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- 26. Juni 2008 1 Min.
SPD, Grüne und Linkspartei kritisieren, dass sich die CDU-geführte Landesregierung wegen des diesjährigen Mottos "Ich glaube" weigert, ein Grußwort für den CSD Stuttgart zu schreiben.
Ministerpräsident Günther Oettinger und Sozialministerin Monika Stolz (beide CDU) haben es mit Hinweis auf das Motto abgelehnt, ein Grußwort zu verfassen. Kirchenvertreter hatten zuvor den CSD-Leitspruch als Provokation bezeichnet (queer.de berichtete).
"Der Vorgang um die fadenscheinige Verweigerung der baden-württembergischen Landesregierung, ein Grußwort für den für unsere Gesellschaft wichtigen und wertvollen CSD in Stuttgart zu verfassen, ist ein Zeichen von fataler Nicht-Respektierung der beteiligten Bürger", erklärte die Europaabgeordnete Gabi Zimmer (Linke), die dieses Jahr Schirmherrin des Schwaben-CSDs ist. Die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf (SPD) nannte die Ablehnung einen "unfreundlichen Akt". Die Grünen reichten sogar eine Anfrage im Landtag ein, um die Gründe für die Ablehnung des Mottos durch die Sozialministerin zu erfahren.
Der CSD Stuttgart findet vom 18. bis 27. Juli statt. (dk)
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