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Einzelkommentar zu:
Malaysia: Homo-Jagd auf Oppositionsführer


#5 Tim_ChrisProfil
  • 01.07.2008, 10:48hBremen
  • Antwort auf #3 von Fred_Israel
  • Gar nicht. Das Land, in dem Peitschenhiebe, Haft und Todesstrafe drohen ist weit weg. Was jedoch in der westlichen Welt passiert - selbst wenn in Nordamerika - betrifft uns eben selbst. Deshalb reagieren wir da auch viel heftiger.
    Wir müssen uns erst mal selbst schützen und stärken, dann haben wir auch die Kraft und Macht (durch vorleben und beweisen) andere zu schützen und zu stärken. Du kannst nicht, wenn du selbst noch im Morast sitzt, andere aus eben diesem rausziehen. Wäre zwar ein feiner Zug, aber lebensmüde, da es niemals klappen wird. Du wirst nur mit ihnen untergehn. Also versuchst du erst mal dich auf sicheren Boden zu bringen und Standhaftigkeit zu finden, dann kannst du auch anderen die Hand zur Hilfe reichen.

    Sicher können wir hier aufschreien. Keinen hier wird das kalt lassen, wenn in islamischen Ländern wieder Homosexuelle öffentlich hingerichtet oder gefoltert werden. Nur, was nutzt der Aufschrei hier, außer einer gefährlichen Erhöhung des eigenen Blutdrucks. Wir können hier noch so viel schreien, noch so viel kotzen über das, was dort passiert, wir werden es hier mit unserer Empörung und Aufregung nicht ändern können.
    Aber wir können dadurch etwas in Bewegung bringen, indem wir Petitionen an die Regierung oder die Botschaften schreiben und/oder eben die Vereine unterstützen, die tatsächlich etwas bewegen und dort auch tatsächlich etwas für diese Menschen tun zumindest aktiv versuchen können.

    Wobei ich allerdings bezweifle, dass Anwar Ibrahim wirklich interessant genug wäre, die hiesigen Gemüter über Gebühr zu erregen.
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