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Kommentare zu:
Schilder im Tiergarten: Cruising verboten!


#1 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 07:36hBremen
  • Also beim Abfall verstehe ich echt nicht, wo das Problem ist. Wer Zeit hat, abends/nachts für einen Fick im Park herumzuwandern, der müsste ja auch die Zeit haben, nach dem Fick seinen Abfall im entsprechenden Behältnis zu entsorgen, das sicher im Park an jeder (zweiten) Bank angebracht ist.
    Und dass man sich nicht unbedingt in der frisch angelegten Rabatte mit Stiefmütterchen suhlt um einen Hauch von romantischem Sex zu spüren, sollte selbst einem eben erst ins fickfähige Alter gekommenem Teen klar sein, wobei diese sicher noch nicht abends/nachts auf der Suche nach Sex im Park flanieren.
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#2 MaxAnonym
  • 22.06.2008, 10:52h
  • ich versteh dieses cruising ding eh nicht. is das nicht schon längst überholt?!
    ist das nicht ein relikt aus der zeit, in der es kaum andere möglichkeiten gab gleichgesinnte zu treffen?
    aber heute? in der zeit in der wir homo-ehe fordern etc. wissen wir doch dass auch ein homosexueller eine beziehung führen kann. ja beziiiiehung. für viele immer noch ein paradoxon und mit seiner homosexualität nicht vereinbar. ob im job, studium, verein, disco, theater, oper oder bar hat man doch genug möglichkeiten gleichgeschlechtlich zu flirten. ja fliiiiirten!! ist was anderes als die hand gen schritt anzudeuten.
    letztens cruiste mich tatsächlich so n typ in der stadt an und verfolgte mich bis ich ihn zur rede gestellt habe. was denkt er sich, dass ich mit ihm auf ein klo gehe? wie unverschämt! und ich fühlte mich wie in den achtzigern.
    WAKE UP! kriegt eure triebe in den griff. crusing ist so peinlich wie parkplatz sex bei verheirateten frauen auf den motorhauben und gangbang mit fremden. pfui.
    ich weiss, ein anderssein geht oftmals mit verlust von jeglicher moralität einher. muss aber nicht sein. dann schaffts man auch wirklich nicht auf homosexuell sein reduziert zu leben.
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#3 remixbebAnonym
  • 22.06.2008, 11:21h
  • Antwort auf #2 von Max
  • ja. Auch ich habe das nie wirklich verstanden. Ist aber leider so, dass man in der schwulen Szene als "Klemmschwester" gilt, wenn man wie ich fast 7 Jahre in einer monogamen Beziehung lebt.
    Andererseits stört es mich auch nicht. Jeder soll machen, was er für richtig hält, solange es sich im legalen Rahmen bewegt.
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#4 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 11:48hBremen
  • Antwort auf #2 von Max
  • "ich weiss, ein anderssein geht oftmals mit verlust von jeglicher moralität einher. muss aber nicht sein. dann schaffts man auch wirklich nicht auf homosexuell sein reduziert zu leben."

    Was bitte hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Deine "Marolität" ist nur der Schein, den Heten außerhalb ihrer verammelten Wohnungen vorspielen. Und auf diesen Mist kann ich ehrlich gesagt, verzichten.
    Es geht auch nicht nur um die Homoehe, sondern um die Akzeptanz der sexuellen Vielfalt und da gehört das Cruisen in Parks genauso dazu, wie der verklemmte Hetensex im dunklen Schlafzimmer - wobei letzteres die unnatürlichste Variante ist. Denn, wenn Hetenmänner die schnelle Nummer für Umme in irgendeinem Park in Kiel schieben könnten, gäbe es einen Verkehrsstau quer durch ganz Deutschland. Oder glaubst du, die würden das nicht nutzen, wenn sie könnten? Nur machen es ihnen die Frauen eben nicht so leicht. Zudem, welcher Hetenmacker würde da das Maul aufreißen und auf die Moral derer schimpfen, die dieses Angebot annehmen? Wenn, dann höchstens aus Neid, weil sie sich selbst nicht trauen, da vielleicht das strenge Frauchen im Hintergrund steht und mit dem Nudelholz droht, sobald Männlein auch nur ein Auge auf ein anderes weibliches Körperteil werfen sollte. Schließlich gehört es doch dazu, dass sich Hetenmann vor der Ehe durch die Gegend fickt und mehr oder weniger die Hörner abstößt. Das ist Hetennorm und Hetenmoral.
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#5 antosProfil
#6 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 12:03hBremen
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • Komisch. Ich habe 28 Jahre in einer monogamen Beziehung gelebt, mich hat nie jemand deshalb als Klemmschwester bezeichnet.
    Klemmschwestern sind in meinem Augen auch eher die, die divers bei GR herum turnen, zig Einträge in ihren Gästebüchern haben, eine Freundesliste so lang, wie das Einwohnerregister Berlins, vorzugsweise nur mit einem Schwanzpic im Profil: "Suche mal wieder was geiles zum abficken, aber bitte Diskretion, bin ungeoutet, deshalb auch kein Facepic". Also im Prinzip die, die sich heimlich durch fremdstädtische Szenen ficken, aber zuhause, auf Arbeit und im privaten Umfeld die Oberhete markieren und über Schwule lachen.
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#7 MaxAnonym
  • 22.06.2008, 12:14h
  • "Ist aber leider so, dass man in der schwulen Szene als "Klemmschwester" gilt, wenn man wie ich fast 7 Jahre in einer monogamen Beziehung lebt."

    der witz daran ist, dass die wirklich verklemmten die sind die in parks pornokinos usw. gehen um den schnellen schuß zu machen und psychisch völlig unreif sind eine ernsthafte zweier-beziehung zu führen mit tiefer verbundenheit und sexualität.

    zu tim-chris:

    du bestätigst meine erwähnte verzerrte sicht auf sexuellen gebarens. ein promisker hetero-mann hat genau so ein problem wie ein promisker schwuler. wir sind so aufgewachsen wir seien nur richtige männer wenn wir uns die hörner abstoßen und unsere frauen betrügen weil man die geilheit mit allen auf der welt teilen müssten.
    resümiert kommt beim rumgeficke nix raus ausser wichse, man zerstört beziehungen, und versucht eine nähe herzustellen, die eine in einer emotionalen beziehung nicht ersetzen kann. dies zu begreifen erfordert allerdings viel arbeit an sich selbst, um aus der illusion herauszukommen, der typ der grad um die ecke kommt wird mein bedürfniss nach nähe stillen.
    vielleicht für 20 postorgastische sekunden.
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#8 remixbebAnonym
  • 22.06.2008, 12:15h
  • Antwort auf #6 von Tim_Chris
  • Tja.. ich würde mich auch nicht so bezeichnen ;) Auch in einer Beziehung kann man guten Sex haben ;) So bezeichnet wurde ich aber schon mehrmals hier in diesem "Forum", nach dem Motto: Monogamie sei eine Erfindung der Heten und schwule Männer könnten so nicht sein, es sei denn, sie sind tatsächlich "klemmschwestern".
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#9 MaxAnonym
  • 22.06.2008, 12:20h
  • Antwort auf #5 von antos
  • woher ich das habe? aus meinen beobachtungen. ein outing verleitet oft dazu plötzlich alle "gesunden" grenzen zu verlieren und alle devianten verhaltensweisen zu tolerieren und als vielfältigkeit abzuhaken und deren pathologie völlig abzustreiten
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#10 stromboliProfil
  • 22.06.2008, 12:25hberlin
  • Antwort auf #4 von Tim_Chris
  • vieleicht verstehts man/n es besser wenn man sieht: wir haben nicht das rad der sexualität erfunden!
    Der quickie ist und war notnagel aller geschlechter und zwänge: früher der im hausflur ( darüber gibst sogar lieder undzeichnungen , so auch von zille , toulouse lautrec, im stroh ( wie romantisch) und am/im park ( puppenjunge, fanny hill lesen...) was immer den "notwendigkeiten oder mängeln an anderen möglichkeiten geschuldet war. Wo man früher die braut/bräutigam nicht auf die mansarde mitnehmen konnte , entwickelte sich ein reges treiben in der öffentlichkeit; quasi unter unseren augen!
    Was mich an der diskussion stört ist die aneignung heterosexueller wertung von "ordnung " wenn es um schwulen sex geht: da wird freudig schon mal die bezirksverordnung zitiert , die dem "treiben" mit missmut zuschaut.
    Sich dabei an kinderschutz aufhängend, wird da ein verschwiemeltes abgrenzen von "unsauberem treiben " betrieben. Ärgerlich die verschmutzung! Und sicher ein vermeidbares, aber wer diskutiert die verschmutzung und vermüllung durch die grillfamilienansammlungen? Wer regt sich auf über die weggeworfenen kippen und die papiertüten mit McDonaldresten die mittlerweile den tiergarten zieren?!
    An sexuellem sich aufziehen wenn es um "sauberkeit " geht ist ein zweischneidiges schwert; aber das hat sebastian finke nie so recht kapiert. Da klüngelt er lieber mit seinen "guten kontakten" zur polizeispitze , anstatt sich als schwuler, inhaltlich mit dem umgang von "selbstverständlichen freiräumen" zu beschäftigen!
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#11 stromboliProfil
#12 stromboliProfil
  • 22.06.2008, 13:08hberlin
  • Antwort auf #9 von Max
  • "Insofern ist beim gesellschaftlichen Umgang mit dem Fremden ( in diesem falle der homosexualität) im Auge zu behalten, dass abweichendes Verhalten immer aus Sicht der herrschenden Werte und Normen definiert wird."; womit die wertung deviantem verhaltens bis hin zur pathologischen unterstellung ihren sinn verliert.
    Aber : "wes brot ich fress, des lied ich sing" , angewendet auf diesen beitrag, macht die selbstzerfleichung anpassungswilliger anschaulich.
    ärgerlich!
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#13 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 13:19hBremen
  • Antwort auf #7 von Max
  • "der witz daran ist, dass die wirklich verklemmten die sind die in parks pornokinos usw. gehen um den schnellen schuß zu machen und psychisch völlig unreif sind eine ernsthafte zweier-beziehung zu führen mit tiefer verbundenheit und sexualität."

    Das ist doch ein Witz. Der Mann ist, wie alle anderen männlichen Lebewesen in der Natur, nun mal dazu bestimmt, seine Gene so weit wie möglich zu streuen. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. In der Natur sind nun mal die Arten, die wirklich lebenslang zusammen bleiben, eher selten zu finden. Bei den meisten Arten überwiegt die Promiskuität. Ficken mit so vielen wie nur geht. Und schauen wir in unserer eigenen menschlichen Vergangenheit zurück, da finden wir herzlich wenig von Monogamie, bis irgendwann die Christspinner aufgetaucht sind und eine Moral für die Menschheit erstellte, die Monogamie regelrecht vorschrieb. Wir kriegen die Monogamie genauso wie die verstaubte Hetenmoralnorm mit in die Wiege gelegt und glauben, so wäre es richtig. Aber mit Natürlichkeit hat das nix zu tun.

    Und ehrlich gesagt, ich kann auch in einer herzlichen, liebevollen und emotional tiefen Beziehung leben, indem ich meinen Partner und seine Bedürfnisse respektiere und ebenso seine Freiheit. Er gehört nicht mir, sondern sich selbst. So habe ich es auch in meiner wirklich sehr langen Beziehung gehalten. Ich war zwar monogam, aber mein Partner hätte sich durch die Welt ficken können, wie er wollte, wenn er gewollt hätte. Es wäre mir scheißegal gewesen. Eben weil es NUR Sex ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das Herz wäre trotzdem bei mir gewesen. DAS ist Liebe. Wenn ich jemanden in seiner Freiheit einschränken und an mich binden will, dann hole ich mir einen Sklaven, aber keinen Lebenspartner.
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#14 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 13:25hBremen
  • Antwort auf #9 von Max
  • Ein Outing verleitet dazu, sich endlich frei zu fühlen und so zu leben, wie man es die ganze Zeit leben wollte, aber aufgrund der aufgedrückten Zwangsnorm nicht konnte. Von gesunden Grenzen kann da keine Rede sein, sondern nur von ungesundem Zwangsverhalten, dass krank macht und Homos in den Suizid oder in die psychiatrischen/psychologischen Therapiepraxen treibt.
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#15 die doofe dorisAnonym
#16 redforceAnonym
  • 22.06.2008, 13:48h
  • Antwort auf #13 von Tim_Chris
  • Stimme dir eigentlich voll zu - nur würde ich als Schwuler nicht mit der breiten Streuung von Genen argumentieren, das ist etwas absurd. Wenn diese Argumentation stimmt, gibt's dich nämlich gar nicht, bzw. bist du entweder hetero oder krank (= nicht zu gesunder [= Gene weitergebender] Sexualität fähig).
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#17 remixbebAnonym
  • 22.06.2008, 13:52h
  • Antwort auf #13 von Tim_Chris
  • Das ist schön für Dich. Wenn Du so leben kannst und willst, dann ist ja auch nichts daran auszusetzen. Aber da haben wir es schon wir: Dieses latente Stacheln, dass Treue nicht "normal" sei. Mir ist es völlig Schnurz, wie sich die Leute durch die Gegen fi****, aber genauso möchte ich auch mit meinen Entscheidungen respektiert werden!
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#18 HannibalEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 14:10h
  • Antwort auf #2 von Max
  • "crusing ist so peinlich wie parkplatz sex bei verheirateten frauen auf den motorhauben und gangbang mit fremden. pfui."

    Sag mal, was bist du denn für eein Spießbürger?
    Vor allem: wer gibt dir das Recht, über andere zu urteilen? Wenn DU in deiner angeblich monogamen (lach) Beziehung glücklich bist ist das ja wunderschön. Aber billige bitte auch anderen zu, dass sie vielleicht andere Lebensentwürfe haben. So intolerante Schwuchteln wie dich braucht kein Mensch! PFUI!!
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#19 roterginsengEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 14:13h
  • Antwort auf #16 von redforce
  • das ist eine sicht der dinge.
    es gibt auch die sicht, dass schwule und lesben,
    sehr wohl einen beitrag zur ausbreitung menschlicher gene leisten.
    mich würde auch nicht das entdecken von zusammenhängen wundern, die nachvollziehbar machen, daß die evolution mechanismen und rückkopplungen ausbildete, die den notwendigen schwul-lesbischen anteil reguliert.
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#20 MaxAnonym
  • 22.06.2008, 14:15h
  • wo lebt ihr denn? hinterm mond?
    biologisch ist es vielleicht so angelegt dass der Mann viele sexualpartner sucht, aber wir haben doch die vernunft die uns von den tieren(die übrigens nie an sexsucht leiden) unterscheidet. und diese geistige entwicklung soll doch auch eine evolutionäre dimension haben. es geht ja nicht nur um nachfahren zeugen sondern auch um geistige Weiterentwicklung und die ensteht halt zwischenmenschlich. und das ist keine moral von der kirche oder so sondern schon thematik bei den antiken philosophen gewesen, wie man die Affekte durch die Vernunft in gesunden schach hält.
    deswegen is für mich auch sex entmystifiziert. leider habe ich nämlich festgestellt dass alle um mich die verhaltensauffällig sind auch ein problem mit ihrer sexualität haben. ob hetero oder homo. sexualität versucht immer etwas zu reparieren, deswegen promiskuität sexsucht philien fetische usw.
    ihr scheint aber total unreflektiert durch die gegend zu laufen obwohl ihr doch euer bestes untersuchungsobjekt wärt um zu verstehen was sexualität ist und was sie mit uns macht.
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#21 HannibalEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 14:15h
  • Antwort auf #9 von Max
  • "devianten verhaltensweisen"

    Definiere "deviant"!
    WAS sind denn deiner Meinung nach deviante Verhaltensweisen?
    Ist dann Schwulsein nicht auch generell "deviant"?
    WO steht denn, dass Monogamie nicht vielleicht auch deviant ist? Nur weil dir das deine Eltern und die Scheisshaus-Kirche so eingetrichtert haben????????
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#22 roterginsengEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 14:18h
  • "notwendig" gemeint als inhärenter (protzwort) teil der aufrechterhaltung der dynamik der evoution beim tier mensch, bei anderen tieren, so weit bisher beobachtet, auch.

    blau riecht leise !
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#23 hwAnonym
#24 KonstantinEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 14:47h
  • Antwort auf #3 von remixbeb
  • Toll, wenn Schwule versuchen bürgerlicher als Heteros zu sein und versuchen durch übertriebene Moralpredigten denen in den Arsch zu kriechen! Nach dem Motto: "Habt mich armen Homo doch lieb! Ich bin doch gar nicht so pervers wie alle miesen Schwuchteln die in Parks rumficken!" *KOTZ*
    Genau DIE sind es nämlich, die in ihrer ach so monogamen Beziehung in Saunen, Parks und Klappen zum Ficken gehen! Widerliche Doppelmoral!
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#25 KonstantinEhemaliges Profil
#26 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 15:00hBremen
  • Antwort auf #20 von Max
  • "aber wir haben doch die vernunft die uns von den tieren(die übrigens nie an sexsucht leiden) unterscheidet."

