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- 10. Juni 2008 2 Min.
Anlässlich der beginnenden CSD-Saison in den USA wirbt der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama gezielt um Stimmen von Schwulen und Lesben.
So schrieb er ein Grußwort anlässlich des "Pride Month" an die in den Vereinigten Staaten abgehaltenen CSDs: "Pride Month ist eine Erinnerung daran, welch weiten Weg wir seit den Stonewall-Ausschreitungen im Jahre 1969 zurückgelegt haben. Aber es ist noch viel zu tun", so Obama. Er bedauerte, dass in den vergangenen Jahren Homosexualität oft von der Politik ausgeschlachtet worden sei, um einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. "Bei diesem Thema geht es aber darum, was uns Amerikaner ausmacht: Es geht darum, ob diese Nation einlöst, was die Gründungsväter versprochen haben, nämlich gleiche Rechte. Alle Bürger müssen mit Würde und Respekt behandelt werden", erklärte der 46-Jährige in gewohnter Wahlkampfrhetorik.
Er nannte dann drei Themenbereiche, in denen Veränderung nötig sei: Erstens soll das Verbot von offen homosexuell lebenden Menschen im Militär fallen. Zweitens sollen Schwule und Lesben Eingetragene Partnerschaften eingehen können, die die gleichen Rechte und Pflichten beinhalten wie die Ehe. Drittens soll Straftaten aus Hass gegen Schwule und Lesben bundesweit wie Hassvergehen behandelt werden, um den Täter so zu höheren Haftstrafen verurteilen zu können.
Auf der Website "Obama Pride" spricht der demokratische Präsidentschaftskandidat schwule und lesbische Wähler direkt an.
Größte Homo-Gruppe gibt Wahlempfehlung für Obama
Die Human Rights Campaign, die größte US-amerikanische Lobbyorganisation für schwul-lesbische Rechte, hat offiziell eine Wahlempfehlung für Barack Obama ausgesprochen. "Senator Obama hat gezeigt, dass er versteheht, dass Rechte für Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle Bürger- und Menschenrechte sind", erklärte HRC-Chef Joe Solomonese.
Obama zeigte sich erfreut über die Unterstützung: "Die Human Rights Campaign hat sich stets an den Frontlinien für die Gleichbehandlung eingesetzt. Ich bin stolz, ihre Unterstützung erhalten zu haben." Die HRC kritisiert einzig Obamas Ablehnung der Ehe-Öffnung – lobend erwähnt die Organisation aber den Einsatz des Senators für Eingetragene Partnerschaften mit gleichen Rechten und Pflichten.
Anfang November tritt Obama gegen seinen republikanischen Gegenkandidaten John McCain an. (dk)










vielen ärmeren und krankenversicherungslosen schwulen in amerika, würde sich die möglichkeit bieten, bezahlbare medizin in anspruch zu nehmen.
oder es wäre dann finanziell einfacher solchen
zu helfen.
das geht durch die reisebeschränkungen der us-bürger nach kuba nicht.
vielleicht stimmen dann in der uno nur noch zwei
pazifik-atolle und israel für schlechtes leben auf kuba,
dann halt das letzte mal.
vielleicht können sich hier dann auch menschen
aus den usa ihr leben und ihre identität gestalten:
news.bbc.co.uk/1/hi/world/americas/7441448.stm
reicher machen wird obama schwache nicht, aber sie könnten immerhin dahin gehen, wo man schwachen hilft.
zu vietnam hat die usa normale wirtschaftsbeziehungen.