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- 30. Juni 2008 1 Min.
Die Paraden in Sofia und Brünn wurden von Rechtsradikalen angegriffen; dabei gab es Verhaftungen und Verletzte.
Beim CSD in Brünn, der zweitgrößten Stadt Tschechiens, sind rund 20 Paradeteilnehmer verletzt worden. Mehrere Dutzend schwarz gekleidete Extremisten hatten Eier, Flaschen und Feuerwerkskörper in die Menge der 500 CSD-Teilnehmer geworfen. Nach Polizeiangaben wurden 15 Radikale festgenommen. Die Parade musste wegen der Gewalt abgebrochen werden. Zuvor waren Anträge von der rechtsextremen Nationalen Partei abgelehnt worden, eine Gegendemonstration abzuhalten.
Zwischenfälle gab es auch beim CSD in Sofia, der Hauptstadt des EU-Landes Bulgarien. Die Polizei musste einschreiten, um die 150 CSD-Teilnehmer for Dutzenden Schlägern zu beschützen. Nach Angaben der Behörden wurden 60 Menschen verhaftet. Zuvor hatte die rechtsradikale Partei Nationale Union zum "öffentlichen Widerstand" gegen die Parade aufgerufen. Sie hatte dafür auf Postern geworben, auf denen zu lesen war: "Sei intolerant, sei normal!". Die einflussreiche orthodoxe Kirche hatte sich für ein Verbot des CSDs ausgesprochen, weil er die christlichen Traditionen des Landes untergrabe. (dk)
Mehr zum Thema:
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obwohl in allen zeitungen nichts davon steht.
zum vorfall:
www.spiegel.de/panorama/0,1518,562783,00.html