    Diese Vernunft sagt uns, dass wir beim wildficken besser Verhüterlis benutzen, uns in der Legalität bewegen sollten und ein Verantwortungsgefühl gegenüber uns und anderen haben.
    Aber diese Vernunft lässt sich mitunter auch einsetzen für Verständnis und Anerkennung anderer, die nicht unbedingt so leben, wie wir. z.B.: akzeptieren, dass es Homos gibt, die sich im Park die schnelle Nummer suchen, Heten, die dafür in den Puff gehen und bezahlen oder Homos die eine lebenslange zärtlich romantische Monogamehe führen wollen. Hätten wir diese Vernunft nicht, sondern den auf Instinkt basierenden Verstand der Tiere, würden wir nicht hier darüber diskutieren, sondern einfach so leben, wie es uns die Natur vorgegeben hat, ohne darüber nachzudenken, ob es moralisch richtig ist oder nicht, oder was andere darüber denken.

    Und das Tiere nicht unter Sexsucht "leiden" dürfte wohl eher damit zusammenhängen, dass der Mensch und sein nächster Verwandter, der Menschenaffe, die einzigen Spezies auf dieser Welt sind, die tatsächlich Lust und Spaß beim Sex empfinden können. Haben irgendwelche Wissenschaftler irgendwann mal heraus gefunden.

    @redforce #16: Bei Schwulen erklärt das durchaus die Promiskuität, sie sind was den natürlichen hormonell gesteuerten Sextrieb betrifft ja nicht anders als Hetenmänner. Eben dafür ausgelegt ihre Gene weiter zu geben. Bei Schwulen (und Lesben) schmälert das zwar das Motiv, aber eben nicht die Sexlust.
    Und weshalb sollte es mich nach meiner These nicht geben? Meine Eltern waren (meines Wissens) nie schwul oder lesbisch, sondern hetero und die haben mich in die Welt gesetzt. Ich habe mich ja nicht aus mir selbst entwickelt. Als ich vom Storch in die Wiege gelegt wurde, war das Klonen noch eine Zukunftsvision ;-)
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#27 remixbebAnonym
  • 22.06.2008, 16:31h
  • Antwort auf #24 von Konstantin
  • auf Deinen Kommentar hab ich noch gewartet. Und fühle mich bestätigt, in dem was ich bemängelt habe. Es passt so manchen eben nicht in den Kram, dass andere anders drauf sind, als sie selbst. Ganz gleich ob hetero oder homo. Aber vorne rum groß von Toleranz und gegen Diskriminierung reden. Ganz toll!
    Ich hab ganz einfach das Gefühl, dass Dir die Argumente ausgehen und Du deshalb so einen Shice redest. Denn es scheint in Dein kleines Hirn nicht reinzugehen, dass es DIVERSITY (oh, schon wieder so ein tolles modernes Wort) gibt!

    Und natürlich hast Du Recht. Hat mich doch durchschaut, zu dumm auch: bereite gerade meinen Streifzug durch Parks und Klappen vor, da mein Freund nicht da ist. Aber psssst....! *kotzzurück*
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#28 Tufir
  • 22.06.2008, 17:07h
  • Gut, dass die Aktion von einem schwulen Projekt ausgeht und damit - erstmal ganz unabhängig vom Erfolg - einmal Verantwortungsgefühl bewiesen wird. Moral hin oder her - am Ende muss es darum gehen, dass man mit seinem Vergnügen niemanden über ein tolerierbares Maß belästigt.
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#29 KonstantinEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 17:15h
  • Antwort auf #27 von remixbeb
  • "Es passt so manchen eben nicht in den Kram, dass andere anders drauf sind, als sie selbst."

    Es ist mir ziemlich latte, wie du drauf bist!
    Ich muss nur milde lächeln, wenn ich sehe, wie manche Leute es schaffen sich selber belügen, nur um ihr indoktriniertes, kleinkariertes Weltbild aufrcht zu erhalten! Mein tiefes Mitleid!
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#30 atlanaProfil
  • 22.06.2008, 17:24hwien
  • Jetzt einmal abgesehen von der Moraldiskussion...

    Ich habe da eine hübsche Vision vor Augen:
    Mutti mit Klein-Elias und Klein-Jakob kommt zum Sandspielen auf den Spielplatz, Klein-Elias und Klein-Jakob bleiben vor dem Schild stehen.
    Klein-Elias:
    "Mutti, was ist Cruising?"
    Klein-Jakob:
    "Mutti, wieso darf man in der Nacht hier niemandem die Hand schütteln? Und wo steht hier der abgebildete Tannenbaum?"
    Ich könnte mir vorstellen, da erklärt eine Heteromutti lieber herumliegende Kondome als kaputte Luftballons als so ein nettes Schild. Ja, dafür werden die Kinderbesitzer die Schwulen lieben. Das ist noch peinlicher für Heten als fickende Eisbären im Zoo.
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#31 antosProfil
  • 22.06.2008, 17:39hBonn
  • Antwort auf #20 von Max
  • "sexualität versucht immer etwas zu reparieren, deswegen promiskuität sexsucht philien fetische usw.
    ihr scheint aber total unreflektiert durch die gegend zu laufen obwohl ihr doch euer bestes untersuchungsobjekt wärt um zu verstehen was sexualität ist und was sie mit uns macht."

    Wer mehr darüber erfahren möchte: www.wuestenstrom.de
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#32 bananasEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 17:44h
  • Mein Vermieter hat vor dem Haus 2 Schilder aufgestellt. Auf dem Einen steht: Teppich klopfen von 12-15 Uhr verboten. Auf dem Anderen: Wäsche aufhängen am Wochenende verboten.

    Fazit: Für jeden Scheiß brauch der Deutsche offenbar ein Schild.

    Wann ist denn wieder mal Fußball EM oder so was. Ich meine, es gibt bestimmt den Einen oder Anderen spannenden Bericht, möglicherweise auch auf schwulen Seiten.
    Ausserdem hat mein Nachbar die Reichskriegsflagge im Fenster. Bei der Polizei bekam ich die Antwort, daß Reichskriegsflaggen von vor 1933 nicht verboten sind und man die sogar aufhängen kann. Also Kaiserreich ist somit nicht verboten. mmhh.

    So, jetzt ist wieder Party angesagt. Heute fliegen die raus, denen L und XL Grössen unbekannt sind.
    ....ich mein ja nur, gibt im Moment Besseres, als nicht tageslichttaugliche Kerle im Tiergarten...und das werde ich mit Freund und vielen Freunden geniessen.
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#33 bananasEhemaliges Profil
#34 remixbebAnonym
  • 22.06.2008, 18:30h
  • Antwort auf #29 von Konstantin
  • tja. Und genau DAS war mein Punkt. Wie ich mehrmals gesagt habe, ist es mir Schnuppe, wie Du oder andere ihre Sexualität ausleben wollen oder welche Lebensentwürfe sie haben. Meins ist es nicht, aber jeder soll leben, wie er es für richtig hält.
    Was mir jedoch mächtig auf den Sack geht, ist, wenn Leute wie Du mir einreden wollen, dass ich mich selbst belüge oder mich belächen, weil ich nicht jede Woche mit nem anderen poppe. Kennst Du mich? Ne! Also tu Dir selbst den Gefallen, und mach Dich durch solche Äußerungen nicht zum Affen.
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#36 HannibalEhemaliges Profil
#37 KonstantinEhemaliges Profil
#38 KonstantinEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 19:57h
  • Antwort auf #17 von remixbeb
  • Zitat: "Dieses latente Stacheln, dass Treue nicht "normal" sei."

    Treue IST definitiv nicht normal!
    Was glaubst du, warum (mehr als) 50 Prozent aller Hetero-Ehen geschieden werden. Mindestens 30 Prozent der restlichen 50 in den Puff gehen oder mit der Sekretärin vögeln und die restlichen 20 Prozent beim Psycho-Doc enden, weil sie sich ihr Leben lang aus "Moralgründen" was verkneifen!

    WO steht denn eigentlich, dass man monogam sein muss?? Hab noch nie gehört, dass es gazu ein Gesetz gibt. Das ist nicht mehr als ein scheiss gesellschaftliches (kirchliches) Dogma um die Menschen zu knechten!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#39 Tim_ChrisProfil
#40 Tufir
  • 22.06.2008, 20:15h
  • Antwort auf #37 von Konstantin
  • "Dann hör doch einfach auf, hier dümmliche Moralpredigten zu halten!"

    Das ist schwierig - schließlich kann man sich nicht sicher sein, was für dich alles als Moralpredigt gilt. "Jeder soll machen, was er für richtig hält, solange es sich im legalen Rahmen bewegt." oder "Mir ist es völlig Schnurz, wie sich die Leute durch die Gegen fi****, aber genauso möchte ich auch mit meinen Entscheidungen respektiert werden!" erscheinen mir doch eine eher liberale Äußerungen zu sein.

    Aus deiner Ecke hört man hingegen nur unbegründete und beleidigende Mutmaßungen, die sehr deutlich machen, dass du allen anderen mindestens genauso kleinkariert wie Max deine Moralvorstellungen aufzwingen möchtest, und nicht einmal ansatzweise eine argumentative Begründung lieferst, warum diese mehr zutreffen sollten als die anderer. Gleichzeitig forderst du von anderen, dass sie nicht so vorgehen. Das nennt man übrigens Doppelmoral.
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#41 Dreamthief
  • 22.06.2008, 20:29h
  • Ach Kinder, was eine Aufregung um die paar Minuten gevögel.

    Ich habe in meiner bisherigen Laufbahn auch schon so manches bemannte Gebüsch erstürmt und so schwer ist es wirklich nicht, um frisch angelegte Rabatten einen Bogen zu machen und Gummis und Taschentücher im Mülleimer zu entsorgen.

    Was monogame Beziehungen angeht:
    Die mag es geben, aber ich kanns mir für mich im Augenblick nicht vorstellen ( gut, das kann sich vielleicht ändern, man soll ja im Alter ruhiger werden ;) ).

    Jedesmal den Gleichen vögeln ist in etwa so, wie ständig nur dasselbe essen, das wird mir auf die Dauer zu fad, auch in einer Beziehung (Ist ja schließlich auch gegen nen Dreier ab und an nix einzuwenden).

    Eine gesunde Abwechslung zur Hausmannskost sollte schon her. Aber wie gesagt, das ist meine Sicht der Dinge und damit fuhr ich bisher ganz gut.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 22.06.2008, 20:30h
  • So fängt es immer an! Einmal sind verschmadderte Kondome "ekelhaft", ein anderes Mal "stören" zerknautschte Papiertaschentücher, und wenn alles nichts hilft, muss ein Kinderspielplatz her, Schwule zu diffamieren und - zu verjagen.

    Mal abgesehen davon, dass "Otto-Hete-Normalbürger" den Tiergarten Tag für Tag zum Müllabladeplatz macht, und das nicht zu knapp, und trotzdem käme keiner auf den Gedanken, dieser Gattung von Tiergartenbesuchern polizeilich etwas strenger auf die Finger zu schauen oder sie gar aufzufordern, den Tiergarten zu meiden, ist der Hinweis auf Kinder und deren Spielplatz geradezu infam, wenn er es allein auf das sexuelle Freizeitverhalten Schwuler anlegt. Über ein Schild "Sex hier bitte nicht" könnte man streiten, aber diese Bitte wäre zumindest orientierungsneutral; doch lediglich Schwule aufzufordern, sich sexuell bitte da und dort zurückzuhalten, ist eine glatte Diskriminierung. Denn der Tiergarten wird nicht nur von Schwulen genutzt, in der Hitze der Nacht zum Sex zu kommen. Und zwar genausowenig wie Parkplätze etc. Aber wenn Heten nicht anders können, dann ist das halt die Natur, vielleicht grad sonderlich rücksichtsvoll, aber "Gott ja, passiert eben, und wir waren ja auch mal jung."
    Doch wehe, es geht um Schwule! Da ist es immer eine "Sauerei", und mit der muss "schleunigst aufgeräumt" werden. Und wenn man es nun "leider Gottes" schon nicht mehr ganz "ausrotten" kann, dann muss man doch wenigsten zusehen, dass man diesen "Sauereien" eine Grenze setzt, und noch eine Grenze, und noch 'ne dritte Grenze: "Ab ins Ghetto mit euch Perversen!"

    Nein, Leute, fallen wir nicht auf den Ordnungs- und Sauberkeitssinn von Leuten rein, die immer nur dann auf Ordnung und Sauberkeit schauen, wenn's die "Andersartigen" betrifft. Und nichts anderes steckt hinter dieser hier zur Debatte stehenden Kampagne "Haltet den Tiergarten sauber".
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#43 Thom_ass1973
  • 22.06.2008, 20:31h
  • hmmm ich verkneife mir jetzt mal jedes Moralisieren, weil mir das einfach nicht zusteht!

    Wenn sich jeder Cruiser so in der "Öffentlichkeit" verhalten würde, wie er das in seinen eigenen 4 Wänden tut, dann hätten wir diese Diskussion überhaupt nicht nötig! Schmeiß ich bei mir zu Hause benutze Gummis in den Flur - laß ich gebrauchte Taschentücher auf dem Teppich verrotten ??
    NEIN - also Jungs nach dem poppen ist vor dem Poppen, entsorgt euren Müll und gut ist es!!!
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#44 KonstantinEhemaliges Profil
#45 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 20:50hBremen
  • Antwort auf #30 von atlana
  • Och gewitzte Heten finden dafür auch eine Erklärung:
    Mama: "Das Schild bedeutet, dass man hier nachts keine Tanz-Partys veranstalten soll, da die Musik hier zu laut und störend ist. Da beschweren sich die Leute, die hier in der Nähe wohnen."
    Klein Fritzchen: "Und warum darf man das dann da hinten?"
    Mama: "Da ist mehr Platz und die Musik wird von den Bäumen und Büschen gedämpft, so, dass sie eben nicht so sehr stört wie hier. Und nun geh spielen, wir müssen gleich wieder nach hause, das Kinderprogramm fängt gleich an und das willst du doch schauen."
    Und schon ist Klein Fritzchen Neugier befriedigt, zumindest fragt er erst mal nicht weiter und falls doch, kommt eben die klassische Antwort: "Weil es eben so ist."
    Mit blödsinnigen Antworten sind Heten schnell bei der Sache und die Kleinen glauben es einfach mal. Schließlich haben die Großen ja immer recht und wissen doch sowieso alles, oder nicht?
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#47 MaxAnonym
  • 22.06.2008, 20:53h
  • ich bewerte ja eure sichtweisen nicht direkt sondern indem ich euch meine sichtweise, vielleicht manchmal ironisch, präsentiere und entgegesetze. das ist ja legitim. ich höre ja gerne auch eure lebensentwürfe und bedeutungen von moral. aber diese manipulative kraft in euren aussagen, die einen persönlich angreifen und seine philosophie ad absurdum führen wollen im spiegel eurer eigenen verzerrten welt finde ich ist die wurzel der intoleranz und fühlt sich faschistisch an.du kannst mir doch keine analyse über mich einfach so überstülpen eine die nicht passt sondern nur eine projektion deiner verdrängten anteile auf die welt ist so eine nehme ich ja gar nicht auf. wenn ein stückchen wahrheit drin ist, dann erwischt es mich schon aber, das kommt immer seltener vor.;)
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#48 Tim_ChrisProfil
#49 das brotAnonym
#50 KonstantinEhemaliges Profil
#51 atlanaProfil
  • 22.06.2008, 22:45hwien
  • Antwort auf #45 von Tim_Chris
  • Ja, dann geht Klein.-Kevin heim, googelt Cruising auf seinem Vorschulkindcomputer, landet auf einer schwulen Kontaktseite und am nächsten Tag titelt die Bildzeitung:
    Schwulenorganisation verführt kleine Jungen!
    Darunter sieht man dann die vorwurfsvoll in die Kamera grinende Mutti und der arme Junge wird zum Kinderpsychologen geschickt; und wehe, er malt da etwas, was auch nur vage länglich ist J.

