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Kommentare zu:
Homo-Ehe: Katholische Kirche warnt vor "Untergang"


#11 xyAnonym
  • 05.06.2008, 19:29h
  • Immerhin: Nur der Untergang des Alpen-, nicht gleich des Abendlandes - das ist doch schon ein Fortschritt.
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#12 SaschaEhemaliges Profil
  • 05.06.2008, 19:45h
  • Antwort auf #2 von alexander
  • Es ist skandalös und empörend, dass in der EU eine derartige Volksverhetzung seitens klerikalfaschistischer Funktionäre geduldet wird!

    Wenn die Geschichte uns irgend etwas gelehrt hat, dann dass es den "Kirchen" und jeder Form organisierter "Religion" immer nur um Macht- und Herrschaftsausübung durch Unterdrückung von Menschen gegangen ist. Und dass ergo eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ohne eine strikte Trennung von Staat und Kirche nicht existieren kann.

    Es ist höchste Zeit, dass die EU diesen Grundsatz unmissverständlich festschreibt und dem Treiben der größten Volksverhetzer, Gewaltprediger und Diskriminierungstäter in dieser Gesellschaft endlich ein Ende bereitet. Insbesondere junge Menschen müssen vor dieser Vergewaltigung durch eine verlogene Angst- und Scheinmoral geschützt werden.

    Sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung sowie die uneingeschränkte Gleichberechtigung unterschiedlicher sexueller Identitäten sind fundamentale Menschenrechte!
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#13 FloAnonym
  • 05.06.2008, 19:52h
  • Wieso soll etwas, was in anderen Staaten auch nicht den Untergang gebracht hat, ausgerechnet in Österreich den Untergang bringen? Merken diese Witzfiguren eigentlich nicht, dass ihre Aussagen von der Realität täglich widerlegt werden? Jeder, der noch halbwegs bei klarem Verstand ist, lacht doch nur noch über die...

    Ich bin genauso wie Gott mich wollte!!

    An Liebe ist nichts schlimmes. Nur deren Verbreiten von Hass ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!!!
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#14 Tim_ChrisProfil
  • 05.06.2008, 19:56hBremen
  • "Die Geschichte lehrt uns mehrfach, dass Gesellschaften, welche diesen Schutz von Ehe und Familie vernachlässigt haben, und zwar zugunsten einer permissiven Haltung zu allen Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, auch in sexueller Hinsicht, dies mit ihrem Untergang bezahlen mussten"

    Ah ja. Und welche Gesellschaften sollten das gewesen sein? Ich bitte um nachweisbare wissenschaftlich belegte und fundierte Beispiele.

    Die Geschichte hat uns wohl eher gelehrt, dass Gesellschaftskreise und sogar ganze Kulturen untergingen, weil sie auf den Schwachsinn der Kirche gehört haben. Man sollte wohl eher mal eine sehr deutliche Warnung vor religiösen Institutionen aussprechen und das Predigen solchen Blödsinns, sowie die Einmischung in innerpolitische Geschehnisse endlich verbieten. Den Schwachsinn dieser Kirchenheinis kann man sich als normal denkender und normal gebildeter Mensch echt nicht mehr anhören.
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#15 SaschaEhemaliges Profil
  • 05.06.2008, 20:13h
  • Antwort auf #13 von Flo
  • @Flo:

    Es kommt in keiner Weise darauf an - zumindest nicht in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft - dass du "so bist, wie Gott dich wollte", sondern dass du so bist und dein Leben so führst, wie DU es willst und fühlst, dass es dir entspricht.

    Der "Wille Gottes" hat in einer zivilisierten, demokratischen Gesellschaft nichts verloren. Und selbst wenn wir uns für diesen göttlichen Willen im Privaten interessieren, so kann ihn doch kein Märchenerzähler bzw. Rezitant biblischer Gewalt besser "wissen" oder "kennen" als jeder andere Sterbliche auf diesem Planeten.
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#16 antosProfil
  • 05.06.2008, 20:44hBonn
  • Dieser katholische Standpunkt...:

    "Die Geschichte lehrt uns mehrfach, dass Gesellschaften, welche diesen Schutz von Ehe und Familie vernachlässigt haben, und zwar zugunsten einer permissiven Haltung zu allen Möglichkeiten menschlichen Zusammenlebens, auch in sexueller Hinsicht, dies mit ihrem Untergang bezahlen mussten."

