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  • 23. Juni 2008 1 1 Min.

Der Geschäftsführer des Christlichen Vereins Junger Menschen kritisiert, dass das Hamburger CVJM-Haus "An der Alster" mit dem CSD zusammenarbeitet.

Seit inzwischen drei Jahren finden im so genannten "Pride House" Veranstaltungen rund um den CSD statt. Das ist dem CVJM-Bundesverband offenbar ein Dorn im Auge. Die Hamburger hätten damit die gemeinsamen Grundüberzeugungen aller Ortsgruppen in Deutschland verlassen, erklärte nun der CVJM-Geschäftsführer Martin Barth auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur idea. Weil der Verband aber föderal organisiert sei, könne nicht auf die Rebellen eingewirkt werden, so der ehemalige Sozialversicherungsfachangestellte weiter. Er habe die Hoffnung, dass sich das Haus "An der Alster" in Zukunft wieder den gemeinsamen Positionen annähere.

Der CVJM-Ortsverein in Hamburg beschreibt auf seiner Website seine Ausrichtung so: "Im Gegensatz zu vielen CVJMs in Deutschland sind wir nicht fromm und missionarisch." Während der CSD-Woche werden im Pride House die unterschiedlichsten Veranstaltungen abgehalten. Die Themenpalette reicht von Tipps zu Heilkräutern über Safer-Sex-Informationen bis zu einer "kurzen Einführung in die Polyamorie".

Der CSD Hamburg findet vom 25. Juli bis zum 3. August statt. (dk)

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