    Wobei ich nicht darauf schwören würde, daß die durchschnittliche Mutti von Klein-Kevin überhaupt weiß, was Cruising ist. Dann käme sie auch nicht in Erklärungsnot.
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#52 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 23:08hBremen
  • Antwort auf #50 von Konstantin
  • Auch eine Form von Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
    Wenn die Städte nicht so verflucht arm wären bzw. die Gelder für irgendwelchen unsinnigen Tand rauswerfen würden, wäre das ja auch eine Möglichkeit neue Arbeitsplätze zu schaffen, die Arbeitslosigkeit damit etwas abzubauen, Menschen aus dem sozialen Elend und ihrer durch die Arbeitslosigkeit erlangten Minderwertigkeit zu holen und nebenbei noch etwas für ein sauberes Stadtbild zu tun
    Aber da werden lieber Bauwerke finanziert, die keiner braucht, oder andere teuer saniert, um sie kurz darauf doch teuer abzureißen - oder man stellt Schilder auf, die natürlich teuer hergestellt werden müssen und an die sich dann doch keiner hält oder die aufgrund des Drecks, der von den Heten dort hinterlassen wird sowieso absolut sinnlos sind, weil die damit ja nicht angesprochen werden.

    Warum eigentlich nicht? Ich meine, Kinder scheißen schließlich gerne, in die Prärie, Mama wischt den Arsch mit Tempo ab und deckt damit den stinkenden Kackhaufen des Kindes ab... Ist das ästhetischer und ein schönerer Anblick, als ein verknautschtes vollgerotztes Taschentuch und irgendwo im Gesträuch ein gebrauchtes Kondom? Zumindest stinkt es mehr, aber darüber regt sich scheinbar niemand auf.

    Dennoch, Jungs, könnt ja mal ein Vorbild für die schlampigen Heten sein und zeigen, dass ihr es besser könnt. Oder... bastelt Schilder: "Weg mit der Kinderkacke vom Spielplatz!" - "Kein McDonalds/Burger King Müll auf den Wiesen!" - "Nicht in die Blumenrabatten pinkeln!" - "Bitte Leergut dem nächsten Tramp oder selbst in den Leergutbehälter geben!" - "Kinder bitte an die Leine legen"... ach Quatsch. Sorry. Hunde natürlich. "Hunde und Kinderkacke bitte im Müll entsorgen." - "Kein Hetensex in Spielplatznähe." usw. usf.
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#53 Tim_ChrisProfil
  • 22.06.2008, 23:18hBremen
  • Antwort auf #51 von atlana
  • "Wobei ich nicht darauf schwören würde, daß die durchschnittliche Mutti von Klein-Kevin überhaupt weiß, was Cruising ist. Dann käme sie auch nicht in Erklärungsnot."

    Vermutlich. Oder sie stellt sich darunter etwas nun wirklich ganz falsches vor und erklärt es damit, dass böse Satanisten hier im Park nachts Scheinkreuzigungen durchführen. Was liegt näher, bei Cruising an Kreuzigung, statt kreuzen zu denken Und auf der anderen Seite darf man sich auch nachts treffen zum friedlichen Gebet. Heten denken ja gerne mal etwas verquer.... Ach, was bin ich heterophob heute.
    *lach* Oder sie erklärt es ganz einfach damit, dass man Nachts hier nicht entlang wandern sollte, wegen mangelnder Beleuchtung, Stolpergefahr oder sonst irgendwas. Zur Not tut es dann auch diese Antwort, wenn sonst gar nichts gescheites einfällt: "Spätzchen, wollen wir nachher noch ein Eis essen, bevor wir nach Hause gehen?" Und schon ist Spätzchen abgelenkt, denkt nur noch an das Eis und daran, welche Sorte er denn am liebsten hätte. Und Mami hat Ruhe, um in Zukunft eben genau diesen Spielplatz zu meiden. Wozu auch Spielplätze, Fernsehen ist ja auch eine nette Beschäftigung für Spätzchen, da nervt er nicht und stellt auch keine unangenehmen Fragen.
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#54 remixbebAnonym
  • 23.06.2008, 00:43h
  • Antwort auf #40 von Tufir
  • danke Tufir! Endlich mal jemand, bei dem auch Sinn macht, was er schreibt. Lieber Konstantin. Wo ich bitte dümmliche Moralpredigten abgelassen habe, zeigst Du mir dann nochmal. Die einzigen "Predigten", die ich hier lese, kommen ganz klar von Dir.
    Wenn Du mich kennen würdest, was Du natürlich nicht tust, wüsstest Du, dass ich keinewegs ein Kind von Traurigkeit bin und mit der Kirche genausowenig anfangen kann. Trotzdem ist das ein Lebensentwurf, der für mich ganz persönlich passt. Ich zwinge das niemandem auf und hab auch nichts gegen Leute, die das anders handhaben. Wohl aber gegen leute, die unter dem Deckmäntelchen der Lieberalität nur intoleranten Müll ablassen.
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#55 remixbebAnonym
  • 23.06.2008, 00:45h
  • achja. Und danke für das rote Kästchen. :) Sind das hier also die Sanktionen, wenn man eine andere Meinung hat?! *g*
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#56 redforceAnonym
#57 sanfredbangkokEhemaliges Profil
  • 23.06.2008, 05:03h
  • bdauerlich,hier so viele Kommentare zu lesen,
    aus denen echt aggresive.Intoleranz und auch noch die
    Unterstellung von Luege und "scheinheiligkeit "spricht
    sobald es sich um monogame Partnerschaften handelt.
    Das ist keine objektive Stellungnahme mehr,sondern die
    echte Verleumdung von monogam lebenden Partner.
    Wir lassen jeden so leben wie er will- deshalb Finger weg von unsrer Beziehung.Wir haben noch nie jemanden kritisiert der promiscul ist und als verlogen hingestellt.
    Wir erwarten deshalb auch den Respekt vor einer treuen Partnerschaft,welche nicht auf irgend welchen religioesen Schiss begruendet ist,und auch nicht auf kulturelle Hindergruende(da haben wir ja ganz verschiedene).
    Aber vielleicht aendert sich ja unsre Einstellung zur Monogamie noch -schliesslich sind wir beide ja erste 31 Jahre zusammen (Grins).
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#58 OrlandoAnonym
  • 23.06.2008, 07:18h
  • Ist wohl eher eine Meldung für den Lokalteil der "Siegessäule" und an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
    Gibts nichts Wichtigeres ? Irgendwie hat "bananas"recht.
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#59 KonstantinEhemaliges Profil
#60 AntichristProfil
  • 23.06.2008, 07:32hHH
  • Antwort auf #2 von Max
  • @Max: "in der zeit in der wir homo-ehe fordern etc. wissen wir doch dass auch ein homosexueller eine beziehung führen kann. ja beziiiiehung. für viele immer noch ein paradoxon und mit seiner homosexualität nicht vereinbar. ob im job, studium, verein, disco, theater, oper oder bar hat man doch genug möglichkeiten gleichgeschlechtlich zu flirten. ja fliiiiirten!! ist was anderes als die hand gen schritt anzudeuten."
    Was ist das? Aufklärungsunterricht in Hetennormerfüllung? Beziehung (Homoehe) ist das, wofür ich momentan genauso plädiere wie vermutlich die Hälfte der Schwuppen, die sich nachts im Park durchknallen lassen. Das heißt aber nicht, dass ich sie auch führen will. Für mich ist eine Beziehung unvorstellbar. Aber genau das wäre sie auch, wenn ich eine Hete wäre. Ich gehe nämlich auch lieber in den Park oder durch die Szene, eine geile Sau zum ficken aufreißen.
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#61 HannibalEhemaliges Profil
  • 23.06.2008, 07:35h
  • Antwort auf #57 von sanfredbangkok
  • sanfredbangkok sagt: Respekt vor einer treuen Partnerschaft ....

    Wofür hat das Respekt verdient?
    Ich habe Respekt vor erbrachten Leistungen. Dinge auszusitzen ist keine Leistung. Daher habe ich genauso wenig Respekt vor Heteros die Respekt dafür einfordern, dass sie möglichst viele Kinder produziert haben. Das kann jeder! Sogar Schweine, Kakerlaken, Kühe, Fliegen ... weshalb also Respekt?
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#62 AntichristProfil
#63 antosProfil
  • 23.06.2008, 08:03hBonn
  • Antwort auf #57 von sanfredbangkok
  • Vielleicht entzündet sich ja die üble Intoleranz an solchen toleranten Kommentaren von z. B. Max:

    "leider habe ich nämlich festgestellt dass alle um mich die verhaltensauffällig sind auch ein problem mit ihrer sexualität haben."

    Man kann das, wie ganz verhaltensunauffällig jetzt mal ich, als unreflektiertes Nachsprechen einschätzen, zumal Max [hier nur stellvertretend für vergleichbare Feststell-Psychologen] weder mitteilt, was er unter 'verhaltensauffällig' versteht, noch was er sich dabei denkt, wenn er von 'einem Problem mit der Sexualität' spricht. Ein Feststellen, dass überhaupt nicht den Rahmen erkennt und bedenkt, in dem es sich bewegt - und das ist ungefähr so peinlich wie all die Typen, die mit erhobenem Zeigefinger und herunter gezogener Hose beobachten, wie Mutti sich nachts auf dem Parkplatz auf fremden Autohauben räkelt oder Vati sich in der Kassenschlange näher an die Vorfrau drängt, um seine Fickfantasien zu befeuern. Die Leute hingegen, die hier auf Evolution etc. hinweisen versuchen - wie polemisch immer - einfach, diesen engen Denkrahmen auszuweiten. Ich glaube nicht, dass sie monogame Beziehungen verdammen.

    Man kann aus solchen verkappten Heilsbotschaften wie der von Max [wie gesagt: nur Beispiel, ich kenne ihn ja nicht und bin ja kein Faschist, lach] aber auch den Angriff dessen herauslesen, der, ein Gläubiger in Sachen sexueller Monogamie, anderen, das Schild 'Ungläubiger' umhängt. Der gute monogame Sex ist nahe - und wer sich nicht mit darauf freut, wird auf ewig im Feuer der Verhaltensauffälligkeit braten!
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#64 HannibalEhemaliges Profil
#65 KonstantinEhemaliges Profil
  • 23.06.2008, 08:18h
  • Antwort auf #57 von sanfredbangkok
  • 31 Jahre den selben Kerl ficken? Das ist ja schlimmer als Einzelhaft - welch harte Strafe!
    Aber wie bereits gesagt: Einbildung ist was feines, wenn man dran glaubt! Menschen brauchen anscheinend Werte, an denen sie sich festhalten können ... auch wenn es nur Illusionen sind.
    Das ist genau wie mit der Religion. Mann muss nur glauben, aber "Glauben" heisst ja bekanntlich "nicht Wissen"! ICH berufe mich da lieber auf Sachverhalte, die ich weiss!
    Alles weitere dazu: Siehe unten!
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#66 MaxAnonym
  • 23.06.2008, 08:57h
  • ach einer wie Konstantin ist doch genauso unfrei wie der kleinkarierte doppelmoralist der ich aber ja nicht bin, weil ich ja tatsächlich trotz meines redens nicht heimlich in parks gehe und die hose runterlasse um fremde männer an meinem ding lutschen zu lassen .genauso wenig wie ich in den hetero puff gehen würde, zumindest mit meiner aktuellen sicht der dinge. aber konstatin ist ja die soziale konstruktion eines schwulen mannes, der übersexualisiert und grenzenlos gar nicht monogamie vorstellen kann und alles als verklemmt sieht was nicht impulsiv handelt. weil ihn die sexuellen gelüste so überfluten dass er gar nicht erahnen kann dass dahinter eine suche nach verbindung und nähe steckt. und die soziale konstruktion eines schwulen mannes, die ja kommen muss, wenn jemand in die gesellschaft integriert wird, gaukelt einem vor vergnügungssucht shoppingwahn und promiskuität wären erstrebenswerte verhaltensweisen, die aber ins leere laufen....
    und stromboli deine anmutende 1968 er position ein anpassungswilliger wäre ärgerlich ist begründet auf der phantasie freiheit und autonomie erlange man nur dann, wenn man sich der gesellschaft entzieht und sich ungebunden und isoliert voll entfalten kann.
    dann bleibt mann aber der ewig verschollene sohn des vaters staats, der es nicht geschafft hat innerhalb der herrschenden Normen und werte seine individualität zu entwickeln, weil er nicht gelernt hat grenzen zu akzeptieren, die vorhanden sind ob im Aussen oder im Innern, so wie die Materie begrenzt ist, verwurzelt in den infantilen vorstellungen von omnipotenz und größenwahn weil die triade vater mutter kind missglückt ist, die nun echte Verbindungen und beziehungen unmöglich macht. eine rückkehr in die gemeinschaft ist eine rückkehr in die familie eine zuwendung zum vater staat.
    erst wenn man seine begrenztheit erkennt, besser erlebt, reift man innerpschisch und erst dann kann von autonomie und wahlfreheit gesprochen werden.
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#67 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 09:12hBremen
  • Antwort auf #55 von remixbeb
  • Sanktionen? Sicher, für was sollten die Kästchen denn sonst sein?
    Grün = Ja, schließe ich mich an.
    Rot = Nein, kann ich gar nicht zustimmen.
    Wir sind ja hier nicht in der Schule, wo es um richtig oder falsch geht, sondern nur um unterschiedliche Meinungen, denen man sich anschließen kann oder nicht. Zumindest sollte es so sein. Aber da wir ja einige Spezis hier kennen, die nach Namen, anstatt nach Meinung beurteilen, bleibt fraglich, ob Grün und Rot überhaupt etwas aussagt. Von daher, immer schön locker bleiben - soll auch gegen Verspannungen helfen
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#68 holgerAnonym
  • 23.06.2008, 09:13h
  • ich wunder mich, warum auf dem piktogramm die kerle nicht nackt sind - mit riesendödeln und am besten einer knieend vor dem anderen, bereit zum blasen.

    dann müssten die mütter den kleinen auch nichts erklären.

    ich könnt mich kaputtlachen über die aktion und die diskussion, die sie hervorruft.
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#69 remixbebAnonym
#70 Thom_ass1973
#71 Tufir
  • 23.06.2008, 10:50h
  • Antwort auf #44 von Konstantin
  • "Hat dir deine Mutti nicht beigebracht, dass die Krümel die Klappe halten müssen, wenn der Kuchen spricht?"
    Mit einer ähnlich geistreichen Antwort habe ich gerechnet. Die klassichen Nazitugenden des Niederschreiens und Provozierens hast du schließlich verinnerlicht wie kein anderer in diesem Forum.
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#72 Tufir
  • 23.06.2008, 11:03h
  • Antwort auf #42 von Prignitzer
  • "lediglich Schwule aufzufordern, sich sexuell bitte da und dort zurückzuhalten, ist eine glatte Diskriminierung."
    Da würde ich zustimmen, wenn es sich um eine Maßnahme der Stadt handeln würde und nicht um ein schwules Projekt. Die Schilder fordern zum Teil auch nur Rücksicht verbieten nichts.
    Die gleichen Probleme gibt es mit Heterosexuellen übrigens in der Nähe von Straßenstrichen, wo sie sich ebenfalls ins Gebüsch schlagen oder sich auf Spielplätze zurückziehen. Der Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass es dort niemanden gibt, der Verantwortung übernehmen will, wie Maneo es tut.
    Es wäre also reine Panikmache, dahinter wieder den Anfang einer Verfolgung zu vermuten. Viel mehr zeigt es, dass mit dem Phänomen Cruising inzwischen in aller Öffentlichkeit umgegangen werden darf, ohne dass man dabei zwangsweise die von dir zitierten üblichen Begriffe (Sauereien, an ins Ghetto, ausrotten) verwenden müsste.
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#73 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 11:47hBremen
  • Antwort auf #66 von Max
  • Augenblick. Du unterstellst damit das Männer, die sich promisk verhalten, dazu stehen und das auch leben, nicht anpassungsfähig sind und sich nicht nur gegen den Staat und seine Normen, sondern auch die Gesellschaft stellen würden.
    Ist das nicht extrem übertrieben? Schau dich in der braven Hetengesellschaft um, mit Kind, Trauschein, ewig geschworener Liebe, braven Kirchgängern und absolut monogamer Beziehung. Schau mal hinter die Fassaden. ca. 50%, das sind die Hälfte dieser treuen monogamen Familien, geben zu, hinter dem Rücken ihren Partner zu betrügen oder schon mal betrogen zu haben, bzw. sogar ein außereheliches Verhältnis zu pflegen. Und das sowohl die Frauen als auch die Männer. DAS ist die Gesellschaft, das Volk, um das sich alles dreht und die Monogamnorm vorgibt, sie selbst aber nicht lebt. Und das waren nur die Heten bzw. die, die angaben Hetero zu sein und sich in einer festen Dauerbeziehung befinden.

