https://queer.de/?8962
- 26. Juni 2008 1 Min.
Die Behörden von Havanna haben offenbar den ersten CSD in Kuba gewaltsam verhindert.
Das spanischsprachige schwul-lesbische US-Magazin "Ambiente" berichtet, dass die Polizei am Mittwoch bei Demonstrationsbeginn sofort auf die Aktivisten einprügelte und mehrere von ihnen verhaftete. Aktivist Jose Delgado bestätigte unterdessen, dass der CSD abgesagt werden musste.
Der CSD stand unter dem Motto "Du bist nicht allein". Die Demonstranten wollten zum Justizministerium ziehen, um dort eine Entschuldigung der Regierung für Menschenrechtsverletzungen an Schwulen und Lesben zu verlangen. Nach der Machtübernahme der Kommunisten Ende der 50er Jahre wurden Schwule in Internierungslager gesteckt, in denen viele zu Tode kamen. Zuletzt gab sich das Regime allerdings homofreundlicher.
Aliomar Janjaque, einer der Verhafteten, hatte zuvor erklärt, dass er die Reformen der Regierung begrüße, diese allerdings nicht weit genug gingen. In Kuba wird derzeit unter anderem über die Einführung der Homo-Ehe diskutiert (queer.de berichtete). Derzeit werden allerdings keine Homo-Partnerschaften anerkannt, auch Antidiskriminierungsrichtlinien sind noch nicht verabschiedet worden. (dk)















leider gibt es dort meinunsdiktatur, keine pressefreiheit und man kann nur eine partei wählen.
genauso wie sich die ddr bürger vom sozialismus befreit haben.
wünsche den kubanern alles gute