener befummeln, ja?

    Ich scheisse auf die Kirche, ihren Papst und seinen Segen,
    ich brauch ihn nicht als Krücke, ich kann alleine leben!
    Falls Du das nicht kannst, ja falls Du ihn brauchst;
    Werde mit ihm glücklich, doch zwing mir nicht Deinen Glauben auf!

    Ich pisse auf den Papst und seine römische Zentrale,
    auf den Vatikan und seine Sklaven!
    Ich glaube nicht an Eure Worte, ich bin doch nicht bekloppt!
    Denn wer keine Angst vorm Teufel hat, braucht auch keinen Gott!
    [Böhse Onkelz, Kirche]
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#5 KonstantinEhemaliges Profil
#6 erzbischöflicher hoflieferantAnonym
#7 killafingaAnonym
#8 NilsAnonym
  • 05.06.2008, 18:11h
  • Unglaublich diese Globalisierung....
    Vor kurzem in den USA das gleiche Thema...

    www.youtube.com/watch?v=fBmCA4z8Yzc

    Auch dort konnte die Frage nicht geklärt werden, welche Gesellschaftend as denn waren, die aufgrund von Homosexueller Lebensweisen untergegangen sind.

    Aber diese Frage läßt mich echt nicht mehr los... ich glaub, ich werd mal ein paar Leute anmailen, ob die mir erklären können, welche Gesellschaften nun untergegangen sind...kann deswegen schon gar nicht mehr schlafen.... ???
    HELFT MIR!!! ICH WILL DAS WISSEN!!!
    Bitte hier Info posten, egal wer es weiß...
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#9 jochenProfil
  • 05.06.2008, 18:55hmünchen
  • dass die heiligen herrn soviel angst vor den paar homos haben wundert mich schon.

    aber auch inhaltlich hat sich meiner meinung nach die österreichische bischofskonferenz mit ihrer warnung vor dem untergang entblödet

    .... mit verlaub meine herren.
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#10 -!-Anonym
#11 xyAnonym
  • 05.06.2008, 19:29h
  • Immerhin: Nur der Untergang des Alpen-, nicht gleich des Abendlandes - das ist doch schon ein Fortschritt.
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#12 SaschaEhemaliges Profil
  • 05.06.2008, 19:45h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • Es ist skandalös und empörend, dass in der EU eine derartige Volksverhetzung seitens klerikalfaschistischer Funktionäre geduldet wird!

    Wenn die Geschichte uns irgend etwas gelehrt hat, dann dass es den "Kirchen" und jeder Form organisierter "Religion" immer nur um Macht- und Herrschaftsausübung durch Unterdrückung von Menschen gegangen ist. Und dass ergo eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ohne eine strikte Trennung von Staat und Kirche nicht existieren kann.

    Es ist höchste Zeit, dass die EU diesen Grundsatz unmissverständlich festschreibt und dem Treiben der größten Volksverhetzer, Gewaltprediger und Diskriminierungstäter in dieser Gesellschaft endlich ein Ende bereitet. Insbesondere junge Menschen müssen vor dieser Vergewaltigung durch eine verlogene Angst- und Scheinmoral geschützt werden.

    Sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung sowie die uneingeschränkte Gleichberechtigung unterschiedlicher sexueller Identitäten sind fundamentale Menschenrechte!
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#13 FloAnonym
  • 05.06.2008, 19:52h
  • Wieso soll etwas, was in anderen Staaten auch nicht den Untergang gebracht hat, ausgerechnet in Österreich den Untergang bringen? Merken diese Witzfiguren eigentlich nicht, dass ihre Aussagen von der Realität täglich widerlegt werden? Jeder, der noch halbwegs bei klarem Verstand ist, lacht doch nur noch über die...

    Ich bin genauso wie Gott mich wollte!!

    An Liebe ist nichts schlimmes. Nur deren Verbreiten von Hass ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!!!
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#14 Tim_ChrisProfil
  • 05.06.2008, 19:56hBremen
  • "Die Geschichte lehrt uns mehrfach, dass Gesellschaften, welche diesen Schutz von Ehe und Familie vernachlässigt haben, und zwar zugunsten einer permissiven Haltung zu allen Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, auch in sexueller Hinsicht, dies mit ihrem Untergang bezahlen mussten"

    Ah ja. Und welche Gesellschaften sollten das gewesen sein? Ich bitte um nachweisbare wissenschaftlich belegte und fundierte Beispiele.