    Bin ICH, obwohl ich offen zugebe und auch dazu stehe, für mich die Monogamie abzulehnen nicht Gesellschaftskonform und ein Störfaktor in der Wertung des deutschen Volkes, das diese Werte zwar aufstellt aber zur Hälfte selbst nicht lebt?
    Was hat mein Sexualleben mit dem deutschen Volk zu tun und dem Wert der Gesellschaft?

    "eine rückkehr in die gemeinschaft ist eine rückkehr in die familie eine zuwendung zum vater staat. erst wenn man seine begrenztheit erkennt, besser erlebt, reift man innerpschisch und erst dann kann von autonomie und wahlfreheit gesprochen werden."

    So ein Quatsch. Das klingt fast wie die verlogene Predigt, die irgendein Pfaffe Sonntags in der Kirche hält.
    Ich bin ein Mitglied der Gesellschaft, weil ich brav meine Steuern bezahle, meine Nachbarn nicht ärgere, meine Kinder so erziehe, dass sie wie ich Respekt vor anderen Menschen, Werten, Weltanschauungen und Eigentum haben, Menschenrechte wahren, die Natur und Umwelt schützen und nicht gegen deutsche Gesetze verstoßen. Damit bin ich ein Mitglied der Gemeinschaft und dieses Staates. Unabhängig davon, ob ich dem Shoppingwahn unterliege und damit der deutschen Wirtschaft zum Aufschwung verhelfe, nachts auf der Suche nach schnellem Sex durch Parks flaniere, mich in der Szene von einem Abenteuer ins nächste stürze oder mit einem Partner eine offene promiske Beziehung pflege.
    Jemanden deshalb als psychisches Wrack mit sexueller Verhaltensauffälligkeit und ablehnen jeglicher Grenzen, Normen und Werte zu bezeichnen, der die Gemeinschaft, sogar das eigene Volk regelrecht verrät, finde ich schon reichlich dreist und unverschämt.
    Weder ich, noch sonstwer hier und ich glaube auch nicht mal Konstantin spricht hier irgendwem ab, Monogamie zu leben, wenn er es braucht und für sich so entschieden hat. Nur zeigt eben auch die Erfahrung - und hier spreche ich auch von eigener - das gerade die, die Monogamie predigen und aufs schärfste Verteidigen, nicht nur in der Szene, sondern auch auf den diversen Datingplattformen den schnellen Sex suchen, mit dem Hinweis "Bitte Diskretion, ich bin verheiratet/habe einen festen Partner!"

    Wir können nicht alle, die Monogamie wollen über einen Kamm scheren, aber genauso wenig kannst Du und die anderen, die eben Monogamie verteidigen die Promisken über einen Kamm scheren und ihnen sexuelle Verhaltensauffälligkeit, krankhafte Sex-/Vergnügungssucht oder Anpassungsunwillkeit vorwerfen.
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#74 bananasEhemaliges Profil
  • 23.06.2008, 12:56h
  • Meine Prophezeiung von gestern (Nr.32) ist wahr geworden...lach. Die Italiener sind rausgeflogen
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#75 Lars3110
  • 23.06.2008, 13:09h
  • Seltsam, kaum geht es peripher um das Thema "Cruising" wird wieder ein Moral- und Beziehungsdiskussion geführt.

    Hier geht es aber um das Thema Rücksicht und Sauberkeit.

    Ich finde es nicht gut, dass man extra deswegen Schilder aufstellen muss, aber wir leben in einer Gesellschaft, in der jeder meint:
    "Regeln gelten nur für andere, nicht für mich"

    Also brauchen wir Schilder:
    "Radfahren verboten", "Parken verboten", "Cruisen verboten", "Rauchen verboten"

    Das ist kein schwules Problem, kein Sexproblem und bestimmt kein Beziehungsproblem. Es ist das Problem, dass man meint, besser und wichtiger zu sein, als andere. "Und wenn der kleine Dicke Mann mit dem krummen Dödel sein Kondom auf den Boden wirft, dann darf ich das erst recht."

    Und noch was an alle Off-Topic-Poster.
    Cruisen ist eine Art der Freizeitgestaltung. Wer es mag, macht es, wer es nicht mag, macht es nicht und hält die Klappe. Genauso wie ich kein "Sex and the City" mag. Aber ich beleidige niemanden, weil er es mag. Ich mag übrigens auch kein Cruising.
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#76 MaxAnonym
  • 23.06.2008, 13:27h
  • zu tim-chris:

    als psychologe weiss ich halt dass sexualität in ihren verschiedensten erscheinungsformen immer ein symptom ist für tieferliegende ungelöste konflikte.
    wenn jemand esssucht hat sage ich zu ihm ja auch nicht ess und brech doch weiter lebt dich aus, sondern schaue welche funktion dieses symptom hat, welche defizite damit "schein-gelöst" werden möchten. genauso bei der sexsucht besonders neuerdings internet sexsucht. wenn man dann weiter denkt, natürlich auch die unterschiedlichen orientierungen, auch heterosexulaität wird in der psychologie problematisiert.
    stimme ich zu, dass 50 prozent der ehen geschieden werden weil die leute ihre affekte und impulse nicht im griff haben. das versteht man aber nur wenn man einen leidensdruck hat, wer den nicht hat, soll bitte sehr weiterleben wie bisher.
    aber die praxen sind voll von leuten, die eine beziehung führen wollen, aber der trieb sie immer wieder dazu bringt diese aufs spiel zu setzen....

    zu allen die zum crusing thema wieder anti homo paranoia haben, ich erinner mich dass ich früher, zu meinen orientierungslosen zeiten auch zweimal auf hetero parkplätzen von der polizei kontrolliert worden bin und ermahnt wurde, hier bitte nicht, und da war nicht mal ein kinderspielplatz.
    das sind die eigenen unterdrückten schuldgefühle als schwuler doch etwas unsauberes und schlimmes zu tun die tief verwurzelt sind, die dann auf solche sachen übertragen werden.
    symbolisch übrigens sehr schön veranschaulicht in der HIV-Infektion, die von manchen sogar in kauf genommen wird, barebacking, um endlich die strafe dafür zu bekommen, die sie verdienen.
    selbstzerstörungsphantasien, besonders in der gay szene sind ein verbreitetes Phänomen, kenne viele szene frustierte, die feststellen, sie erfüllt nicht das was sie vorgibt, ein outing bedeutet oft nicht ein schritt in ein freies selbstbestimmtes leben, genausowenig wie die angleichung bei transsexualität.
    der mensch reift nach innen nicht nach außen.
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#78 KonstantinEhemaliges Profil
#79 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 16:10hBremen
  • Antwort auf #76 von Max
  • Na super. Ein Psychologe. Als solcher solltest du aber wissen, dass du keine Ferndiagnosen stellen kannst, wenn du das Gegenüber überhaupt nicht kennst, nichts über ihn, seine Vergangenheit, sein Umfeld, seine Motivation weißt.
    Selbst als Psychologe solltest du akzeptieren, dass es durchaus gesunde Menschen, mit gesunder Psyche, gesundem Verstand, gesundem Verantwortungsbewusstsein und gesunder Sexualität gibt, die trotzdem Promisk leben und auf Monogamie pfeifen.

    "ein outing bedeutet oft nicht ein schritt in ein freies selbstbestimmtes leben, genausowenig wie die angleichung bei transsexualität."

    Das aber auch nur, mit Blick auf die umgebende Gesellschaft und deren aufdrückenden Normzwang. Schwule Jungs, die sich mutig outen und von den konservativ Spießereltern, Kollegen, Freunden einen Tritt erhalten. Transsexuelle, die während des Passings blöde angemacht, diskriminiert und gedemütigt werden. DARAN hängt es, nicht an schwuler, lesbischer oder transsexueller Lebensweise oder dessen Auslebens.
    Gerade als Psychodoc solltest du das wissen. Nicht dass man diese Leute von ihrem Weg abbringt und in eine Norm zu zwängen versucht, die von irgendwelchen Heten vorgeschrieben und als "normal" angesehen wird, sondern, dass man ihr Selbstbewusstsein stärkt, damit sie in dieser noch immer feindseligen Welt ihr Leben nach ihren Vorstellungen als glückliche Menschen leben zu können.

    Was bin ich froh, dass ich einen Doc habe, der Ahnung von seiner Sache hat.

    @Lars3110: stimme dir im großen und ganzen zu. Allerdings ist es in meinen Augen nicht das Motto: "was der kann/macht, kann/mache ich auch." Sondern schlichtweg Gedanken- und/oder Rücksichtslosigkeit, die die Cruiser, aber auch die Heten dazu verleitet, ihren Müll - egal welchen - einfach in der Gegend herum zu werfen anstatt in die Abfallbehälter. Sie müssen es ja schließlich nicht wegmachen und irgendwer wird schon aufräumen.
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#80 HannibalEhemaliges Profil
  • 23.06.2008, 16:24h
  • Antwort auf #76 von Max
  • Lieber Max (oder soll ich lieber sagen: Lieber Napoleon Bonaparte?), ich glaube, du verwechselst da was!

    Und auch heute wieder eine neue Folge der beliebten Serie "Hannibal erklärt die Welt!"

    Pass jetzt mal schön auf:
    Der Mann, der hinter dem Schreibtisch sitzt - DER ist der Psychologe! DU sitzt davor! Deshalb bist DU auch der Patient und NICHT der Onkel Doktor!
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#81 Das reine GewissenAnonym
#82 EthnologeAnonym
  • 23.06.2008, 17:12h
  • Antwort auf #76 von Max
  • Schon allein, dass du Sex mit Bulemie vergleichst, zeigt, dass du Sexualität als etwas negatives ansiehst! Also frage dich doch mal, wer hier ein Problem hat. Ich würde sagen, die Antwort ist ziemlich eindeutig! Daher denke auch ich, du solltest den Vorschlag von Konstantin beherzigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #76 springen »
#83 Super MarioAnonym
  • 23.06.2008, 18:22h
  • Ich wollt mich auch noch ein bisschen als Hobbypsychologe betätigen:
    Wenn jemand seine Bedürfnisse kennt, keine falschen Erwartungen an seine Umwelt hat und entsprechend seinen Bedürfnissen lebt, sollte doch alles paletti sein. Aber da ist das Problem.
    Es gibt zum Beispiel in der Tat viele Szenegestörte, die nicht wissen, dass sie ein Bedürfnis nach echter emotionaler Nähe haben, Sex mit Liebe verwechseln, in der Szene nur Sex kriegen und dann mit der Zeit natürlich frustriert sind.
    Wenn man weiß, dass man sowohl ein Bedürfnis nach emotionaler Nähe zu einem Partner als auch körperlicher Nähe zu anderen Partnern hat, man weiß, wo man was bekommen kann, sehe ich da kein Problem.
    Beispiel: Man geht zum Ficken in den Park oder in eine Bumskneipe in der Szene, stillt sein Bedürfnis nach temporären körperlichen Vergnügen mit nem netten geilen Kerl dort (Wer ficken will muss freundlich sein, ist meine Devise) und geht dann nach Hause in die Arme seines geliebten Partners (und schiebt mit dem auch noch ein Nümmerchen).
    Natürlich am besten, wenn der Partner darüber bescheid weiß und es ebenfalls so handhabt.
    Es ist auch möglich, dass man beim Cruisen den Partner fürs Leben findet, nur ist es da eben eher selten und man sollte da seine Erwartungen diesbezüglich doch sehr stark runterschrauben, damit es keine Frustrationen gibt.
    Wenn man eben ein echtes Bedürfnis nach Monogamie und Liebe hat, lebt man’s entsprechend aus. Wenn man keinen Bock auf Beziehung hat, nur das Bedürfnis eine promiske Zweilochstute zu sein, lebt man’s aus und weiß hoffentlich wo es geht.
    Keine dieser Lebensweisen ist höher oder niedriger zu bewerten als die andere.
    Also kenne dich selbst, deine Bedürfnisse, mache dir nichts vor, weiß wo du deine Bedürfnisse stillen kannst und mache es dann.

    Noch was zum eigentlichen Thema: Ich bin da hin und hergerissen. Mich selbst nervt der Müll im Tiergarten ziemlich und ich achte darauf, dass meine vollgewichsten Kondome und Taschentücher (und auch die meines temporären Fickpartners) nicht einfach auf dem Boden landen. Ich sehe aber anderseits nicht ein, warum wir Homos immer mit gutem Beispiel voran gehen müssen. Es geht um alle Tiergartennutzer die achtlos ihren Müll liegen lassen. Deshalb hat die Aktion von Maneo für mich einen bitteren Beigeschmack, da zu einseitig.
    Ich habe aber auch keine Lösung parat, wie man das Müllproblem nun am besten angeht.

    PS: Wer noch eine alternative Cruisingecke im Tiergarten sucht: In der südöstlichen Ecke des Tiergartens beim Potsdamer Platz ist tagsüber immer was los. Da gibt es auch keinen Kinderspielplatz.
  • Antworten » | Direktlink »
#84 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 19:08hBremen
  • Antwort auf #83 von Super Mario
  • Ist das nicht überall im Leben so, dass man enttäuscht wird, wenn man zuviel erwartet? Egal bei was auch immer. Erwarte ich zu viel bei einem Spiel, werde ich enttäuscht. Erwarte ich zuviel im Beruf, werde ich ebenfalls enttäuscht, erwarte ich zu viel beim Sex, das gleiche. Passiert das in Beruf, Spiel, Sex, Liebe, Freundschaft, Spaß häufiger, werde ich gefrustet, passiert es ständig, wird es Zeit für einen Psychodoc, der dann herausfindet, wo der Haken ist - sofern ich mir bis dahin nicht selbst die Birne schon aus lauter Verzweiflung weggeknallt habe.
    Niemand hat behauptet, dass es die gefrusteten Szenenjunkies nicht gibt. Aber von denen auf alle zu schließen kann man eben nicht. Vor allem kann man nicht über hiesige User urteilen und sie für krankhaft Vergnügungs- und Sexsüchtig erklären, nur weil sie mit etwas deftigen Worten erklären, dass sie Monogamie für sich ablehnen, die Promiskuität leben und sich wild durch die Szene ficken und dabei glücklich sind.
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#85 Super MarioAnonym
#86 antosProfil
  • 23.06.2008, 20:06hBonn
  • Antwort auf #84 von Tim_Chris
  • "Ist das nicht überall im Leben so, dass man enttäuscht wird, wenn man zuviel erwartet?"

    Natürlich. Und Du musst nicht einmal "zuviel" erwarten; für ein spezielles [oft auch SELBSTERHÖHENDES] Gejammer reicht es völlig aus, wenn Du _irgendwas_ am falschen Ort erwartest. Der eine vermisst mäkelig Filetsteaks bei McDonalds; ein anderer - seines Zeichens Hobbykulturkritiker mit Bock auf Rumkritisieren, Runtermachen und sich dabei Höherschnellerweiter-Fühlen - sucht die ausgewogene Diskussion in rein auf Krawall ausgelegten Nachmittagstalks; ein Dritter staunt, dass die Leute auf Fickparties nicht aufs Candlelightdinner mit Problembesprechung und Zukunftsplänen bis 'Gott uns scheidet' eingestimmt sind. Allen dreien ist eines gemein: Sie verkennen die Realität um sich herum. Manche leiden darunter, andere leiden UND ziehen einen persönlichen Gewinn daraus. Genau hier wird es interessant.
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#87 remixbebAnonym
  • 23.06.2008, 20:13h
  • Antwort auf #84 von Tim_Chris
  • momentchen. Aber umgekehrt dürfen das diese besagten User??!

