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- 27. Juni 2008 3 Min.
Mit ein paar Tricks kann aus den paar Sperma-Tröpfchen beim Orgasmus eine richtige Schwalldusche werden.
Von Carsten Weidemann
"Es ist geil, beim Abspritzen zuzuschauen." "Das Ejakulieren ist für mich ein wunderschöner Ausdruck von Lebenskraft und unbändiger Energie." "Kurios ist, dass die unattraktivsten Jungs mit den kleinsten Schwänzen am weitesten spritzen."
Die Sexforen im Internet sind voll mit bewundernden Aussagen über den Moment, der auch demjenigen am meisten Spaß macht, der da gerade beim Kommen beobachtet wird. Es ist auch einfach fantastisch zu sehen, wie verschieden die Jungs abspritzen. Bei manchen erscheint vorn nur ein Tropfen. Bei manchen quillt der Saft in Schüben heraus und läuft über die Eichel den Schwanz herunter. Am schönsten ist es aber für die meisten, wenn der geile Saft in mehreren starken Stößen wie ein Strahl Zentimeter weit herausgeschleudert wird.
Wenn das Sperma bis ins Gesicht schießt
Bei manchen schießt es über den Kopf hinweg und sorgt für verklebtes Haar. Oder es trifft schon mal ins Gesicht, was für überraschtes Erschrecken sorgt. In manchen Internet-Sexforen findet man Videoschnipsel speziell mit solchen Szenen, die für geile Erheiterung sorgen.
Warum macht uns dieser Moment so viel Freude? Ganz einfach: Weil er der Beleg ist für den Orgasmus, den der Sexpartner gerade erlebt. Er wird für einen kurzen Moment zu so etwas wie einem Gesamt-Orgasmus-Abbild. Dazu gehört sein Stöhnen, sein verzerrt-verzücktes Gesicht, die Zuckungen, die durch den Körper gehen. Wenn man selber noch nicht so weit ist, steigert es die eigene Geilheit noch einmal enorm. Der Mann an deiner Seite ist plötzlich Porno pur.
Grundsätzlich gilt: Wer beim Abspritzen explodieren will wie eine geschüttelte Sektflasche, sollte kurz vor dem Kommen den Schwanz waagerecht halten. Der Grund: Ist der Schwanz bei der Ejakulation aufgerichtet, muss sich das Sperma gegen die Schwerkraft nach oben arbeiten. Dort angekommen, hat es gerade noch Kraft, schwach herauszutröpfeln.
Doch Vorsicht vor zu hohen Erwartungen. Ein Orgasmus ist nicht weniger geil, wenn statt der hoch spritzenden Fontäne nur eine kleine Kleckerei entweicht. Nicht jedermann ist zudem körperlich in der Lage, einen Weitspritz-Wettbewerb zu gewinnen. Das liegt zum einen an dem Grad der Trainiertheit der Beckenboden-Muskulatur, zum anderen an der Frage, ob man bereits kurz zuvor gekommen ist oder vielleicht einfach etwas müde ist. Und die Sperma-Menge wird auch dadurch geregelt, wie gut man sich zuvor mit Flüssigkeit versorgt hat. Schon mal an einem sehr heißen Tag schwitzend abgespritzt? Das Sperma klumpt dann gerne wie eine schlecht gerührte Maggi-Sauce, weil der Organismus die Körperflüssigkeiten zur Kühlung des Körpers durch Schweiß einsetzt.
Kürbiskerne als Ejakulations-Booster?
Im Internet stößt man immer wieder auf Mittelchen, die einem versprechen, sie würden die Menge des Ejakulats enorm vergrößern und zugleich das Orgasmusempfinden steigern. Unterschiedliche pflanzliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Kürbiskernextrakt oder Goldrute sind in diesen "Ejakulations-Boostern" enthalten, die auf natürliche Weise die Spermaproduktion ankurbeln sollen. Ob und inwieweit sich tatsächlich eine Volumenvergrößerung ergibt, können wir an dieser Stelle nicht klären. Jedoch sollte man für sich persönlich abwägen, denn die Mittel sind nicht günstig. Für das Geld kann man zum Beispiel viele Kilo Kürbiskerne kaufen und knabbern, was tatsächlich gut bei Blasen- und Prostatabeschwerden ist.
Fazit: Ob Tröpfchen- oder Schwalldusche, es kommt nicht so sehr auf das "Wie" an, sondern darauf, dass es stattfindet.
Links zum Thema:
» Buchtipp: Das Orgasmusbuch
Mehr zum Thema:
» 40 Liter Sperma im Leben (07.12.06)
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