    Die Geschichte hat uns wohl eher gelehrt, dass Gesellschaftskreise und sogar ganze Kulturen untergingen, weil sie auf den Schwachsinn der Kirche gehört haben. Man sollte wohl eher mal eine sehr deutliche Warnung vor religiösen Institutionen aussprechen und das Predigen solchen Blödsinns, sowie die Einmischung in innerpolitische Geschehnisse endlich verbieten. Den Schwachsinn dieser Kirchenheinis kann man sich als normal denkender und normal gebildeter Mensch echt nicht mehr anhören.
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#15 SaschaEhemaliges Profil
  • 05.06.2008, 20:13h
  • Antwort auf #13 von Flo
  • @Flo:

    Es kommt in keiner Weise darauf an - zumindest nicht in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft - dass du "so bist, wie Gott dich wollte", sondern dass du so bist und dein Leben so führst, wie DU es willst und fühlst, dass es dir entspricht.

    Der "Wille Gottes" hat in einer zivilisierten, demokratischen Gesellschaft nichts verloren. Und selbst wenn wir uns für diesen göttlichen Willen im Privaten interessieren, so kann ihn doch kein Märchenerzähler bzw. Rezitant biblischer Gewalt besser "wissen" oder "kennen" als jeder andere Sterbliche auf diesem Planeten.
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#16 antosProfil
  • 05.06.2008, 20:44hBonn
  • Dieser katholische Standpunkt...:

    "Die Geschichte lehrt uns mehrfach, dass Gesellschaften, welche diesen Schutz von Ehe und Familie vernachlässigt haben, und zwar zugunsten einer permissiven Haltung zu allen Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, auch in sexueller Hinsicht, dies mit ihrem Untergang bezahlen mussten."

    ...ist doch nur in einer Hinsicht interessant. Abgesehen davon, dass "die Geschichte" uns rein gar nichts lehrt - wir lernen nur aus unseren nachträglichen Interpretationen und die fallen, je nach Voreinstellung, appellativem Ziel etc., immer anders aus. Ergebnis: Streit - der uns weiter bringt, manchmal. Abgesehen davon also ist diese übliche Feindschaft katholischer Wachmänner gegen sogenannte alternative Lebensformen doch zum Gähnen öd. Und unser Empören darüber ist es ebenfalls. Ich kann es nicht mehr hören´! Diskussionen zu diesen Themen drehen sich sofort im Kreis - eine 'schlechte Unendlichkeit'.

    Interessant erscheint mir nur eine Tatsache - mit der wir uns zukünftig in Analysen und Argumentationen intensiver auseinandersetzen sollten: Diese Vertreter des Katholizismus trauen der Heterosexualität, die sie predigen, tatsächlich keinen Zentimeter über den Weg! Man muss sich das in allen Konsequenzen klarmachen: Dieselben Personen, die rund um die Uhr ihr ideologisches Gewäsch von der "Natürlichkeit" der heterosexuellen Zweierbeziehung mit Nachwuchs widerkäuen - genau diese Leute trauen in Wirklichkeit der von ihnen unterstellten "Natur" überhaupt nicht.

    Aus allen Schilderungen zur Gefährlichkeit von (z. B.) Homosexualität für diese unterstellte natürliche heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs lässt sich eines herauslesen: Die Angst der Ideologen davor, dass eben diese natürliche heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs etwas sein könnte, das nur machtvoll eingezäunt, von Verboten umstellt funktioniert. Die angeblich natürliche, normale und gottgefällige heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs scheint etwas zu sein, das - betrachtet man das in diesem Zusammenhang gern genutzte Horroszenario der 'ansteckenden Homosexualität' - sofort angesteckt, kontaminiert, verunreinigt und durcheinandergebracht werden würde, öffnete man unbedacht die Schleusen des Begehrens.

