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  • 30. Juni 2008 31 1 Min.

Der Grünenabgeordnete Volker Beck wusste bereits einen Tag vor dem EM-Endspiel Spanien gegen Deutschland, wie das Finale ausgeht.

Unter der Überschrift: "Gleiche Rechte: Spanien-Deutschland 1:0" veröffentlichte er am Samstag eine Pressemitteilung zum CSD in Berlin. Dass es dabei nicht um den sportlichen Erfolg von Fernando Torres und Co. ging, wurde aber im Text klar: "In Sachen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen hat das Team Zapatero gegen das Team Merkel klar mit 1:0 gewonnen", so Beck ganz im Sport-Jargon. Demnach hätten Merkel und ihre Mannen wohl schon in der Vorrunde Probleme gekriegt: "Bei Homosexuellenrechten qualifiziert sich Deutschland in Europa noch nicht einmal für den 2. Platz".

Beck weist unter anderem auf die Ungleichbehandlung von Homo-Paaren in Eingetragenen Partnerschaften und das unzureichende Gleichbehandlungsgesetz hin.

Am Wochenende fand der 30. CSD in der Bundeshauptstadt mit 500.000 Teilnehmern statt. Vor der Parade legte erstmals Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) gemeinsam mit dem 95-jährigen KZ-Überlebenden Rudolf Brazda einen Kranz vor dem Homo-Mahnmal nieder. (dk)

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#1 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 30.06.2008, 13:44h
  • das ist richtig.
    da steht es 1 zu 0 für spanien.

    trotzdem könnte deutschland sich auch hier ein beispiel nehmen,was die aktuelle sozialdemokratische regierung macht.

    denn es steht jetzt nämlich schon 2 zu 0 für spanien.

    in spanien würde ich auch die sozialdemokraten wählen.

    Regierung bezahlt Einwanderer für Rückkehr in ihre Heimat

    www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,559793,00.html

    das scheint aber bei beck nicht auf gegenliebe zu stossen, oder?
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#2 GastusAnonym
#3 gatopardo
  • 30.06.2008, 17:22h
  • @fred: Gut, die Gleichstellung ist da, aber nun kommt ein weitaus schwierigeres Problem, womit Zapatero jetzt bei Talfahrt nach einem unvorstellbaren Bauboom und Wirtschaftsaufschwung fertigwerden muss und die Gastarbeiter nach Hause schicken will, weil Arbeitslosigkeit droht. Anders als in Deutschland oder den Niederlanden sind wir in spanischen Grosstädten keinen homophoben Angriffen weder von nordafrikanischen Muslimen noch Lateinamerikanern ausgesetzt, die das Gros der Einwanderer stellen. Auch aus Portugal oder Italien mit allerdings sehr eingeschränkter Homo-Szene hört man davon nichts. Man sollte sich vielleicht einmal Gedanken machen, weshalb das innerhalb der EU so unterschiedlich ist.
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