Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?8950
  • 23. Juni 2008 5 1 Min.

Beim Hamilton Pride durften wegen angeblichen Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan und Haiti keine Vertreter des kanadischen Militärs bei der Parade mitmarschieren.

Wie die Veranstalter des in der 500.000-Einwohner-Stadt organisierten CSDs jetzt mitteilten, sei das Verbot auf den Einspruch von Einwanderern zurückzuführen. Sie hätten gesagt, dass in ihren Heimatländern die kanadische Armee an Verbrechen beteiligt gewesen sei. Wegen diesen Berichten sei es dem Militär auch verboten worden, einen Stand am Straßenfest aufzustellen.

Das Militär ist in Kanada seit 1992 fester Bestandteil von CSDs – damals fiel das Verbot für Schwule und Lesben, in die Berufsarmee einzutreten.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums nannte die Anschuldigungen der CSD-Veranstalter absurd. Kanadische Truppen seien in keinem der Länder, in denen sie stationiert sind, je einer Menschenrechtsverletzung angeklagt worden. Sie wären vielmehr bei den Einheimischen beliebt und verteidigten deren Freiheit.

Hamilton liegt in der Ontario, ca. 60 Kilometer südwestlich von der Provinz-Hauptstadt Toronto. (dk)

-w-

#1 gerdAnonym
  • 23.06.2008, 17:39h
  • Grosser Schwachsinn, den da die Veranstalter des CSD machen: Die Veranstalter sollten froh sein, wenn kanadisches Milität auf dem CSD mitmarschieren. Dafür wurde lange mitgekämpft, dass homosexuelle Militärangehörige auf CSD mitmarschieren dürfen, wenn Sie es wollen.

    Der CSD ist nicht dafür da, dass dort andere politische Themen wie Atomkraft, Auslandseinsätze von Milität, usw. thematisiert werden. Das wäre das Ende der jeweiligen CSDs, da bin ich mir sehr sicher.
  • Direktlink »
#2 hwAnonym
  • 23.06.2008, 18:06h
  • sehr schöne entscheidung.
    kanadas eliten schicken seit dem korea-krieg
    kanadisches militär zu dem seit damals gößten
    militäreinsatz in kanadas geschichte.

    wenn obama das engagement in diesem teil asiens
    als zu rechtdrecksarbeit bezeichnet, hat er bestimmt
    auch die große rede martin luhter kings zum vietnam-krieg im hinterkopf.

    damals entlarvte mr. king die kriegsbeteiligung, die kriegslügen und die die zivilgesellschaft zerfressenden
    mechanismen solcher einsätze.

    mr. king war ein anständiger christ.

    die combo im bild oben wird auch eine raubtier-nummer in ihr programm einflechten: deutsche leopards.

    canadas gays haben es schon weit gebracht: staatsbürger ja, uniform ja, kriegslügen nein !
    hut ab.

    Martin Luther King, "Why I Am Opposed to the War in Vietnam"

    de.youtube.com/watch?v=b80Bsw0UG-U
  • Direktlink »
#3 hwAnonym
  • 23.06.2008, 18:23h
  • Antwort auf #2 von hw
  • noch mal kürzer, mit bewegten bildern, könnte heute sein..für die jüngeren unter uns...und die vergesslichen älteren...

    de.youtube.com/watch?v=92-r05TH9qs

    der cbs-kolomnist, larry zolf, über kanadas konservativen regierungschef harper: bushs puppet

    "Linking Harper to Bush has been a staple of the NDP and the left of the Liberal party since the Harper mission in Afghanistan started. Harper's defence of his war in Afghanistan is that he's not a prisoner of Bush but is simply carrying on a mission started by the Liberals. And he's right. Still, the charge that Harper is a Bush puppet is sticking, and it's hurting Harper as both he and Bush are dropping in the polls. Afghanistan is not only stopping Harper's quest for a majority government – it could even cost him the next election."
  • Direktlink »