    Und eines noch. Wenn ich hier tatsächlich lesen würde, dass diese besagten User Monogamie FÜR SICH ablehnen würden, hätte ich gar kein Problem damit. Wie ich schon mehrmals gesagt habe, muss jeder wissen, was für ihn das Beste ist. Hier wurden aber mehrmals sau dumme Bemerkungen über die abgelassen, die sich nicht durch die Parks und Klappen bumsen. Und das finde ich einfach nur arm und spricht nicht gerade für die Verfasser.
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#88 Tim_ChrisProfil
  • 23.06.2008, 20:27hBremen
  • Antwort auf #83 von Super Mario
  • "Deshalb hat die Aktion von Maneo für mich einen bitteren Beigeschmack, da zu einseitig.
    Ich habe aber auch keine Lösung parat, wie man das Müllproblem nun am besten angeht."

    Ich kenne zwar die Örtlichkeiten im Tiergarten nicht, da ich noch nie dort war, aber ich kenne das Problem aus hiesigen Parks und halte eine der Lösungen, die hier in der Umfrage angeboten werden, für die beste. Einfach mehr Abfalleimer aufstellen. Und dann, statt der Cruisingschilder die, selbst wenn von Maneo, aber wie du schon sagst, sehr einseitig gehalten, da die Heten ja ebenfalls allerhand Müll herumliegen lassen, städtische Schilder mit dem Hinweis: "Müll bitte in die entsprechenden Abfallbehälter. Bei Zuwiderhandlung wird Parkreinigung angeordnet. Ihr Stadtamt für Natur und Umwelt". (Geldstrafe finde ich blöde, damit wird der Park auch nicht sauber und die Stadtreinigung verdient auch nicht mehr, für die Mehrarbeit. Als Strafe den gesamten Park zu reinigen fände ich eine gute Lehrmaßnahme.)
    Ich finde es zwar ehrlich gesagt albern, dass man Erwachsenen ständig mit Ge- und Verboten kommen muss, aber anders funktioniert es ja nicht. Im Vergnügungszentrum des menschlichen Hirns ist wohl kein Platz mehr für eine gewisse Ordnung und Rücksicht.
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#89 antosProfil
#90 antosProfil
  • 23.06.2008, 22:00hBonn
  • Antwort auf #76 von Max
  • "als psychologe weiss ich halt dass sexualität in ihren verschiedensten erscheinungsformen immer ein symptom ist für tieferliegende ungelöste konflikte."

    So arrogant-wahrheitsgewiss der Satz, so falsch die Vermutung. Das sagt dir jemand, der selbst einmal u.a. Psychologie bis zum herrlichen Ende studiert und der auch seit vielen Jahren zwei Therapeuten-Freunde hat - die sich niemals, ich wiederhole das nochmal für den unaufmerksamen Leser, niemals zu solchen Aussagen hinreissen lassen würden.

    Klartext, "Psychologe Max": Du platzierst hier unausgegorenes, wirr zusammengestelltes Zeug z. B. über strombolis "anmutende 68er Position" [was immer Du damit gesagt haben möchtest, wahrscheinlich fehlt ein Wort] wie - ich zitiere:

    "dann bleibt mann aber der ewig verschollene sohn des vaters staats, der es nicht geschafft hat innerhalb der herrschenden Normen und werte seine individualität zu entwickeln, weil er nicht gelernt hat grenzen zu akzeptieren, die vorhanden sind ob im Aussen oder im Innern, so wie die Materie begrenzt ist, verwurzelt in den infantilen vorstellungen von omnipotenz und größenwahn weil die triade vater mutter kind missglückt ist, die nun echte Verbindungen und beziehungen unmöglich macht."

    'So wie die Materie begrenzt ist'? Wo hast Du denn das abgeschrieben und was genau möchtest Du damit gesagt haben? 'Infantile Vorstellungen von Größenwahn'? Wirklich Vorstellungen von, nicht etwa doch Größenwahn selbst? Das meinst Du alles nicht ernst, oder? Aber es geht ja immer weiter: Eine 'mißglückte Triade' mache "nun" irgendwas 'unmöglich'? Jenun, Satzlogik scheint deine Sache wirklich nicht zu sein. Und jetzt seien wir doch mal für einen Moment unverschämt ehrlich: Wie soll jemand Erkenntnisse über menschliches Handeln und dessen Motivationen erlangen und vermitteln, der schon im Gewirr seiner eigenen Satzgefüge untergeht? Max, DAS ist wirklich peinlich.

    Aber ok, im Zweifel für den Angeklagten; sicher ahnst Du, wovon Du sprechen möchtest - schließlich möchtest Du hier ja ganz offenkundig belehren. Wenn deine Botschaften allerdings irgendeinen Sinn haben sollen, lieber Max-Psychologe, dann erkläre klar und für die Leser nachvollziehbar, was Du meinst. Wie z. B. schaut eine geglückte 'Triade' aus, was sind die Kriterien, um über das Geglücktsein zu entscheiden - woran haben wir uns zu orientieren um geglückte von nicht geglückten, quasi unglücklichen 'Triaden' zu scheiden?

    Und wenn Du schon dabei bist, erkläre bitte auch dies:

    "aber konstatin ist ja die soziale konstruktion eines schwulen mannes, der übersexualisiert und grenzenlos gar nicht monogamie vorstellen kann und alles als verklemmt sieht was nicht impulsiv handelt. weil ihn die sexuellen gelüste so überfluten dass er gar nicht erahnen kann dass dahinter eine suche nach verbindung und nähe steckt."

    Hier erwarte ich mir vor allem klärende Worte dazu, wie Du zu deiner arroganten Auffassung und Ferndiagnose kommst, Konstantin würde von irgendwas 'überflutet'. Aufgrund welchen Wissens kommst Du dazu, dir fremden Usern zu erklären, was 'hinter' ihrem Verhalten stünde?

    Obendrein interessieren mich natürlich auch die 'Verhaltenauffälligkeiten', von denen Du weiter unten rauntest. Vielleicht magst Du doch einmal auf meinen früheren Kommentar eingehen und das mit Beispielen illustrieren?
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#91 MaxAnonym
  • 24.06.2008, 00:27h
  • "In seine eigene geschlechtliche Identität als Mann oder Frau hineinzuwachsen, gehört zum Erwachsenwerden dazu, ist ein zentraler Teil unseres Entwicklungswegs. Bei homosexuell Orientierten zeigt sich typischerweise eine Stockung dieses Entwicklungsprozesses. Irgendwo gab es eine Blockade in der Persönlichkeitsentwicklung. Deshalb sehen wir oft allgemeine Zeichen von Unreife, z. B. eine schwache Selbstdisziplin, niedrige Frustrationstoleranz, narzißtische Beschäftigung mit sich selbst und ein leicht zu erschütterndes Selbstbewußtsein. In Beziehungen sehen wir folgende Tendenzen: Eine defensive Haltung, Mißtrauen, mangelnde Abgrenzung zu anderen, Überbeschäftigung mit idealisierten Bildern (von sich selbst und denen seines Liebhabers), Eifersucht, wiederholte Muster von übergroßer Verliebtheit gefolgt von tiefer Desillusionierung. Diesen Enttäuschungen entspricht die unbewußte Erwartung, durch eine andere, sehr spezielle Person komplett und „ganz“ gemacht werden zu können.
    Der Mann,mit gleichgeschlechtlichen Neigungen, mag eine gesellige Person sein, aber in Wirklichkeit ist er oft ein Isolierter, dem es sehr schwer fällt, tiefergehende Beziehungen einzugehen. Natürlich leiden auch viele nicht homosexuell empfindende Männer unter solchen emotionalen Mangelerscheinungen, aber diese Mängel sind nicht charakteristisch für die Heterosexualität, sie sind es aber für die Homosexualität.

    Das Herauswachsen aus der Homosexualität geschieht durch eine Veränderung in der Identität, die über die Lösung des zugrundeliegenden emotionalen Konfliktes erfolgt. Der Mann lernt, über die „defensive Abkopplung“ hinauszureichen und nichterotische, tiefe Beziehungen mit anderen Männern aufzubauen. Die Aufgabe der Veränderung besteht darin, Männer und Männlichkeit zu „entmystifizieren“ und zu erleben daß er „einer von den Jungs“ ist, daß er dazugehört und lernt, männliche Bestätigung, die nur über einen anderen Mann kommen kann, zu empfangen. Dies sind die tiefsten Bedürfnisse eines Homosexuellen, nicht Sex."
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#92 Tim_ChrisProfil
  • 24.06.2008, 00:44hBremen
  • Antwort auf #90 von antos
  • Danke. Alle Ungereimtheiten die auch mir auf den Nägeln brannten aufgezählt, wobei noch eine Frage offen bleibt: wie ein ausgebildeter und promovierter - denn sonst wäre er meines Wissen allenfalls ein Therapeut - Psychologe sich überhaupt jemals soweit vorwagen würde, eine Ferndiagnose über jemanden zu stellen, über den er absolut gar nichts weiß? Lernt man das nicht mehr auf der Uni, dass man genau dies unter absolut keinen Umständen jemals tun sollte, weil es zu den verantwortungslosesten und mitunter gefährlichsten Dingen überhaupt gehört, die ein Psychologe oder auch Arzt überhaupt tun können?
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#93 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 02:19h
  • Antwort auf #72 von Tufir
  • Tufir, nur weil es sich hier um ein schwules Projekt handelt, muss es sich von vornherein noch lange nicht um ein akzeptables Projekt handeln. Und Maneo ist keine Instanz, für irgendwas "Verantwortung" übernehmen zu können. Was nicht allgemein gegen Maneo spricht, aber für dieses Verhaltsproblem, wenn es denn eines sein sollte, kann niemand für jemand anderen Verantwortung übernehmen. Zudem: Städtische Ämter haben diesem Projekt inzwischen derart Beifall gezollt, dass man, ohne Panik machen zu wollen, doch wohl Zweifel daran haben kann, dass mit dem "Phänomen Cruising" inzwischen "in aller Öffentlichkeit" tatsächlich diskriminierungsfrei umgegangen wird. Wollen wir mal beide 'ne Umfrage in der n i c h t-schwulen den Tiergarten frequentierenden Öffentlichkeit veranstalten? - Klar, Beamte städtischer Ämter "wissen" inzwischen, was man öffentlich verlautbaren darf und was lieber nicht. Aber Volkes Stimme ist da weniger kleinlich. Da muss man, den Tiergarten durchbummelnd, nur mal die Ohren spitzen. Da geht's in aller Regel bei Hinz und Kunz nicht um Sauberkeit, sondern um die "Sache an sich". Nicht anders als vor 30 und mehr Jahren. Nicht anders als zu Zeiten, als Cruising noch keinen Kondom-Abfall hinterließ.

    Dennoch: Mag sein, Tufir, ich höre mitunter das Gras wachsen, wo es nie aufgehen wird. Und wenn Du in diesem speziellen Falle Recht haben solltest, wäre ich nun absulut nicht unfroh. Nein, wirklich nicht.
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#94 AntichristProfil
  • 24.06.2008, 07:45hHH
  • @* : Es dauerte, bis der Groschen fiel und klar wurde, was du uns mit deinen Bildern zu sagen versuchst. Stimme dir zu. Diese Dinge fliegen mit Sicherheit ebenfalls im Park herum. An denen stört sich allerdings kein Mensch.
    Wenn ich mich in die Büsche schlage trete ich jedoch lieber auf ein vollgerotztes Kondom nebst verknautschtem Taschentuch, als auf ein benutztes Tampon oder gar eine verschissene Babywindel. Es stinkt einfach weniger an den Schuhen.
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#95 Hannibal im ExilAnonym
#96 Tim_ChrisProfil
  • 24.06.2008, 09:17hBremen
  • Antwort auf #91 von Max
  • "Dies sind die tiefsten Bedürfnisse eines Homosexuellen, nicht Sex."

    Gib's auf und höre auf zu verallgemeinern. Mag sein, dass das DEINE tiefsten Bedürfnisse sind und DU damit dein Leben rechtfertigen kannst. Meines kannst du damit nicht erklären, denn auf mich trifft das nicht zu, wie vermutlich auf die wenigsten erwachsenen, gebildeten und mit reichlich Lebenserfahrung ausgestatteten Mitlesern und -Kommentatoren hier, die den pubertären Hormonüberschuss bereits längst hinter sich haben und keineswegs unter verklemmter Beziehungsunfähigkeit, krankhafter Männlichkeitsmystifizierung oder selbstüberschätzendem Sexualtrieb leiden, Dr. Freud - wobei dieser Vergleich schon fast einer Beleidigung jenes Herren gleichkäme.
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#97 MaxAnonym
  • 24.06.2008, 09:20h
  • ..."Es gibt aber auch Veränderungen in anderen Bereichen des Gefühlslebens. Konflikte mit männlichen Autoritäten werden seltener und weniger belastend. Nach und nach verbessert sich auch das Verhältnis zu den Eltern, besonders (im Falle des Mannes) verliert er seine bisherige Bitterkeit gegenüber dem Vater, der Vaterfigur. Das Selbstwertgefühl nimmt zu: Er fühlt sich mehr zuhause in seiner Männlichkeit; er ist selbstsicherer, wenn er mit anderen, heterosexuellen Männern zusammen ist und fühlt sich wohl in der gewöhnlichen Gesellschaft.
    Ex-homosexuelle Männer haben viel von ihrer Angst verloren, durch Intimität und Nähe zu einer Frau geschwächt zu werden. Wenn sie einmal ihre Rolle durchschauen, diese vorsichtige, passive „guter-kleiner-Junge“- Rolle, werden sie eine echtere und selbstbewußtere Beziehung zu Frauen leben können. Sie übertragen nicht mehr das Bild ihrer eigenen Mutter, die oft emotional zudringlich war, auf andere Frauen(!!!) Anstatt ein Kumpel der Frauen zu sein oder wieder in die Rolle zu fallen, sich von ihnen bemuttern zu lassen, werden sie aus einer andersgeschlechtlichen Perspektive den Bezug zur Frau leben - so wie das heterosexuelle Männer tun. Schließlich wird der ex-homosexuelle Mann die Wahrheit kennen lernen, daß der Traum, den er so lange nährte, nichts als eine Illusion war: Es gibt nirgendwo den gleichgeschlechtlichen speziellen Freund, der ihn zu einer „ganzen“ Person machen würde..."
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#98 Tim_ChrisProfil
  • 24.06.2008, 09:51hBremen
  • Antwort auf #97 von Max
  • "Ex-homosexuelle Männer haben viel von ihrer Angst verloren, durch Intimität und Nähe zu einer Frau geschwächt zu werden."

    Na endlich. Wird ja Zeit, das du mal deutlich machst, woher der Wind weht.

    "(im Falle des Mannes) verliert er seine bisherige Bitterkeit gegenüber dem Vater, der Vaterfigur."

    Habe ich meinem Vater nie gegenüber empfunden.

    "Konflikte mit männlichen Autoritäten werden seltener und weniger belastend."

    Gab es in meinem bisherigen Leben auch keine, die mich belastet hätten, obwohl es genug männliche Autoritäten gab.

    "Er fühlt sich mehr zuhause in seiner Männlichkeit; er ist selbstsicherer, wenn er mit anderen, heterosexuellen Männern zusammen ist und fühlt sich wohl in der gewöhnlichen Gesellschaft."

    Auch hier hatte ich nie Probleme, da mein Umfeld fast ausschließlich aus Heten besteht.

    "viel von ihrer Angst verloren, durch Intimität und Nähe zu einer Frau geschwächt zu werden."

    Ich kotz gleich. Aber nicht aus Angst vor dem holden Weib, sondern vor Ekel. Ich hab auch meine Grenzen.