    Wer die Verlautbarungen der katholischen Ideologen liest, muss zu dem Schluss kommen: 'Ein feste Burg' ist die natürliche katholische, natürlich-katholische Heterosexualität wohl nicht. Kaum erhebt die Homosexualität ihr teuflisches Haupt [als "Versucher" oder "Scheißhauslecker" wie der Teufel im 17. Jahrhundert genannt wurde], wackelt sie in ihren Grundfesten und droht einzustürzen. Und mit ihr - klar - die gesamte Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

    So wie diese katholischen Ideologen "Gott" konstruieren, so konstruieren sie ihre "Natur" - und tun dabei so, als unterwürfen sie sich einer Offenbarung; tatsächlich glauben sie nicht an diese "Natur", sie glauben dieser Offenbarung nicht. So - möchte man hinzufügen - wie auch die wenigsten avancierten Theologen an "Gott" glauben.
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#17 Tim_ChrisProfil
#18 ErnstfallProfil
  • 05.06.2008, 21:04hNeukölln
  • Die Kommentare unter mir brauch ich gar nicht zu lesen, um zu wissen, dass es sich bei der ÖBK sicher nicht um eine Öffentliche Bausparkasse handeln tut. Obwohl, das mit dem "Untergang" noch mit 58 Lenzen immer noch hören zu müssen ist schon heftig.

    Schön auch die Stelle, wo es heißt: "Eine Lebenspartnerschaft, welche durch die ausdrückliche Einführung einer Treuepflicht die Sexualpartnerschaft der gleichgeschlechtlichen Lebenspartner voraussetzt, muss daher seitens der Katholischen Kirche mit aller Entschiedenheit abgelehnt werden".

    So treibt man keinen normalen Menschen in den Vermehrungswahn der Tierart 'homo sapiens', Euer Scheinheiligkeiten! Schätze, Eure Halbwertszeit ist sehr groß...
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#19 KonstantinEhemaliges Profil
#20 Sven_
  • 05.06.2008, 21:23h
  • Leider haben die Kirchendeppen nicht recht, denn dann wäre der Vatikan schon längst ausgestorben, das ist wohl die unnatürlichste Weise von menschlichem Zusammenleben.

    Naja und andererseits, brauchen wir Österreich wirklich??? ;-)
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#21 atlanaProfil
  • 05.06.2008, 21:26hwien
  • Verflixt noch eins, ich bin Historikerin und mir will und will einfach nicht einfallen, wo mir eine Gesellschaft untergekommen wäre, die unseretwegen untergegangen wär...
    vielleicht lesen unsere heimischen Klerikalfaschisten einfach nur gern Science-fiction?
    Die Bibel ist nicht wesentlich mehr.
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#22 NilsAnonym
  • 05.06.2008, 22:05h
  • Antwort auf #21 von atlana
  • Nicht verzagen, Bischof fragen....

    Ich hab mal ne Mail an die Österreichische Bischofskonferenz geschrieben, ob die mir sagen können, welche Gesellschaften offenbar verschwunden sind, ohne daß wir etwas davon gemerkt haben. Sobald eine Antowrt kommt (falls sie kommt) werde ich das hier bekannt geben. Ich bin jedenfalls schon mächtig gespannt.
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#23 Tim_ChrisProfil
  • 05.06.2008, 22:54hBremen
  • Antwort auf #22 von Nils
  • Ich kenne die Antwort. Sodom und Gomorrha, die angeblich von Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begraben wurden, weil sie der Sünde frönten. Allerdings ist soweit ich weiß, bis heute noch nicht bekannt, wo diese Städte überhaupt gelegen haben sollen - sofern es sie denn tatsächlich gab. Falls ja, dann lagen sie mit Sicherheit am Fuße eines Vulkans oder über einer Verwerfung und wurden einfach Opfer der Naturgewalten. Aber wie das mit Naturgewalten so ist, laut Kirche sind die ja sowieso nicht natürlich, sondern werden von uns Homos überhaupt erst verursacht.
    Doch diese beiden Städte, die lediglich Erwähnung im alten Testament finden, dürften vermutlich die einzigen "Gesellschaften" oder "Kulturen" sein, die laut Kirche wegen ihrer begangenen Sünden untergingen.

    Wundert mich aber schon, dass die Kultur der Vatikanisten und Christfanatiker nicht längst wegen ihrer 2000jährigen Sünde untergegangen ist.
    Eine verlogenere, sexuell heuchlerischere und bigottere Gesellschaft gibt es wohl kaum - sofern man die anderen Staatsreligionen, Religionsgemeinschaften und Sekten nicht mitzählt. Aber die stehen den oben genannten auch in nichts nach.
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#24 smallAnonym
  • 06.06.2008, 02:24h
  • „tu felix Austria nube“
    Ein Weltreich im Schlafzimmer geschaffen…

    Und wo ist er geblieben, der Glanz von Sissi und Habsburg…?

