https://queer.de/?8884
- 10. Juni 2008 1 Min.
Eine von zehn der aus Hass begangenen Straftaten wird in Kanada wegen der sexuellen Ausrichtung des Opfers verübt.
Das ist das Ergebnis einer Studie der staatlichen Behörde Statistics Canada. Demnach werden mit 60 Prozent die meisten Hassdelikte wegen Rassenhass verübt. Danach folgt Hass auf die Religion des Opfers, die ein Viertel aller Fälle ausmacht. An dritter Stelle stehen dann schwule und lesbische Opfer. Annähernd gleiche Anteile hat vor einem halben Jahr das FBI für die Hassdelikte in den Vereinigten Staaten veröffentlicht (queer.de berichtete).
Die Statistikbehörde beruft sich in ihrer Studie auf die 892 aus Hass begangenen Straftaten aus dem Jahr 2006. Rund die Hälfte der Fälle waren Sachschäden, ein Drittel tätliche Angriffe. Bei Hassdelikten gegen Schwule und Lesben lag der Anteil der Körperverletzungen jedoch bei über der Hälfte.
Bei Hassdelikten wegen der Religion waren fast zwei Drittel gegen Juden gerichtet, ein Fünftel gegen Muslime und sechs Prozent gegen Katholiken. Bei Straftaten aus Rassenhass richtete sich die Hälfte gegen Schwarze. (dk)















Allerdings steigen auch in Deutschland, nicht nur in Kanada(laut Bericht bei 50%), die Straftaten aus Rassistischen Motivationen.
www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1270252424