    Und für den Rest: Werde erwachsen und schalte dein Hirn ein. Du bist einfach nur lächerlich, Fr. Dr. Vonholdt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#99 DamienAnonym
  • 24.06.2008, 10:01h
  • Antwort auf #97 von Max
  • Mensch Max, ich weiß, was Du meinst. Was Du beschreibst, habe ich zum Teil selbst erlebt. In Folge einer langjährigen qualifizierten Psychotherapie habe ich gelernt, mich Konflikten mit männlichen Autoritäten zunehmend selbstbewußt zu stellen. Das Verhältnis zu meinen Eltern hat sich entspannt, vor allem zu meinem Vater. Meine Männlichkeit ist mir nicht mehr unangenehm, ich habe sie mir regelrecht erobert. Auch im Kontakt mit Heteros fühle ich mich heute wohl. Statt als kleiner Junge fühle ich mich längst als starker Mann.
    Und die Partnerschaft, die ich heute habe, hätte ich früher so sicher nie gehabt. Das liegt sicher nicht zuletzt an meinem wunderbaren Mann, den ich so liebe, wie keinen zuvor. Denn schwul, werter Max, bin ich immer noch.
    Das eine, was Du beschreibst, hat also mit dem anderen, was Du behauptest, rein gar nichts zu tun. Einige der emotionalen Defizite, die Du beschreibst, sind Resultat des Rückzug des Vaters von seinem Sohn, wenn er merkt, dass dieser schwul ist. Die beste Therapie/Unterstützung wäre also eine für Väter, die lernen müßten, ihre Angst vor ihrem schwulen Sohn abzubauen.
    Und jetzt troll Dich in Deine Wüstenstromkate!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#100 stromboliProfil
  • 24.06.2008, 10:03hberlin
  • Antwort auf #66 von Max
  • ..."wenn man sich der gesellschaft entzieht und sich ungebunden und isoliert voll entfalten kann. dann bleibt mann aber der ewig verschollene sohn des vaters staats, der es nicht geschafft hat innerhalb der herrschenden Normen und werte seine individualität zu entwickeln, weil er nicht gelernt hat grenzen zu akzeptieren, die vorhanden.."!
    Besser kann man die konservative ordungsphantasie nicht dokumentieren. Der "vater als übermächtige idee, an der der unterordnende sohn sich ab zu arbeiten hat und erst in der "dreifaltigkeit" vater-(staat), mutter- (kirche?) sohn -funktionsträger eine "berechtigung" findet.
    Das der notwendige abnabelungsprozess allerdings erst bei scheitern die unterstellte fehlentwicklung hervorruft, wird geflissentlich aussen vor gelassen!
    "...omnipotenz und größenwahn weil die triade vater mutter kind missglückt ist, die nun echte Verbindungen und beziehungen unmöglich macht..."; da schustert sich einer ein weltbild zurecht , das der mythologie von funktionierenden ordnungssystemen geprägt ist, nicht von der notwendigkeit der permanenten auseinandersetzung.
    Und indem der "rückkehr in die familie" eine "staatstragende" funktion zugeschreiben wird, wird das reaktionäre, innerfamiliärer ordnungskonstruktionen, zum weltpolitischen bild erhoben.

    "Natürlich leiden auch viele nicht homosexuell empfindende Männer unter solchen emotionalen Mangelerscheinungen, aber diese Mängel sind nicht charakteristisch für die Heterosexualität, sie sind es aber für die Homosexualität."
    Wenn aber die heten an ähnlichen mängeln leiden, was zum teufel erzeugt dann deren, von dir diagnostizierten unterschied? Ich habe bei dir das gefühl, eher einer phase einer lehranalyse beizuwohnen die sich in schwierigen "gewässern befindet"!
    Oder doch wüstenstorm pur!
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#101 stromboliProfil
#102 CarstenFfm
  • 24.06.2008, 10:58h
  • Antwort auf #93 von Prignitzer
  • @ Prignitzer:

    ganz Deiner Meinung.

    Wehret den Anfängen.

    In Frankfurt und in München (also in den Bundesländern Bayern und Hessen mit sehr homophoben Landesregierungen) werden systematisch Crusinggebüsche abgeholzt. Und keiner schreit auf.

    Das eigentliche Cruising Gebiet liegt übrigen südlich der Straße des 17. Juni an der Löwenbrücke.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#103 Sunbear
  • 24.06.2008, 11:20h
  • Als ob so ein Schild die Leute abhält...

    Erst wenn die Polizei oder so dauernd kontrolliert wird sich das ändern.

    Das ist zwar ne nette Gehste, aber erhlich das Schild bringt nichts...
  • Antworten » | Direktlink »
#104 Tim_ChrisProfil
  • 24.06.2008, 12:02hBremen
  • Das finde ich jetzt aber nicht nett, einen roten Pöppel zu kriegen, weil ich meinem Vater gegenüber niemals Bitterkeit empfunden oder vor Intimitäten mit Frauen keine Angst sondern Ekel habe.
    Jetzt bin ich beleidigt.
  • Antworten » | Direktlink »
#105 remixbebAnonym
#106 Super MarioAnonym
  • 24.06.2008, 12:25h
  • Jetzt mal ehrlich Leute, Oberpsychologe Max ist nicht nur einfach ein Spinner, sondern absolut durchgeknallt bis gefährlich. So stelle ich mir nen Psychogen aus der Nazizeit vor, als es darum ging Homosexualität zu heilen (Und da die Nazis das nicht geschafft haben, haben sie die Schwulen einfach ausgemerzt). Man kann nur jedem seiner Patienten dringenst raten, sich schleunigst nen anderen Psychologen zu suchen.
    Zum Glück kenne ich selbst genügend Psychologen, die allesamt in der Neuzeit leben und mir nicht so nen Müll erzählen. Gruselig.
  • Antworten » | Direktlink »
#107 Tufir
  • 24.06.2008, 12:36h
  • Antwort auf #93 von Prignitzer
  • "nur weil es sich hier um ein schwules Projekt handelt, muss es sich von vornherein noch lange nicht um ein akzeptables Projekt handeln."

    Wenn es sich nicht um ein schwules Projekt handeln würde, hielte ich es von vornherein nicht für akzeptabel. Diskriminierend wäre es, wenn die Stadt die "schwule" Verunreinigung besonders hervorheben würde und sonstige Übeltäter außer acht ließe. Eine schwule Aktion dagegen darf sich nach dem Motto "Kehr vor deiner eigenen Haustür" auf die Schwulen konzentrieren. Das wiederum finde ich nicht von vornherein schlecht und denke dementsprechend auch nicht an die Auferstehung des Vierten Reiches, weil die entscheidende Grenzübertretung, bei der jemand als Teil der Mehrheit über die Minderheit urteilt, nicht gegeben ist.

    "Städtische Ämter haben diesem Projekt inzwischen derart Beifall gezollt, dass man, ohne Panik machen zu wollen, doch wohl Zweifel daran haben kann, dass mit dem "Phänomen Cruising" inzwischen "in aller Öffentlichkeit" tatsächlich diskriminierungsfrei umgegangen wird."
    Beifall für ein "schöner Cruisen"-Schild erscheint mir schon wie ein anderer Umgang. Ich sehe auch nicht von vornherein ein Übel darin, wenn man Beifall von städtischen Ämtern bekommt.

    "Aber Volkes Stimme ist da weniger kleinlich."
    Wenn du es davon abhängig machst, was der Kleingeist sich von Springer und Bertelsmann auf die Zunge legen lässt, würde auch gänzlich ohne Taschentücher, Kondome oder Cruising selbst noch Kritik am schwulen Verhalten geäußert werden. Das ist eine Mischung aus Konditionierung und Gedankenlosigkeit, die nirgends und niemals etwas mit dem Sachverhalt zu tun hat. Vermutlich stammen daher auch die Graswachstumsgeräusche, die du hörst und es ist vermutlich kein Fehler, dem Geräusch nachzugehen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »
#108 karl-liebknecht-uferAnonym
  • 24.06.2008, 14:25h
  • Beiträge zum Thema Homosexualität in der
    katholischen Jugendarbeit

    "...Die Grabenkriege innerhalb derWiener Psychoanalyse produzierten stets neue Homosexuellenbilder, aber keines vermochte sich durchzusetzen. Die sich in Berlin formierende Homosexuellenbewegung unter Magnus Hirschfeld wiederum vermochte ebenfalls keine mehrheitsfähige Theorie der Homosexualität vorzustellen.

    Zugleich schreckte Hirschfeld nicht davor zurück, zum Nachweis seiner eigenen Theorie der sexuellen Zwischenstufen mit sich " unglückliche " Homosexuelle
    der Medizin zu überantworten...."

    max-materie ./. marx-materie
    Materie (lat. materia „Stoff“) ist eine allgemeine Bezeichnung für alles Stoffliche, was uns umgibt und aus dem wir selbst bestehen. Im physikalischen Sinne ist Materie alles, was aus elementaren Fermionen aufgebaut ist (im Standardmodell der Teilchenphysik sind das die Quarks und Leptonen). Im philosophischen Sinn bezeichnet Materie die objektive Realität, die von unseren Sinnen abgebildet oder widergespiegelt wird (W.I. Lenin, Materialismus und Empiriokritizismus. Berlin 1962).

    de.wikipedia.org/wiki/Materie

    Materie ist immer, überall und unendlich.

    "geglückte Triaden":

    de.wikipedia.org/wiki/Triade_(Kriminalistik)
  • Antworten » | Direktlink »
#109 Lars3110
#110 MaxAnonym
  • 24.06.2008, 14:45h
  • bitte erst zu ende lesen dann aufregen:

    "Ein beträchtlicher Teil der heutigen Gesellschaft ist der Überzeugung, daß Homosexualität eine normale Form sexuellen Verhaltens sei - anders als die Heterosexualität, aber gleichwertig. Viele Verantwortungsträger des öffentlichen Lebens und Erzieher, leitende Mitarbeiter in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, einschließlich solche auf höchster Regierungsebene und in psychiatrischen und psychologischen Abteilungen, sind auf eine weitverbreitete sexuelle Gleichmacherei hereingefallen. Sie wollen nicht, daß ihnen vorgeworfen wird, „undemokratisch“ oder „vorurteilsbelastet“ zu sein, falls sie bestimmte Behauptungen, die ihnen aufgedrängt werden sollen, nicht akzeptieren - so als ob sie selbst keine intellektuellen Fähigkeiten zu vernünftigen Urteilen hätten.
    Diese revolutionäre Veränderung unserer Sexualmoral, unseres Sexualkodex und der Sexualgebräuche wurde von einer einzigen Entscheidung mit beträchtlichen Konsequenzen eingeleitet: der Entscheidung, das Wort „Homosexualität“ aus der Liste der „psychologischen Abweichungen“ zu streichen. (Transsexualität steht übrigens noch drin?!_max).
    Das geschah 1973 durch die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft. Es war die fatale Folge davon, daß man grundlegendes psychoanalytisches Wissen über menschliches Sexualverhalten mißachtete.(!!!)
    Die Entscheidung wurde damals von vielen Psychiatern in naiver Weise als das bloße Wegnehmen einer wissenschaftlichen Diagnose angesehen, um dadurch Ungerechtigkeiten zu beseitigen. In Wirklichkeit führte sie aber zu neuen Ungerechtigkeiten gegenüber Homosexuellen und ihren Familien, denn sie sprach der Wahrheit Hohn. Homosexuelle wurden außerdem daran gehindert, Hilfe zu suchen und zu finden.

    Gesellschaftlich gesehen war es auf verschiedenen Ebenen die Eröffnungsphase einer zweistufigen sexuellen Radikalisierung. Die zweite Stufe bzw. Phase brachte dann die Aufwertung der Homosexualität zu einem alternativen Lebensstil, einer psychosexuell wünschenswerten Lebensweise und zu einer neben der Heterosexualität gleichwertig existierenden Verhaltensnorm.(JETZT): Das Motiv für die Entscheidung der Psychiatrischen Gesellschaft war der Wunsch, homosexuell Lebende gegen Ungerechtigkeiten und Verfolgung zu schützen. Das hätte - in jeder Hinsicht - durch die berechtigte Einforderung gleicher Rechte für alle, einschließlich aller Homosexuellen, gemacht werden können(!!!) Der Wunsch dazu ist ja tief in unserer humanistischen Wissenschaft eingewurzelt."

    versteht ihr es geht nicht um gay bashing oder zwangsumpolung, es geht darum zu erkennen was Homosexualität wirklich bedeutet, ganz gleich ob man sich entscheidet schwul zu leben oder nicht, differenziert zu schauen, fernab von pseudo-politisch-korrekten Ärzten und militantem I am what I am Gay Movement.

    Aber weiter:

    Wenn ein Mann auf dem Weg ist, seine Homosexualität zu überwinden, wird die dringlichste Angelegenheit, nämlich sein sexuelles Problem, schon bald unwichtig werden gegenüber anderen Problemen seines Lebens. Es geht vielmehr um Fragen wie:Wachsen in der Selbstkompetenz und im Selbstwertgefühl, um Aufbau von gesunden männlichen Beziehungen, Verantwortung übernehmen für das eigene Leben, Aufbau von langfristigen, erfüllenden Beziehungen. Er entdeckt, daß Homosexualität sehr viel mehr als ein sexuelles Problem ist. In Wahrheit ist es ein Identitäts- Problem, das ihn auf dem Weg zum Erwachsenwerden in verschiedener Hinsicht blockiert hat.
    Wenn die gleichgeschlechtlichen Gefühle des Mannes abnehmen, wird sich oft allmählich eine Anziehung zum anderen Geschlecht hin entwickeln.
    Ex-homosexuelle Männer berichten über eine tiefe emotionale und sexuelle Befriedigung in der Beziehung zu Frauen. Da ist ein Gefühl von tiefer Ruhe und „Richtigkeit“, Aspekte, die es im homosexuellen Sex nicht gab.

    Allerdings wird ein Mann denselben Pegel von wildem sexuellem Vergnügen, wie er ihn in der schwulen Welt erlebt hat, mit einer Frau wahrscheinlich nicht wiederfinden. Der erste Schritt eines Ex-Homosexuellen zu einer Frau hin wird freundschaftlich sein. Wenn er sich in dieser Beziehung sicher fühlt, wird allmählich die sexuelle Anziehung wachsen. Das Fehlen an wilder Intensität wird als Argument dafür benutzt, daß doch Homosexualität für diese Person normaler und entsprechender wäre. Aber auch Kokain vermittelt ein sehr intensives „Hoch“. Einige Leute sagen, sie fühlten sich nur wirklich „lebendig“ während sado-masochistischer Handlungen. Die meisten Fetischisten haben einen starken sexuellen Zwang, der sie antreibt. Der homosexuell Orientierte bezieht die Intensität seiner sexuellen Erregung aus einer unnatürlichen, lebenslangen Entfremdung von Männern, die in ihm ein tiefes emotionales Vakuum, eine tiefe, nicht beantwortete Not hinterlassen hat. In Wirklichkeit ruft diese unnatürliche Intensität nur nach einer stetigen Steigerung. So sehen wir eine weitverbreitete sexuelle Sucht im homosexuellen Leben, begleitet von Drogenmißbrauch, Sadomasochismus, Gruppensex und anonymem Sex an öffentlichen Treffpunkten."

    Zu Ende gedacht, geht es schlussendlich um die "Heilung des Selbst",(tolles Buch, Heinz Kohut), denn selbstzverständlich gibt es auch Menschen mit heterosexueller Neigung, die Drogen missbrauchen, sado-maso, Gruppensex etc. betreiben.

    Und, Wüstenstrom? Kommt irgendwo Gott darin vor?
    cheers
  • Antworten » | Direktlink »
#111 Tim_ChrisProfil
  • 24.06.2008, 16:10hBremen
  • Antwort auf #110 von Max
  • Was du da ablässt ist eine Mischung aus Wüstenstrom-Dünnschiss und Spitzer Studie, wobei sich letztere meines Wissen rein auf Bisexuelle gestützt hat, aber dennoch gerne von Wüstenstrom und anderen Homogegnern als Beweis für ihre Umpolungserfolge missbraucht wurden.
    Kein Schwuler wurde jemals wirklich umgepolt, geschweige denn "geheilt", denn wo nichts krank, da auch keine Heilung. Das einzige was dadurch erreicht wurde war, dass diese Leute krank gemacht, in die Psychiatrien oder schlimmstenfalls in den Freitod getrieben wurden.

