Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?8879
  • 09. Juni 2008 39 1 Min.

Ein Sprecher der Russisch-Orthodoxen Kirche nannte Homosexualität eine "zerstörerische Sünde" und erklärte, dass Schwule per se unglücklich seien.

Erzpriester Vselvolod Chaplin rief Homosexuelle in der populären russischen Zeitung "Komsomolskaja Prawda" auf, ihr Leben zu verändern und sich der Kirche zuzuwenden. "Solche Leute sind tief unglücklich. Ich weiß das aus Beichten und mehreren Lebensgeschichten", so Chaplin. "Es ist kein Zufall, dass sie früher sterben und mehr Selbstmorde begehen. Außerdem sind mehr Drogenabhängige und Alkoholiker unter ihnen. Die liebende Kirche akzeptiert natürlich jeden, auch die die Leidenschaft für Menschen des gleichen Geschlechts empfinden. Aber nur weil die Kirche sie liebt, sagt sie trotzdem das Unisex-Liebe eine Sünde; eine zerstörerische Sünde."

Chaplin erklärte ferner, dass er weder ein "homophober noch ein lesbiophober Mensch" sei. Er sehe es aber als seine Pflicht an, vor den Gefahren der Homosexualität zu warnen.

Der Hardliner hat sich bereits mehrfach gegen Homosexualität ausgesprochen. So appellierte er im vergangenen Jahr an Lehrer, "Schwule und Prostituierte" nicht als Vorbilder anzupreisen (queer.de berichtete). Auch andere Vertreter seiner Glaubensrichtung polemisieren gegen Homosexualität: So verglich Anfang des Jahres der Metropolit Kyrill, der "Außenminister" der Russisch-Orthodoxen Kirche, in einem "Spiegel"-Interview Homosexualität mit Pädophilie (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Katrin
  • 09.06.2008, 17:21h
  • Wenn man Lebensqualität mit glücklich sein gleichsetzt, sind Homosexuelle in der Tat unglücklich, so wie jeder andere Mensch, der aus welchen Gründen immer, diskriminiert wird. Ob man allerdings sein Glück in der orthodoxen Kirche finden wird, ist fraglich, insbesondere, da die Kirche Homosexuelle in aller Offenheit diskriminiert, also einen großen Anteil an dem Unglück hat. Auch in Deutschland erfahren Homosexuelle Einbußen an Lebensqualität und auch hier hat die Kirche eine Mitschuld.

    Man will also den Teufel mit dem Belzebub austreiben zum Zwecke einer miesen Abzocke. Diese, man könnte schon sagen „genial satanische“, Idee werden wir mit Sicherheit von anderen Zahlvereinen demnächst wieder hören.
  • Direktlink »
#2 HannibalEhemaliges Profil
  • 09.06.2008, 17:35h
  • Wer ist schon glücklich? Heteros sicher auch nicht unbedingt! *lach* Obwohl ich mich sicher nicht als unglücklich bezeichnen würde.
    Aber inzwischen habe ich mir abgewöhnt, mich über diese christlichen (oder welche Sekte sie sonst angehören) Schwachmaten aufzuregen.
    Im Grunde sollten diese Menschen uns leid tun, da sie außer ihrem Glauben nichts haben, das ihr kleines armseliges Leben erfreut. Und was ist dieser Glaube? Ein riesiger Furz ohne irgendwelchen Background. Das einzig erschreckende daran ist, dass so viele Menschen an diesen Schwachsinn glauben und ihn für bare Münze nehmen. Und ich habe in letzter Zeit wirklich das Gefühl, dass immer mehr Leute sich von diesen Sekten verblenden lassen.

    Wenn ich allerdings solchen Dreck lesen muss wie: "die liebende Kirche", kann ich gar nicht so viel kotzen, wie ich eigentlich möchte. Die Kirche ist im Grunde (bzw. Religion im Allgemeinen) die einzige Institution, die den meisten Hass zwischen den Kulturen und auch zwischen den Menschen schürt. Da frage ich mich doch, warum das außer ein paar Leuten niemanden auffällt und warum nicht endlich jemand diesen Auswüchsen einhalt gebietet. Da sitzen irgendwelche katholischen Schlampen in politischen Ämtern und wenn eine Gesetzesänderung ansteht, mecker die kIrche rum? Die haben bei sowas doch ganz fix ihr dummes Maul zu halten! Oder ist Deutschland neuerdings ein Gottesstaat?
  • Direktlink »
#3 ach...Anonym
  • 09.06.2008, 17:37h
  • naja, das glück springt diesem triefauge eigentlich auch nicht aus der ganovenvisage.
  • Direktlink »