    Wir werden es sehen: EM 16.06.2008 20:45 Uhr: Deutschland gegen Österreich..
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#25 alexander
  • 06.06.2008, 07:48h
  • bislang sind mir nur gesellschaften bekannt, die die gebote der gastfreundschaft befolgten und dafür von den katholischen "gästen" mit ihrer ausrottung belohnt wurden !!!!!!!
    nach einem blick in die geschichte muss man sich ernsthaft wundern, dass diese sekte nicht schon seit jahrhunderten verboten ist !
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#26 fußfetischistAnonym
#27 schwarzwaldbub
  • 06.06.2008, 15:45h
  • Wir dürfen wohl eher auf den Untergang der römisch-katholischen Kirche hoffen, wenn sie weiterhin so einen abstrusen Blödsinn vertritt.

    Noch nie ist eine Gesellschaft wegen Schwulen und Lesben unter gegangen! Oder kann die Bischofskonferenz Österreichs etwa Beispiele nennen?

    Die hebräische Bibel und das sog. neue Testament reden meist gar nicht von Homosexualität, sondern von Pädophilie. Nur im Heiligkeitsgesetz der Thora gibt es ein Verbot von Homosexualität nebst blutigen Sanktionen – und das ist bestenfalls für Jüdinnen und Juden gültig! Die hebräische Bibel überliefert jedoch die wunderschöne schwule Geschichte der Freundschaft zwischen David und Jonathan. Zumindest Christen können ihre homophoben Forderungen kaum aus den Bibeln begründen.

    Mein Wunsch an Lesben und Schwule: Wenn Ihr in Deutschland aus Eurer Kirche austretet, schadet Ihr einer homphoben, rechtsextremen Organisation, die Eure Rechte mit Füßen tritt, da Ihr dann keine Kirchensteuern mehr bezahlt. Einen Kirchenaustritt müsst Ihr nicht begründen, sondern nur erklären. Details, z.B. über das zuständige Amt und die Gebühren bei...

    www.kirchenaustritt.de.

    Da es ja auch lesbische und Schwule ChristInnen gibt: Es gibt Kirchen, die weniger homophob sind, z.B. die Alt-Katholische Kirche, auch einige evangelische Landeskirchen.

    Meiner Meinung nach sollten Lesben und Schwule aber eigene christliche (… islamische … jüdische …) Gemeinden gründen, in denen für Homophobie und Sexismus kein Platz mehr ist!
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#28 schwarzwaldbub
  • 06.06.2008, 16:13h
  • … äh, noch ein kleiner Tipp zum Thema „Sodom und Gomorrha“ (Genesis 18/19 bzw. Breshit):

    Sowohl die hebräische Bibel als auch das sogenannte neue Testament überliefern, dass die beiden Städte nicht wegen Homosexualität von „Gott“ vernichtet wurden, sondern wegen Fremdenfeindlichkeit und dem Bruch des Gastrechtes. Erst in der (späteren) christlichen Tradition ist von „Wollust“ und „widernatürlicher Unzucht“ die Rede.

    Der Begriff der „Sodomie“ passt also gar nicht zu Lesben und Schwulen, sondern eher für Rassisten und Leuten, die das Gastrecht mit Füßen treten!

    Wir dürften allerdings lange darauf warten, bis die Kirchen ihre eigenen Grundlagen ernst nehmen!