    Dein Gelaber muss schon als gemeingefährlich angesehen werden, genauso wie die Wüstenstrom-Fuzzis, die diese gequirlte Kacke vorlabern.

    Das Transsexualität noch immer unter psychologischen Störungen, genauer gesagt als Geschlechtsidentitätsstörung im DSM-IV und im ICD-10 der WHO gelistet ist, hat nicht nur durchaus seinen Grund, sondern macht auch noch immer Sinn. Welchen, das darfst du selbst herausfinden, wenn du dich mal wirklich ernsthaft mit dem Thema beschäftigst und aus dem Wüstenstrom-Schönrede-Umpolungs Lexikon wieder rausgekommen bist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #110 springen »
#112 stromboliProfil
#113 KonstantinEhemaliges Profil
#114 HannibalEhemaliges Profil
#115 HannibalEhemaliges Profil
#116 assoziationskettenmartinAnonym
#117 CarstenFfm
#118 Super MarioAnonym
  • 24.06.2008, 17:16h
  • Antwort auf #110 von Max
  • Ah, jetzt verstehe ich. Es geht nicht um Zwangsumpolung, sondern darum, allen homosexuellen Männern klar zu machen, dass sie einen Psychoknacks haben, damit sie sich freiwillig umpolen lassen. Das ist natürlich viel besser.

    Ich finde mich bei deinen Ausführungen nicht wieder. Ich habe eine seit längerem andauende erfüllende Beziehung zu einem Mann, habe Selbstwertgefühl, Selbstkompetenz, übernehme Verantwortung für mein Leben und andere, fühle mich nicht von anderen Männern entfremdet, (genauso wenig wie von Frauen), finde aber einen bestimmten Typus Mann sexuell anziehend (beileibe nicht alle Männer), habe neben Sex mit meinem geliebten Partner auch gelegentlich anonymen Sex im Park (oder sonst wo), fühle aber kein emotionales Vakuum und keine tiefe Not. Was stimmt bei mir nicht? Habe ich vielleicht doch Psychoprobleme und merke nichts davon?
    Verdränge ich etwas? (Würde auch davon nichts mitbekommen). Kostet Verdrängung nicht sehr viel Energie? Warum habe ich noch soviel Energie für andere Sachen? Warum merke ich absolut nichts von den emotionalen Defiziten, die du aufgezählt hast?
    Was muss ich heilen?

    Du bemängelst, dass das Thema „Homosexualität“ nicht differenziert genug betrachtet wird. Ich unterstelle dir, dass du zu einer differenzierten Betrachtungsweise am aller wenigsten fähig bist.
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#119 hwAnonym
  • 24.06.2008, 17:39h
  • "... Von Karl Maria Kertbeny übernahm er [Hirschfeld]die Bezeichnung „Homosexualität“. Doch übernahm er auch – obwohl selbst homosexuell – unkritisch von Richard von Krafft-Ebing und den Anhängern der
    D e k a d en z t h e o ri e die Bewertung der Homosexualität als angeborene Degeneration mit Krankheitswert...."

    Hirschfeld-Ufer zwischen Ltuher- und Moltkebrücke

    Hirschfeld light !

    zwischen Hahne- und Jung-Brücke
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#120 Tim_ChrisProfil
#121 KonstantinEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 19:24h
  • Antwort auf #118 von Super Mario
  • Hey Mario!
    Versuch doch gar nicht erst, diesen Irren zum Schreiben zu animieren! Diese Psychoheinis sind genauso schlimm wie Scientology oder sogar schlimmer. Die kann man nur ignorieren oder Beleidigen. Für sachliche Argumente sind die in ihren gehirngewaschenen Köpfen gar nicht zugänglich. Sekten halt!
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#122 antosProfil
  • 24.06.2008, 19:54hBonn
  • Antwort auf #108 von karl-liebknecht-ufer
  • "...Die Grabenkriege innerhalb derWiener Psychoanalyse produzierten stets neue Homosexuellenbilder, aber keines vermochte sich durchzusetzen."

    So ist das. Darüber dürfen wir aber vor allem eines nicht vergessen: Wir haben heute mit der Wiener und überhaupt mit irgendeiner 'Psychoanalyse' nichts mehr zu schaffen. Die sogenannte Psychoanalyse gehört zur Vorgeschichte der Psychologie als Wissenschaft - etwa so, wie die Astrologie zur Vorgeschichte der Astronomie und zugleich der Staatswissenschaft und Lebenshilfe gehört...Leute, die faktenfrei vor sich hin interpretieren und damit gutes Geld verdienen, möchten das selbstverständlich nicht sehen. Deswegen gibt es eine mächtige Lobby für diese sogenannte Psychoanalyse.
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#123 antosProfil
#124 antosProfil
  • 24.06.2008, 21:25hBonn
  • Antwort auf #108 von karl-liebknecht-ufer
  • Nebenbei bemerkt: Liest man sich den Wikipedia-Artikel zur 'Psychoanalyse' durch und erkennt - hier mal mit Hintergrundwissen - das Verhältnis von Lobhudelei und Kritik...wirft das wie so oft ein schräges Licht auf unsere Wikipedia-Informiertheit. Aber das ist wohl ein allgemeines Problem von Lexika: Man schnappt Stichwörter auf - Wissen ist da nicht zu haben.
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#125 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 24.06.2008, 21:40h
  • Antwort auf #107 von Tufir
  • Mit dieser Deiner Meinung zu meiner Meinung kann ich gut leben.
    Solche Kommentare hin und her sind leider keine Gespräche, sonst hätten wir beide nach vermutlich weniger als drei Minuten bereits eine für Dich wie mich akzeptable gemeinsame Plattform gefunden, über "Cruising ja, aber Cruising wie?" gemeinsam nachzudenken.

    Und ansonsten: Für mich erstaunlich und verstörend zugleich, wie gerade solch ein Thema in diesen Kommentarspalten für zum Teil geradezu absonderliche Nebenschauplätze gesorgt hat, sich gegenseitig moralisierend auf die Zehen zu treten. (Aber das nur so nebenbei bemerkt.)
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#126 DafürAnonym
  • 25.06.2008, 08:19h
  • Ochm naja, so schlecht finde ich die Idee garnicht, denn es ist für Kinder sicher lustig, wenn sie ne gbrauchte Lümmeltüte im Gebüsch finden - für deren Eltern jedoch nicht.

    Allerdings machen da andere Städte in anderen Ländern ganz gute Fortschritte;-)

    www.shortnews.de/start.cfm?id=701479
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#127 Super MarioAnonym
  • 25.06.2008, 16:00h
  • Antwort auf #125 von Prignitzer
  • Stimme dir zu, die Diskussion ist ziemlich abwegig verlaufen. War eigentlich alles ok bis Wüstenstromtante Max don’t have sex with your ex aufgetaucht ist und ihre absonderlichen Theorien verlauten ließ und andere sich auf eine Diskussion mit ihr eingelassen haben. Ich bekenne mich da mitschuldig.
    Außerdem finde ich deinen Bart toll.
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#128 apfelmaikProfil
  • 26.06.2008, 02:01hHerford
  • Ich habe zwar einen gewissen Widerwillen, noch mal auf den armen kleinen Max einzugehen, der offensichtlich ein Problem aber die falschen Therapeuten hat.
    Allerdings wollte ich noch erwähnen, dass es generell ein sehr unseriöser Therapieansatz ist, wenn man versucht, Menschen in eine Schablone zu quetschen.
    Ordentliche Therapien definieren eigentlich kein Ziel.
    Man sollte mal darüber nachdenken, ob man diese "Umpolungen" nicht als Kurpfuscherei werten und unter Strafe stellen sollte.
    Ich werde das Thema mal in meinem Bereich ansprechen.

    Was die Cruisen-verboten-Schilder betrifft, finde ich die Idee eigentlich ziemlich klasse. Auch weil Mütter ihren Kindern erklären müssen, was das heisst.
    Mal ganz abgesehen ist es wirklich nicht viel verlangt, wenn man Leute darum bittet, irgendwo nicht zu ficken.
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#129 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 02:31h
  • Antwort auf #127 von Super Mario
  • Ja, ja, der Diskussion Nebenwege und Schleichwege. Hat sich doch am eigentlichen Thema vorbei eine absonderliche Grundsatz(?)debatte aufgetan. Wusst' gar nicht, dass Cruising an sich noch immer im moralisierenden Für und Wider angesiedelt ist. War ich doch tatsächlich der Ansicht: Der eene tut's, und gut; der andre lässt's bleiben, und dann lässt er's halt bleiben. So nach der Devise: >Leben und leben lassen.< Aber nun hab' ich "gelernt", ich Graubart: Da stehen von uns welche im Zivilisationbewusstsein anscheinend schon auf zivilisierterer Ebene als andere. Die einen noch mehr der KREATUR oder dem TIER, na jedenfalls mehr dem UNTERZIVILISIERTEN verhaftet, die anderen schon MENSCH, und ein MENSCH betritt den Tiergarten ohnehin nur auf der Suche nach der blauen Blume oder so was ähnlich "Edlem", und zwar Hand in Hand mit dem Auserwählten, bis dass der Tod einem denselben aus der Hand reißt.

    Nee, "Super Mario", das war hier nicht das Thema, und mir persönlich ist das sowieso kein Thema, ich meine die Frage "Cruising Ja oder Cruising Nein", und außerdem hatte die Debatte hier teilweise den fatalen Geruch einer Begegnung von Christ und Antichrist, und um so was mach' ich seit je einen Bogen, weil: Letztlich endet das immer mit den Errichten von Scheiterhaufen, und da möcht' ich nicht mitmischen. Lieber geh' ich persönlich stattdessen cruisen, und anfallende Abfälle werden im nächstgelegenen Papierkorb entsorgt.
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#130 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 13:11h
  • Antwort auf #128 von apfelmaik
  • JA, "apfelmaik", ich fände es auch reizvoll, wenn Mütter oder Väter (warum nur immer Mütter?) ihren Sprösslingen erklärten, was sie sich denn unter Cruising vorzustellen hätten. Aber dann muss man wohl neben das betreffende Verbots- oder Appellierschild noch eine "Erklärungshilfe für Eltern" aufstellen. Denn ansonsten, so fürchte ich, läuft das sogenannte Erklären wohl in den aller meisten Fällen auf ein "Hüte dich vor dem schwarzen Mann!" hinaus, wird also, seriöser ausgedrückt, Homophobie geschürt.
    Was den Irrsinn mit dem "Umpolen" angeht... ja, wäre schön, es gäbe im Strafrecht einen Paragraphen "Volksverdummung", so als "Unterabteilung" zu dem Oberbegriff "Volksv e r h e t z u n g".
    Und ansonsten: Richtig, ich denke auch, es wird niemanden frustrieren, wenn er sich an dieser oder jener Ecke des Fickens lieber enthalten sollte.Auch wenn ich persönlich für eine Welt votiere, in der man sich in aller Öffentlichkeit genauso wenig über zwei mit Sex Beschäftigte stößt, wie an jemandem, der grad seelenruhig vor andern einen Döner isst, weil er Hunger hat, oder einen Schluck aus der Colaflasche nimmt, weil ihn dürstet. Grundbedürfnisse sind nun mal Grundbedürfnisse. - Auwei, jetzt kriege ich wohl Dresche, aber stehen lasse ich das hier trotzdem!
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#131 Tufir
#132 CarstenFfm
  • 26.06.2008, 14:17h
  • Ich wünsche jedenfalls allen Berlinern und Berlin Besuchern einen schönen CSD am Samstag!

    Auch in den Büschen des Tiergartens.
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#133 Tim_ChrisProfil
  • 26.06.2008, 15:51hBremen
  • Antwort auf #130 von Prignitzer
  • "Auch wenn ich persönlich für eine Welt votiere, in der man sich in aller Öffentlichkeit genauso wenig über zwei mit Sex Beschäftigte stößt, wie an jemandem, der grad seelenruhig vor andern einen Döner isst, weil er Hunger hat, oder einen Schluck aus der Colaflasche nimmt, weil ihn dürstet. Grundbedürfnisse sind nun mal Grundbedürfnisse. - Auwei, jetzt kriege ich wohl Dresche, aber stehen lasse ich das hier trotzdem!"

    *lach* Nee, Dresche sicher nicht. Mit dieser Meinung stehst du nicht alleine. Früher war das Gang und Gäbe, zwar nicht in der Öffentlichkeit herum gefickt, aber u.a. vor den eigenen Kindern, da man ja sein Schlafgemach aus Platzgründen mit eben diesen teilte. Und bei den meisten Naturvölkern ist das auch heute noch so. Da wird nicht ein solches Primborium darum gemacht, wie in der ach so zivilisierten Welt, wo es bereits verpönt ist seiner/m Angebeteter/n in aller Öffentlichkeit unter den Rock oder in den Hosenbund zu fassen.
    Allerdings würde dann wohl die Pornoindustrie pleite gehen, wenn man um Fickende zu sehen, einfach nur auf die Straße gehen braucht. ;-)
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#134 CarstenFfm
  • 26.06.2008, 16:57h
  • Naja, obwohl es in der schwulen Welt relativ leicht ist, anderen life beim Sex zuzuschauen, gibt es viele schwule Pornos.

    Andersrum wird auch ein Schuh draus: obwohl man Pornos schauen kann mit Darstellern die schöner, muskulöser und großschwänzger sind als Normaltypen, gut ausgeleuchtet und die entscheidenden Stellen in Großaufnahme, hat es für viele einen enormen Reitz anderen im Halbdunkel life beim Sex zuzuschauen. Denn sehr viele gehen doch gar nicht zum Cruising, um selbst Sex zu haben, sondern nur um zu spannen.
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#135 Super MarioAnonym
#137 antosProfil
  • 26.06.2008, 20:51hBonn
  • Antwort auf #47 von Max
  • Nach all den Kommentaren hier, möchte ich dir, Max, auf alle Fälle einen Preis für diese Aussage verleihen - das ist einfach zu schön. Den Namen des Preises such dir besser selbst aus - ich würde auf alle Fälle gegen die Nutzungbedingungen hier verstoßen:

