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- 09. Juni 2008 1 Min.
Ein Sprecher der Russisch-Orthodoxen Kirche nannte Homosexualität eine "zerstörerische Sünde" und erklärte, dass Schwule per se unglücklich seien.
Erzpriester Vselvolod Chaplin rief Homosexuelle in der populären russischen Zeitung "Komsomolskaja Prawda" auf, ihr Leben zu verändern und sich der Kirche zuzuwenden. "Solche Leute sind tief unglücklich. Ich weiß das aus Beichten und mehreren Lebensgeschichten", so Chaplin. "Es ist kein Zufall, dass sie früher sterben und mehr Selbstmorde begehen. Außerdem sind mehr Drogenabhängige und Alkoholiker unter ihnen. Die liebende Kirche akzeptiert natürlich jeden, auch die die Leidenschaft für Menschen des gleichen Geschlechts empfinden. Aber nur weil die Kirche sie liebt, sagt sie trotzdem das Unisex-Liebe eine Sünde; eine zerstörerische Sünde."
Chaplin erklärte ferner, dass er weder ein "homophober noch ein lesbiophober Mensch" sei. Er sehe es aber als seine Pflicht an, vor den Gefahren der Homosexualität zu warnen.
Der Hardliner hat sich bereits mehrfach gegen Homosexualität ausgesprochen. So appellierte er im vergangenen Jahr an Lehrer, "Schwule und Prostituierte" nicht als Vorbilder anzupreisen (queer.de berichtete). Auch andere Vertreter seiner Glaubensrichtung polemisieren gegen Homosexualität: So verglich Anfang des Jahres der Metropolit Kyrill, der "Außenminister" der Russisch-Orthodoxen Kirche, in einem "Spiegel"-Interview Homosexualität mit Pädophilie (queer.de berichtete). (dk)















Man will also den Teufel mit dem Belzebub austreiben zum Zwecke einer miesen Abzocke. Diese, man könnte schon sagen „genial satanische“, Idee werden wir mit Sicherheit von anderen Zahlvereinen demnächst wieder hören.