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Einzelkommentar zu:
Nordelbien: Kritik an schwulem Bischofs-Kandidaten


#10 gerdAnonym
  • 27.06.2008, 10:43h
  • Antwort auf #9 von CrazyForce
  • @SuperMario und CrazyForce
    Ich stimme Euch da in keinster Weise zu, was Ihr zu eurer pauschalen Gegnerschaft zu Kirchen schreibt.

    Meinetwegen könnt Ihr Atheisten sein oder auch gläubig sein, aber keine Kirche angehören. Dies ist immer eine souveräne Entscheidung jedes Einzelnen. Und das ist vollkommen klar.

    ABER wenn Ihr hier so uninformiert und pauschalisiert die christlichen Kirchen angreift und nicht einmal genauer hinschaut und differenziert, welche Kirche im einzelnen hier sich positioniert hat, so "macht ihr es Euch doch zu einfach". Im Prinzip wollt Ihr dann anscheinend nich wissen, ob es Unterschiede zwischen den Kirchen gibt und am Liebsten ist es Euch wohl, wenn es da keine Kirchen gibt, die sich positiv zum Thema Homosexualität äußern. Dies würde Euch in Eurer Betrachtungsweise zur Ablehnung von Kirchen dann entgegenkommen. Je schlimmer sich da einzelne Kirchenamtspersonen äußern, desto mehr scheint es Euch zu freuen.

    Ich lehne eine solche Vorgehensweise von Euch aber ab; denn ihr ignoriert hierdurch einfach die Realität, was die Unterschiede zu den christlichen Kirchen angeht. Kirche ist nich gleich Kirche, sondern die Unterschiede dort sind sehr gross. Und so haben nunmal die altkatholischen Kirchen, die Metropolitan Community Church und die Landeskirchen der EKD, die die Ehe nicht als Sakrament betrachten, Segnungsgottesdienste in den Kirchen erlaubt. Und einige homosexuelle Paare, die zum Standesamt waren, haben anschließend sich den Segen als Paar vor dem Altar geben lassen. Ebenso leben in diesen Kirchen homosexuelle Pastoren mit ihren Partnern offen im Pfarrhaus. Dies gilt sowohl bei Altkatholiken, Landeskirchen der EKD und der Metropolitan Community Church.

    Wenn dann einzelne Pastoren über 60 oder bereits pensioniert, diesen Weg dieser Kirchen "nicht mitgehen wollen", so sind zwar diese Personen zuRecht negativ zu beurteilen, aber dann auf die Gesamtheit der Altkatholiken, Metropolitan Community Church oder die Landeskirchen der EKD zu schimpfen, halte ich für zutiefst unfair und unsachlich.

    So ist es nun halt sehr erfreulich, dass die Landeskirche Nordelbien durch ihren Wahlausschuss einen offen homosexuellen Kandidaten ins Rennen schickt.
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