    ...ist doch nur in einer Hinsicht interessant. Abgesehen davon, dass "die Geschichte" uns rein gar nichts lehrt - wir lernen nur aus unseren nachträglichen Interpretationen und die fallen, je nach Voreinstellung, appellativem Ziel etc., immer anders aus. Ergebnis: Streit - der uns weiter bringt, manchmal. Abgesehen davon also ist diese übliche Feindschaft katholischer Wachmänner gegen sogenannte alternative Lebensformen doch zum Gähnen öd. Und unser Empören darüber ist es ebenfalls. Ich kann es nicht mehr hören´! Diskussionen zu diesen Themen drehen sich sofort im Kreis - eine 'schlechte Unendlichkeit'.

    Interessant erscheint mir nur eine Tatsache - mit der wir uns zukünftig in Analysen und Argumentationen intensiver auseinandersetzen sollten: Diese Vertreter des Katholizismus trauen der Heterosexualität, die sie predigen, tatsächlich keinen Zentimeter über den Weg! Man muss sich das in allen Konsequenzen klarmachen: Dieselben Personen, die rund um die Uhr ihr ideologisches Gewäsch von der "Natürlichkeit" der heterosexuellen Zweierbeziehung mit Nachwuchs widerkäuen - genau diese Leute trauen in Wirklichkeit der von ihnen unterstellten "Natur" überhaupt nicht.

    Aus allen Schilderungen zur Gefährlichkeit von (z. B.) Homosexualität für diese unterstellte natürliche heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs lässt sich eines herauslesen: Die Angst der Ideologen davor, dass eben diese natürliche heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs etwas sein könnte, das nur machtvoll eingezäunt, von Verboten umstellt funktioniert. Die angeblich natürliche, normale und gottgefällige heterosexuelle Zweierbeziehung mit Nachwuchs scheint etwas zu sein, das - betrachtet man das in diesem Zusammenhang gern genutzte Horroszenario der 'ansteckenden Homosexualität' - sofort angesteckt, kontaminiert, verunreinigt und durcheinandergebracht werden würde, öffnete man unbedacht die Schleusen des Begehrens.

    Wer die Verlautbarungen der katholischen Ideologen liest, muss zu dem Schluss kommen: 'Ein feste Burg' ist die natürliche katholische, natürlich-katholische Heterosexualität wohl nicht. Kaum erhebt die Homosexualität ihr teuflisches Haupt [als "Versucher" oder "Scheißhauslecker" wie der Teufel im 17. Jahrhundert genannt wurde], wackelt sie in ihren Grundfesten und droht einzustürzen. Und mit ihr - klar - die gesamte Weltgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

    So wie diese katholischen Ideologen "Gott" konstruieren, so konstruieren sie ihre "Natur" - und tun dabei so, als unterwürfen sie sich einer Offenbarung; tatsächlich glauben sie nicht an diese "Natur", sie glauben dieser Offenbarung nicht. So - möchte man hinzufügen - wie auch die wenigsten avancierten Theologen an "Gott" glauben.
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#17 Tim_ChrisProfil
#18 ErnstfallProfil
  • 05.06.2008, 21:04hNeukölln
  • Die Kommentare unter mir brauch ich gar nicht zu lesen, um zu wissen, dass es sich bei der ÖBK sicher nicht um eine Öffentliche Bausparkasse handeln tut. Obwohl, das mit dem "Untergang" noch mit 58 Lenzen immer noch hören zu müssen ist schon heftig.

    Schön auch die Stelle, wo es heißt: "Eine Lebenspartnerschaft, welche durch die ausdrückliche Einführung einer Treuepflicht die Sexualpartnerschaft der gleichgeschlechtlichen Lebenspartner voraussetzt, muss daher seitens der Katholischen Kirche mit aller Entschiedenheit abgelehnt werden".

    So treibt man keinen normalen Menschen in den Vermehrungswahn der Tierart 'homo sapiens', Euer Scheinheiligkeiten! Schätze, Eure Halbwertszeit ist sehr groß...
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#19 KonstantinEhemaliges Profil
#20 Sven_
  • 05.06.2008, 21:23h
  • Leider haben die Kirchendeppen nicht recht, denn dann wäre der Vatikan schon längst ausgestorben, das ist wohl die unnatürlichste Weise von menschlichem Zusammenleben.

    Naja und andererseits, brauchen wir Österreich wirklich??? ;-)
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