    Ein Verbot von Homosexualität ist nur für Juden, nicht aber für Christen aus den beiden Bibeln ableitbar!
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#29 Tim_ChrisProfil
  • 06.06.2008, 17:37hBremen
  • Antwort auf #27 von schwarzwaldbub
  • Also der erste Teil deines Kommentars verdient meine volle Zustimmung, inkl. Kirchenaustritt. Aber der Rest, inkl. Zitat: "Meiner Meinung nach sollten Lesben und Schwule aber eigene christliche (… islamische … jüdische …) Gemeinden gründen, in denen für Homophobie und Sexismus kein Platz mehr ist!" finde ich schon fast missionarisch.
    Wozu sollten vernünftig denkende Menschen irgendwelche gottesgläubigen Sekte gründen wollen? Ehrlich gesagt erreicht man mit dem Glauben an sich selbst, an die eigene Kraft und das, was man selbst verändern kann wesentlich mehr, als wenn man an irgendeinen Gott glaubt udn darauf hofft, dass der das schon richten wird.
    Man kann auch wunderbar menschenrechtsachtend und gesellschaftsgerecht leben ohne an irgendwelche Götter oder Göttinnen zu glauben, die uns angeblich sagen, was richtig und was falsch ist, nach welcher Moral man leben und wie oder wen man anbeten sollte.
    Im Gegenteil, man sollte diesen ganzen gehirnwaschenden Sektenmist - ja, dazu zähle ich auch christlich, islamisch, jüdisch usw. - endlich gänzlich verbieten und die Menschen zum selbständigen Denken und verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und anderen anhalten. Denn dann wird das vielleicht auch endlich mal was mit Gleiche Rechte für alle.
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#30 schwarzwaldbub
  • 06.06.2008, 18:57h
  • Antwort auf #29 von Tim_Chris
  • Hi Tim_Chris,

    unter Lesben und Schwulen gibt es eben auch spirituelle Menschen. ChristInnentum muss nicht so menschenverachtend sein, wie wir das gewohnt sind.

    Warum sollten Menschen Ihre Religion aufgeben? Wichtig ist mir, den homophoben Groß-Kirchen finanziell zu schaden.

    Als AtheistIn möchte ich dennoch für Religionsfreiheit jenseits von Gewalt, Sexismus, Homophobie eintreten: Religion ist menschlich, aber auch kein Muss.

    Ginge es nach mir, würde ich die meisten Religionsgemeinschaften wegen extremistischer Tätigkeiten allerdings gerne verbieten (-:=
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#31 antosProfil
  • 06.06.2008, 19:40hBonn
  • Antwort auf #30 von schwarzwaldbub
  • "unter Lesben und Schwulen gibt es eben auch spirituelle Menschen."

    Was heisst das schon, 'Spiritualität'? Bei den meisten wohl nur: Geführtwerdenwollen, Gehaltenseinwollen, Aufgehobenseinwollen. Klare Befehle. Alles dies sind - verständliche - Kinderwünsche. Zusätzlich etwas neblige Stimmung, die das Leben interessanter, auch geheimnisvoller macht.

    Bei denjenigen, die sich intensiv intellektuell mit Religion, z. B. dem Christentum befassen, merkt man, dass sich der Gottglaube irgendwann verflüchtigt. Der Theologe Hans Küng z. B. [den ich sehr schätze] hat ein wunderbar detailreiches gelehrtes Buch über 'Wesen und Geschichte' des Christentums geschrieben. Nach der Lektüre komme ich zu dem Schluß: der glaubt an gar nichts. Nur der Ton, die Formulierungen bleiben immer etwas weihevoll - aus Pietät vorm toten Gott.

    www.amazon.de/Das-Christentum-Geschichte-Hans-K%C3%BCng/dp/3
    49205062X/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1212773547&sr=8-3
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#32 AntichristProfil
  • 06.06.2008, 19:53hHH
  • Antwort auf #30 von schwarzwaldbub
  • Was uns zu der interessanten Frage bringt: WOZU überhaupt Religionen? Wenn man, wie Tim_Chris bereits bemerkte: "die Menschen zum selbständigen Denken und verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst und anderen anhalten" würde, könnte man auf solche Institutionen wie Religionen gänzlich verzichten. Zum Wohle der Menschheit.
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#33 SaschaEhemaliges Profil
  • 06.06.2008, 20:26h
  • Antwort auf #30 von schwarzwaldbub
  • "Religion ist menschlich."

    Die Geschichte der Religionen ist eine Geschichte der Menschenverachtung, Unterdrückung und Herrschaftsausübung und nichts anderes. Man sollte nicht "Glauben" - eine durch und durch individuelle und private Angelegenheit - mit (organisierter) "Religion" verwechseln, in der faschistoide Machtapparate auf der Basis selbsternannter Propheten und selbstkonstruierter, mit Gewalt durchsetzter "Märchenbücher" die Ängste und Minderwertigkeitsgefühle von Menschen ausnutzen, um Macht zu gewinnen und sich von den "frommen" Untertanen alimentieren zu lassen.

