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Einzelkommentar zu:
Nordelbien: Kritik an schwulem Bischofs-Kandidaten


#5 gerdAnonym
  • 26.06.2008, 12:22h
  • Antwort auf #4 von stromboli
  • @stromboli
    Natürlich hast Du Recht, Vorurteile werden nicht aussterben und Idioten wird es immer geben.

    ABER die heutige Garde alter, "homophober" Pastoren über 60 und in Rente, ist in einer Zeit sozialisiert und aufgewachsen, als Homosexualität noch strafbar war und § 175 bestand. Ebenso gab es in ihrer Zeit, als sie Mitte 20/Mitte 30 waren, noch keine Frauen als Kolleginnen. Dies darf bei der allgemeinen Betrachtung nicht vergessen werden. Die Pastoren unter 60 Jahre hingegen haben ihre Sozialisierung und ihre Arbeitszeit unter anderen gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen verbracht. Da ist bei den Pastoren, die jünger als 60 Jahre sind, ein ganz anderes Verständnis in der Frauenfrage und im Thema Homosexualität vorhanden. Insofern wird da je mehr Jahre ins Land ziehen, dieses generelle Bewusstsein unter Pastoren auch in höheren Altersstufen über 60 Jahre durchsetzen. Ich denke schon, dass "die Zeit" generell für homosexuelle Menschen arbeitet und nicht gegen Sie. Die letzten 40 Jahre haben einen langsamen, aber permanenten gesellschaftlichen und gesetzlichen Fortschritt gebracht und Rückschläge gab es in dieser Zeit nicht. Der traurige Hauptrückschlag für homosexuelle Menschen war nicht auf gesellschaftlicher/gesetzlicher Ebene, sondern auf ganz anderer Ebene: Aids.
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