Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?8963
  • 26. Juni 2008 29 1 Min.

SPD, Grüne und Linkspartei kritisieren, dass sich die CDU-geführte Landesregierung wegen des diesjährigen Mottos "Ich glaube" weigert, ein Grußwort für den CSD Stuttgart zu schreiben.

Ministerpräsident Günther Oettinger und Sozialministerin Monika Stolz (beide CDU) haben es mit Hinweis auf das Motto abgelehnt, ein Grußwort zu verfassen. Kirchenvertreter hatten zuvor den CSD-Leitspruch als Provokation bezeichnet (queer.de berichtete).

"Der Vorgang um die fadenscheinige Verweigerung der baden-württembergischen Landesregierung, ein Grußwort für den für unsere Gesellschaft wichtigen und wertvollen CSD in Stuttgart zu verfassen, ist ein Zeichen von fataler Nicht-Respektierung der beteiligten Bürger", erklärte die Europaabgeordnete Gabi Zimmer (Linke), die dieses Jahr Schirmherrin des Schwaben-CSDs ist. Die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf (SPD) nannte die Ablehnung einen "unfreundlichen Akt". Die Grünen reichten sogar eine Anfrage im Landtag ein, um die Gründe für die Ablehnung des Mottos durch die Sozialministerin zu erfahren.

Der CSD Stuttgart findet vom 18. bis 27. Juli statt. (dk)

-w-

#1 Tim_Chris
  • 26.06.2008, 12:51hBremen
  • Wer hat hier irgendwo herum gebrüllt, dass die einzigen, die man wählen könnte, SPD und CDU wären? Hmmm, also nicht nur angesichts dieses Artikels würde ich die CDU eher zu den Parteien zählen, die man tunlichst NICHT wählen sollte, wenn man keinen Rückschritt oder Stillstand auf dem Weg zur Gleichberechtigung und Anerkennung der Menschenrechte riskieren möchte.
  • Direktlink »
#2 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 26.06.2008, 13:10h
  • Antwort auf #1 von Tim_Chris
  • das habe ich gesagt, weil homopolitik, (in der in der tat konservative noch nchholbedarf haben).
    nicht alles ist. sondern die politik ausgerichtet ist zum wohle der menschen deutschlands/europas.
    wenn das einzige themenfeld homoehe ist, da kann man natürlich die cdu nicht wählen.
    wenn man sich nicht nur auf seine sexuelle ausrichtung fixiert ist und ein "normales" leben führt und demzufolge andere schwerpunkte hat,ist es durchaus nachvollziehbar - wie andere 20%(nach umfragen von schwulen) auch diese partei wählen würden.
    ich schaue mir geführte cdu länder an wie bayern und baden württemberg und vergleich sie mit denen wo rot-grün oder sogar rot rot an der macht ist. armut in rotgeführeten ländern, realtiver wohlstand in cdu geführten ländern. desweiteren noch die außenpolitik, innenpolitik und kriminalität.
    ich brauch zwar keine eingetragene partnerschaft, bin aber durchaus damit zufrieden, ich schätze auch die freiheiten die wir haben, auch in cdu geführten ländern. ich erinnere an gleichstellung der hamburger cdu und niedersachsen. im gegensatz zu rheinland pfalz.
    da kann ich auf ein grwußwort verzichten wenn sogar eine von der pds ehrenvorsitzende ist, die gleichzeitig in anderen ländern mit leuten zusammenarbeiten,in denen queers verfolgt werden.
  • Direktlink »
#3 alexander
  • 26.06.2008, 13:13h
  • wenn schwule "glauben", ist das also eine provokation ?
    muss der "glaube" nun auch wie die ehe für heterosexuelle geschützt werden ?

    warum hat jesus wohl die pharisäer aus dem tempel gejagt ?

    merkwürdig, dass diese sogenannten, oder eher selbsternannten "christen", so wenig bibelfest sind !
    woher leiten diese schwachmaten immer wieder ihren alleinvertretungsanspruch ab ?
  • Direktlink »