    Es ist ein politischer Skandal, dass die betreffenden Sekten auch nur in einem einzigen, angeblich demokratischen Land weiterhin per staatlichem Dekret finanziert werden.

    Und ein Zeichen der völligen historisch-politischen Un-Bildung, dass so viele Menschen diesem Schwachsinn immer noch hinterher laufen bzw. dessen Omnipräsenz in unserer Gesellschaft und deren "Normen-" und "Wertesystemen" weiterhin unreflektiert dulden.
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#34 schwarzwaldbub
  • 06.06.2008, 21:41h
  • Ooups, jetzt missversteht Ihr mich aber!

    Wie gesagt würde ich ein Verbot der meisten Religionsgemeinschaften voll und ganz unterstützen – besonders ein Verbot der römischen Kirche - wegen extremistischer Umtriebe und geduldetem Kindsmissbrauchs…

    … wenn man in die Landschaft schaut, scheinen Religionsgemeinschaften in erster Linie dazu zu dienen, Kriege anzuzetteln und Hass gegen Mitmenschen zu säen – gute Gründe für eine laizistische Gesellschaft!

    Trotzdem: die meisten Menschen haben einen spirituellen Sinn – kein Wunder, wenn viele Opfer extremistischer Sekten werden.

    Ich bleibe dabei: Lesben und Schwule sollten Ihre eigenen Kirchen gründen, um ihre Spiritualität unbehelligt leben zu können.

    Ich bin ohne Gott glücklich – wer Religion möchte, sollte das in einer normalen Gemeinde dürfen! Religion und Verantwortung schließen sich nicht aus – ich kenne genug religiöse Leute, vor denen ich als Atheist Respekt habe.

    Noch einmal mein Aufruf: Tretet aus den Kirchen aus! Keinen Pfennig für die homophoben Religionsgemeinschaften!!! Ob sich jemand homophob, antisemitisch oder rassistisch äußert: Es läuft auf das Gleiche hinaus!
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#36 Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ)Anonym
#37 SaschaEhemaliges Profil
  • 07.06.2008, 00:27h
  • Antwort auf #34 von schwarzwaldbub
  • Wer wirklich glaubt, braucht dafür keine "Kirche". Eigentlich steht wahrhaftiger Glaube einer wie auch immer gearteten, organisierten Religion oder "Glaubensgemeinschaft", bei der sich IMMER einige wenige über andere erheben und Dogmen gepredigt werden, diametral entgegen. Die Funktionen von Religion waren immer und werden immer Herrschaftsausübung, Machtsicherung und Unterdrückung von Menschen durch Ausnutzung von deren Ängsten und Minderwertigkeitsgefühlen bleiben.

    Das beste Mittel dagegen: eine umfassende und kritische politische Bildung und Erziehung, die die zentralen Werte von Freiheit, Gleichheit und Demokratie konkret vermittelt und erfahrbar macht.

    Nichtsdestotrotz hat niemand hier ein "Verbot" der Kirchen gefordert (das wäre mit der Glaubensfreiheit in einer Demokratie ebenfalls nicht vereinbar) , sich aber sehr wohl jede Einflussnahme der Kirchen auf unsere politische und gesellschaftliche Entwicklung verbeten, ebenso wie jede Form der direkten oder indirekten Diskriminierung, Verunglimpfung und Demagogie.
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#38 KritikerAnonym
#40 KonstantinEhemaliges Profil
#41 KritikerAnonym
#42 FinnAnonym
  • 07.06.2008, 11:54h
  • Wer Liebe verdammt und als Untergang ansieht und Hass verbreitet ist weder christlich, noch menschlich, noch sonstwas.

    Die führen Böses im Schilde und wollen das Mittelalter zurück. Die wollen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abschaffen und stattdessen wieder alle Macht dem Klerus.
  • Antworten » | Direktlink »
#45 GerdAnonym
  • 08.06.2008, 09:52h
  • Die Österreichische Bischofskonferenz versagt hier auf der ganzen Linie und ist mit solchen Äußerungen moralisch und ethisch in diesem Thema untragbar.

