https://queer.de/?8886
- 10. Juni 2008 1 Min.
Hauptsächlich gegen die Stimmen von Diktaturen erhielten eine niederländische und eine spanische Homo-Gruppe die Anerkennung der Vereinten Nationen.
COC Nederland und die Federación Estatal de Lesbianas, Gays, Transexuales y Bisexuales (FELGTB) erhielten mit einer hauchdünnen Mehrheit von sieben gegen sechs Stimmen die Akkreditierung als Nichtregierungsorganisation mit offiziellem Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialausschuss der UNO (ECOSOC). Nach vielen Versuchen konnten sich erstmals im Dezember 2006 Homo-Gruppen gegen den Widerstand von konservativen Staaten durchsetzen. Damals war der deutsche LSVD, die dänische LBL und die europäische International Gay and Lesbian Association (ILGA-Europe) anerkannt worden (queer.de berichtete).
Unter den 19 stimmberechtigten Nationen votierten Dominica, Großbritannien, Israel, Kolumbien, Peru, Rumänien und die Vereinigten Staaten von Amerika für den Antrag. Dagegen stimmten Ägypten, China, Katar, Pakistan, Russland und der Sudan. Sechs Länder enthielten sich: Angola, Burundi, Guinea, Indien, Kuba und die Türkei.
Nach Angaben der Gruppe COC Nederland hat Burundi diesmal den Ausschlag für den Umschwung gegeben. Das kleine afrikanische Land hat beim letzten Mal noch gegen den Beraterstatus gestimmt, enthielt sich diesmal aber. (dk)















na, wie immer halt: zivilisation,demokratie und moderne gegen isl. mittelalter und kommunisten.
lang lebe die zivilisation!