    "du kannst mir doch keine analyse über mich einfach so überstülpen eine die nicht passt sondern nur eine projektion deiner verdrängten anteile auf die welt ist so eine nehme ich ja gar nicht auf."
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#138 apfelmaikProfil
  • 26.06.2008, 21:22hHerford
  • Antwort auf #130 von Prignitzer
  • Hallo Prignitzer,

    ich hoffe doch mal, dass Sex für Dich nicht wirklich nur die hohle Befriedigung eines Grundbedürfnisses ist.
    Ich persönlich finde Sex ehrlich gesagt spannender, wenn ich ihn noch als etwas besonderes wahrnehmen kann.
    Auch wenn es durchaus Spass macht, anderen mal dabei zuzusehen, würde für mich eine inflationäre Präsenz von kopulierenden Paaren, welcher Art auch immer, bei mir zu einer Abstumpfung führen, die mir nicht gefällt.
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#139 Tim_ChrisProfil
  • 26.06.2008, 22:12hBremen
  • Antwort auf #137 von antos
  • Für diese tatsächlich sehr deutliche und klare Aussage hat er nun wirklich einen Preis verdient. Und wenn es nur ein Preis für die Beweisoffenbarung seiner eigenen geistigen Logik und Denkweise sein sollte. Verdreht, abgebrochen, Zusammengestöpselt, unverständlich.
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#140 Super MarioAnonym
  • 26.06.2008, 22:56h
  • Na, Prignitzer, jetzt haste aber auch ungewollt ne Diskussion angestoßen, die mit dem eigentlichen Thema nichts mehr zu tun hat
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#141 PrignitzerEhemaliges Profil
#142 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 27.06.2008, 03:18h
  • Antwort auf #138 von apfelmaik
  • Sexualität? Mir? - Eine "hohle" Befriedigung, nein; aber die Befriedigung eines Grundbedürfnis sehr wohl. Und nun lass mal fastfood beiseite, nimm einen Festschmaus in einem Nobelrestaurant, und schon ist das Essenmüssen doch wohl auch nicht nur die "hohle" Befriedigung eines Grundbedürfnisses. Stattdessen ist's gepaart mit großem Genuss.
    Aber ich wollt' hier absolut kein weiteres Öl ins Debattenfeuer gießen. - Nee, wollt' ich nicht; ich bin nur ab und an wohl etwas vorlaut, ich alter Zausel...
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#143 PrignitzerEhemaliges Profil
#144 AntichristProfil
  • 27.06.2008, 07:43hHH
  • Antwort auf #134 von CarstenFfm
  • @CarstenFfm: "Denn sehr viele gehen doch gar nicht zum Cruising, um selbst Sex zu haben, sondern nur um zu spannen."
    Also ich kenne einige die bei dem Gedanken von anderen heimlich beobachtet werden zu können besonders rattig werden. Manche legen es regelrecht darauf an, anderen ist es schlichtweg egal wenn sie beim Ficken beobachtet werden.
    Wenn wir ehrlich sind, schauen wir im Darkroom auch nicht nur auf den Typen der gerade mit unserem Schwanz beschäftigt ist oder dessen Schwanz wir gerade bearbeiten.
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#145 BastiAnonym
  • 27.06.2008, 12:45h
  • Wenigstens hat sich Queer.de, bisher erfolgreich, gegen jegliche Berichterstattung, von der Fußball EM bzw über die EM, auch wenns noch so gering wäre, gewehrt. Immerhin gehts doch hier immer mal um "angeblich" schwule Fußballer. Auch hat doch Philip Lahm (der Held des 3:2 gegen die Türkei), vor 2 Wochen eine "schwule" Auszeichnung , zusammen mit Theo Zwanziger erhalten. Stattdessen wird über benutzte Kondome im Tiergarten berichtet und das schon mehrere Tage. Wow, alle Achtung. Sollte ich Kondome im englischen Garten in München finden, ich lasse es Euch wissen.
    Ach, kann es manchmal sein, daß es zu wenig Haut zu sehen gab? Normalerweise wäre das ein Grund zur Titelstory auf schwulen Seiten.
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#146 Tim_ChrisProfil
  • 27.06.2008, 17:08hBremen
  • Antwort auf #145 von Basti
  • Also, dass hier nicht auch noch über Fußball berichtet wird, darüber bin ich wirklich froh. Reicht schon, wenn rundum alles nur noch davon spricht. Kaum setzt man einen Fuß aus dem Haus, schon ist man einbezogen in Schätzungen und Prognosen, wer denn nun EM wird, wer die Tore schießen wird, wer noch mehr gelbe Karten bekommt oder gar gesperrt wird, zusammen mit der Reflexion der vergangenen Spiele. Dazu noch jeden Tag die Bild Zeitung an der Tür als Geschenk des Nachbarn, der einen über die EM auf dem laufenden halten möchte. Die nette Geste der Altpapierbeseitigung landet dann auch ungelesen genau dort. Im Papierkontainer.
    Also Danke @Redaktion, dass ihr uns das nicht auch noch antut

    Über das öffentliche Ficken habe ich übrigens noch mal nachgedacht. Dies würde zwar die Sexualität aus ihrem Verklemmtheitsmythos heraus holen und zur Normalität werden lassen, aber andererseits wenn ich mir vorstelle, dass ich auf dem Weg ins EKZ immer wieder über fickende Heten- oder Lesbenpärchen stolpern würde, würde ich vermutlich bald nur noch mit Augenklappe aus dem Haus gehen. Das ist etwas, was ich nicht wirklich sehen will. Dann lieber den Sex hinter geschlossenen Türen lassen und nur das anschauen, was das eigene ästhetische Auge bei Wunsch erregt.
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#147 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 28.06.2008, 02:34h
  • Antwort auf #146 von Tim_Chris
  • Tim_Chris, das ging mir ja auch nicht ums Angucken oder Zugucken, also darauf kann ich verzichten, ich brauch' auch keinen Anschauungsunterricht, ich weiß selbst "wie es geht". Ich meinte ja nur die Selbstverständlichkeit, die so wichtig wäre, wenn's um Sexualität geht. Alle brauchen's, alle machen's, aber allzu viele tun so, als wär's was, was man denn doch lieber unter der Decke hält, jedenfalls muss es ja nicht jeder mitkriegen, dass man's braucht, dass man's macht. So, als wäre es letztlich doch was "Schweinisches", jenes über alle Maßen Beglückende. Dem Leib wie der Seele gleichermaßen nötig, um nicht zu verkümmern.

    Übrigens Verklemmheit bzw. Prüderie sind ein sehr fruchtbarer Boden für's Gedeihen von Intoleranz. Wehe, einer traut sich was, was man selbst sich nicht traut.
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#148 Tim_ChrisProfil
  • 28.06.2008, 10:19hBremen
  • Antwort auf #147 von Prignitzer
  • Schon klar. Das meinte ich ja auch mit: "Dies würde zwar die Sexualität aus ihrem Verklemmtheitsmythos heraus holen und zur Normalität werden lassen". Wie du selbst sagst ist es genau das: "Verklemmheit bzw. Prüderie sind ein sehr fruchtbarer Boden für's Gedeihen von Intoleranz. Wehe, einer traut sich was, was man selbst sich nicht traut."
    Ich würde auch nicht stehen bleiben und dem Paar erst mal beim Sex zuzuschauen. Das tue ich heute ja auch nicht bei knutschenden Pärchen. Und sicher würde man auch nicht alle paar Meter über ein fickendes Paar stolpern. So viele knutschende Pärchen begegnen heute einem auch nicht unterwegs und fickende wären selbst dann wohl doch noch etwas seltener.
    Aber mal ganz unter uns, fand ich Hetenpornos früher schon abstoßend wegen zuviel mitwirkender Weiblichkeit, selbst wenn ich sie nur aus dem Augenwinkel mitbekommen habe. Ich weiß nicht, ob ich das unbedingt auf offener Straße nebenher mitbekommen wollte.
    Ja, ich weiß, Pornos sind etwas anderes. Um Pornos geht es nicht. Die sind ja extra dazu da um sexuell anzuregen, während ein Pärchen am Straßenrand in erster Linie die eigene Befriedigung sucht.

    Ich bin da wirklich zwiegespalten. Einerseits ja, auf jeden Fall. Denn nichts ist schlimmer als verklemmte Sexualität. Auf der anderen Seite, wie viel offen gelebter Sex ist richtig? Sollte es so richtig und selbstverständlich sein wie das "Hallo" oder der Händedruck, wenn man sich begegnet? Oder sollte es nicht doch ein Stückchen weit privat bleiben?

    Zudem hätte bei zuviel offenem Sex eine Minderheit wieder das nachsehen. Woran würden sich Voyeure noch aufgeilen können, wenn sie das, was sie in aller Heimlichkeit antörnt nun überall und jederzeit ganz offen sehen? Wo kann der Voyeur noch heimlich schauen?

    Und noch eins käme hinzu. Wo offene Sexualität, da ist es auch nicht mehr weit zu offener Nacktheit, weshalb sollte man den eigenen Körper denn auch noch verhüllen, wenn man am Straßenrand schon ganz offen gevögelt werden kann?
    FKK Liebhaber rennen nackt in Supermarkt, die "Naked Party" verliert ihren Reiz, da in der Disse mit den Jacken auch gleich die restlichen Klamotten abgegeben werden können, neben der Wursttheke wird mal eben an Paulchens Salami gelutscht und neben der Käsetheke bei Paulinchen eingelocht, während die halbnackte fette Käseverkäuferin süßlich säuselnd fragt: "Darfs ein bisschen mehr sein?" während ihre überdimensionalen Hängetitten beinahe neue Löcher in den Emmentaler drücken...

    Okay, okay, ich übertreibe, aber wo das eine, da wäre das andere nicht fern und wäre das wirklich das, was erstrebenswert wäre?
    Zuviel "wäre" aber es wäre sowieso nur alles rein hypothetisch ;-)
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#149 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 28.06.2008, 12:17h
  • Antwort auf #148 von Tim_Chris
  • Gruß nach Bremen! Deine Kommentare sind herzerfrischend, Tim_Chris. Und... ja, ja, alles "hypothetisch". Klar, was sonst?! Das wird sowieso nicht einmal die Welt von übermorgen. Und würde sie es... tja, ich weiß auch nicht, wie es sich dann in ihr lebte. Ich weiß lediglich, wie es sich jetzt lebt, und da... aber da sind wir uns ja einig... könnt's schon ein paar Ideen selbstverständlich zugehen. Nicht so bierernst verkniffen, wenn es um so was Schönes geht. Und nicht nur locker, wenn CSD angesagt ist. Ein klein wenig mehr dürfte von so einer CSD-Fröhlichkeit und -Buntheit schon noch in den Alltag überspringen. Wäre es so, würd' ich mich jedenfalls schwul-wohl drin suhlen.

    Ach ja, diese Debatte hier hat ja wohl auch gezeigt, nicht nur Heten sind verkiffen, verklemmt. Viel Müll von vorgestern beschwert ja auch noch unsere Gemüter. Und da muss gar nicht so dicke kommen, wie bei diesem Max(e).
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#150 Tim_ChrisProfil
  • 28.06.2008, 17:41hBremen
  • Antwort auf #149 von Prignitzer
  • "Nicht so bierernst verkniffen, wenn es um so was Schönes geht. Und nicht nur locker, wenn CSD angesagt ist. Ein klein wenig mehr dürfte von so einer CSD-Fröhlichkeit und -Buntheit schon noch in den Alltag überspringen. Wäre es so, würd' ich mich jedenfalls schwul-wohl drin suhlen."

    Das hast du schön gesagt.
    Und vielleicht nähern wir uns ja diesem Ziel zu Lebzeiten noch an. Würde mich jedenfalls sehr freuen. ;-)

    Dann stellen wir noch ein paar Abfalleimer auf und halten die Heten an, ihren Dreck gefälligst anständig zu entsorgen, dann klappt das auch mit dem friedlichen cruisen (um mal wieder zum Ausgangsthema zu kommen ;-) )
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#151 bananasEhemaliges Profil
  • 30.06.2008, 11:49h
  • Antwort auf #145 von Basti
  • @Basti: Nun, nicht ganz. Gibt wohl jetzt hier ne Umfrage, ob es Spanien verdient hat, weil schwule Spanier heiraten dürfen.
    Ich frag mich nur, was der Fußballeuropameister mit Schwulen-Hochzeiten in Spanien zu tun hat?
    Bitte erklärt es mir mal einer. Aber bitte sachlich und emotionslos wenns geht. Ich verstehe den Zusammenhang nicht und das mit Abi. Nudeln mit Hering passt auch nicht.
    Bißerl, schnulzig ist das schon, oder ?
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#152 Fozzy_Bear
  • 30.06.2008, 13:59h
  • Also, nachdem ich wirklich jeden Kommentar gelesen habe, bin ich echt verwundert was für wendungen ein Thema nehmen kann...

    Wenn ich das richtig verstehe geht es hier doch nicht um Verbote und Moralvorstellungen, sonder um Rücksicht anderen gegenüber.

    Ich stell mir grad vor, wenn ich ein dreijähriges kind hätte, das auf dem Spielplatz ein voll gesautes Gummi finden würde, es aufhebt und damit zu mir kommt um mich zu fragen was das ist. 1. wüßte ich nicht, was ich da antworten sollte ( das kind ist ja erst drei und versteht wohl noch nicht all zu viel) 2. Wäre das ekelig und 3. auch extrem Gesundheitsschädlich!!!

    Ich Cruise auch, aber nicht unbedingt da, wo am Tage scharen von Kindern meine hinterlassenschaften finden können und vieleicht sogar noch als Spielzeug benutzen. Es gibt Müllbehälter wo mann den Kram reinschmeißen kann. Ist wirklich nicht schwer. Und auch nicht schwer ist es sich von solchen Plätzen fern zu halten. Der Berliner Tiergarten ist meines Wissens ja sooo klein nicht, da kann man ja woanders hingehen.

    Und was die Kommentare hier betrifft, bin ich echt etwas geschockt! warum hat man denn ein vollgeschissenes Gehirn, wenn man anderer Meinung ist als andere? warum werden User persönlich angegriffen und beleidigt?

    Ihr fordert hier alle auf verschiedenste Weise Respekt. Ist das denn respektvoll wie ihr hier aufeinander losgeht?

    Ich will hier wirklich nicht als Moralapostel dastehen aber es ist wirklich widerlich, wie hier einige meinen mit anderen umgehen zu müssen.

    Aber vieleicht habe ich auch alles hier falsch verstanden und bin auf dem Holzweg? Dann holt mich bitte wieder zurück und erklärt es mir richtig! Bin ja Lernfähig und willig!
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#153 anonymusAnonym
  • 02.05.2009, 12:23h
  • Antwort auf #2 von Max
  • (ganzbreitschmunzl:-)))
    Ja, da hast schon recht Nax, aber die Heten treibens auch draussen unter´m freien Himmel, die brauchen noch nicht mal´n Cruisinggebiet ....Sex im Freien ist was zutiefst menschliches - das hat nix mit "Emanzipation" zu tun - und wenn man aufpasst daß niemand unfreiwillig Zeuge des Geschehens wird
    hab ich nix dagegen.
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#154 stromboliProfil
  • 02.05.2009, 13:13hberlin
  • ach da isser ja... der artikel!
    deshalb noch mal von vorne; amsterdam ist überall:
    Nur um mal so eben einen stein ins ruhende wasser zu werfen:
    ja das beispiel Maneo...
    beim lesen des artikels dachte ich daran, dass wir wohl unsere abgeschiedenen plätzchen benötigen um unseren trieben nach zu gehen... ; oder werden sie uns womöglich in hilfreicherweise zugewiesen? Quasi als wink mit dem zaunpfahl?
    hier wir, dort ihr?
    Beim maispaziergang einem freund erzählend (
    Waldorf & Statler im tiergarten) überraschte mich seine empörung über meine unreflektierte sicht, gerade weil ich bei Maneo ebenso position gegen die schilderbevormundung bezogen hatte. Für mich war das amsterdamer angebot eine witzig nette art konflikte vorzubeugen. Hingegen die Maneo aktion schien mir eher die anbiederung an ein ohnehin gewolltes säuberungskonzept der parkverwaltung und der bezirksregierung. Die meinung hierzu ändert sich nicht, wird nun aber nach reiflicher überlegung zu dem was, in amsterdam projeziert, nur vertieft: teilung der öffentlichkeit in schwule und heternormative bedürfnisse! Und bei genauen hinsehen bleibt tatsächlich ein fader geschmack: was ist so enervierend bedeutsam an homosexuellen verhaltensweisen, dass immer eine besonderer schutzraum ( oder auch abwehrraum) benötigt wird. Und wer muß denn nun geschützt werden?! Selbst die gutmeinenden da ein reflexverhalten an den tag legen, dass fragen aufwirft. Ist es ein allgemeiner trend , sexualität aus dem öffentlichen einzugrenzen( was im endeffekt dann in der ausgrenzung endet!)?
    Und: ist cruising eine ausschließlich sexuelle handlung, das durch die büsche huschen ein provokantes gebaren, oder intensives knutschen ebenso? Werden also hinweisschilder angebracht für diejenigen heteros, die ebenfalls ihren spass im park haben wollen? Gibt es in zukunft die schwule und die heterobank wie mal die - for black &white only - ...?
    Beim spazierengehen mit waldorf ( ein ausgewiesener parkfachmann!) besuchten wir einige plätze, welche auch von heten vereinnahmt werden. Im gebüsch das selbe, was an anderer stelle die homos an geräuch und sonstigen aktivitäten vermuten lassen.. ; vieleicht mehr paarorientiert und meist im liegen! Und die kinderwagenschiebende mittelstandsgesellschaft trampelt ebenso ungeniert dran vorbei.. ohne klagen. Und das am hellichten tage! Shocking!
    Ist es womöglich schwerer dem aufgeweckten sprößling zu erklären wenn der fragt : mammi, was machen die beiden männer da, als wenn er fragt: pappi, warum tut der mann da der frau weh..?
    Ach so; frühe aufklärung: da kommen die babies her mein junge, wenn du groß bist darfst du das auch machen...
    Also jungs, hinlegen und warten bis der richtige kommt, das ist unauffälliger..
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