    Ihr Aufruf zur Keuschheit ist schon eine bodenlose Frechheit. Nur weil der katholische Klerus im System der katholischen Kirche zölibatär aufgebaut ist, sollen also alle homosexuellen Menschen zölibatär leben. Die österreischische Bischofskonferenz sollte sich schämen, wie Sie versucht, Menschen zu bevormunden und Ihnen Ihre elementaren Rechte wegzunehmen.

    Eine solche Kirche brauchen wir nicht und gehört dringend reformiert. Aber der katholische Klerus hat ja sowieso seine Absurditäten. Frauen sind da bekanntlich nicht als Priesterin gewollt und ich möchte da gern einmal wissen, wie viele der katholischen Priester verklemmt schwul/bisexuell sind. Bekanntlich sind Klemmschwestern, die nicht ihre eigene sexuelle Orientierung ausleben, die schlimmsten Feinde homosexueller Menschen, die offfen und ehrlich sich zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen.

    Der katholische Klerus ist fehlgeleitet und sollte dringend in der Sexualmorallehre sich verändern.
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#46 KritikerAnonym
#47 Tim_ChrisProfil
  • 08.06.2008, 10:19hBremen
  • Antwort auf #45 von Gerd
  • "Bekanntlich sind Klemmschwestern, die nicht ihre eigene sexuelle Orientierung ausleben, die schlimmsten Feinde homosexueller Menschen"

    Genau das. Und die kath. Kirche dürfte wohl, selbst wenn strengstens verheimlicht und unter den Teppich gekehrt, der Arbeitgeber mit den meisten pädophilen und schwulen/bisexuellen extrem verklemmten Angestellten sein, zumindest was die im Zölibat lebenden Angestellten betrifft. Man bedenke nur die vielen bekannten Übergriffe kath. Pfaffen, Priester, Bischöfe usw. auf Ministranten oder sonst in Obhut befindliche Jugendliche. Und das, was bekannt wird, ist vermutlich nur ein Bruchteil dessen, was tatsächlich passiert - von dem, was unter den Klosterbrüdern so alles ablaufen dürfte und von dem man nie etwas erfährt ganz abgesehen.
    Oder glaubt denn wirklich jemand daran, dass es tatsächlich genital- und hormongesunde Männer gibt die gänzlich ohne jedwede Sexualität auskommen? Die Sache mit dem nächtlichen Holzhacken, um sexuelle Begierde abzubauen kann man doch allenfalls noch pubertären Kids erzählen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#48 antosProfil
#49 Fred_IsraelEhemaliges Profil
#50 roterginsengEhemaliges Profil
  • 08.06.2008, 18:29h
  • vom anderen weihrauch:

    om mani padme dumm....

    wikipedia:
    Thomas G. Hornauer ist Geschäftsführer der Firma Telekontor GmbH, ehemaliger Pornoproduzent und Programmdirektor des österreichischen Fernsehsenders Kanal Telemedial.

    Hier erklärt der gute Mann u.a. was es mit der Homosexualität so auf sich hat:

    de.youtube.com/watch?v=6wiiTYG12DI
  • Antworten » | Direktlink »
#51 Tim_ChrisProfil
#52 stromboliProfil
#53 alexander
  • 09.06.2008, 19:17h
  • man muss sich wundern, diese leute trauen sich noch auf die strasse ?
    eigentlich wären sie doch zu backpfeifen verpflichtet, gott sind wir schwule tolerant !
  • Antworten » | Direktlink »
#55 Fiete_Jansen
  • 12.06.2008, 22:09h
  • Das leidige Thema "Homo"Ehe. Es is doch ganz einfach:

    „Ob Menschen in einer Ehe
    oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft
    zusammenleben ist
    gleichgültig. DKP-queer lehnt
    die Ehe als Überbleibsel der
    bürgerlichen, kapitalistischen
    Ordnung ab; spricht aber niemandem
    ab, eine Ehe oder ähnliches
    eingehen zu wollen. Das
    Zusammenleben von Menschen
    darf zu keinerlei Begünstigung
    oder Benachteiligung von anderen
    Beziehungen führen.“

    Aus "Grundsätze und Forderungen der DKP gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgeschlechtlichen"

    Und zack ist das Thema weg.
  • Antworten » | Direktlink »

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