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  • 01. Juli 2008 42 2 Min.

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen "Superstar" Mark Medlock in zwei Fällen: wegen sexueller Nötigung und Körperverletzung.

Erstens soll der 29-Jährige im vergangenen Oktober einen damals 20-Jährigen während einer Privatparty unsittlich berührt haben. Der junge Mann gab an, dass Medlock zu ihm in die Toilette begeben haben, in der er gerade urinierte. Dann habe ihm der Sänger auf sein bestes Stück gestarrt und anschließend beherzt zugegriffen. Der Anwalt des Klägers erklärte, sein Mandant habe sich während des Übergriffes nicht wehren können.

Der zweite Fall ist weit ernster: Demnach soll Medlock am Morgen des 24. November letzten Jahres im Berliner Krummebad einen 52-Jährigen verprügelt haben. Der Mann gab an, sich zuvor mit dem DSDS-Gewinner von 2007 unterhalten zu haben. Plötzlich habe ihn der Sänger zwei Mal an der Bar ins Gesicht geschlagen, woraufhin das angebliche Opfer zu Boden fiel und blutete. Medlock soll dann gesagt haben: "Ich fick dich und du nicht mich! Du kleine Schwuchtel, du!". Zeugen hätten den Sänger dann zurückgehalten. Laut Anzeige erlitt der 52-Jährige eine Prellung am Jochbein und hatte zudem eine geschwollene Lippe sowie blauen Flecken.

Vor zwei Wochen hat zudem die Bundespolizei Ermittlungen gegen Medlock aufgenommen, weil er am Köln-Bonner Flughafen eine Sicherheits-Mitarbeiterin beleidigt haben soll. Er hat offenbar einen Wutausbruch bekommen, als sie ihn darauf hinwies, dass er wegen des strengen Flüssigkeitsverbotes in Flugzeugen sein Duftwässerchen abgeben müsse. Er soll das Parfüm dann in den Mülleimer geschmissen und gesagt haben: "Die soll die Fresse runterschrauben, die Fotze!". Auch ein prominenter Zeuge soll den Ausbruch gehört haben: Wolfgang Bosbach, stellvertretender Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stand direkt neben der Frau.

Medlock und sein Manager äußern sich zu den Vorwürfen derzeit nicht.

Musikalisch läuft es für den Superstar trotz der rechtlichen Probleme weiter gut: Mit "Summer Love" veröffentlichte er dieses Jahr seine dritte Nummer-1-Single. Sein neues Album, das Ende Mai auf den Markt gekommen ist, schaffte es in den Charts bis auf den zweiten Rang. (dk)

#1 PatrickAnonym
  • 01.07.2008, 14:36h
  • Als Sicherheitsmitarbeiter/in (bin selbst einer) wird man ständig beschimpft, auch in der Kategorie "Die soll die Fresse runterschrauben, die Fotze!" und ich hab noch nie gehört, dass ein Kollege jemanden wegen so einer Beleidigung angezeigt hat. Sprich das ist ne Ungleichbehandlung weil er ein Prominenter ist - was natürlich nicht dran ändert, dass so etwas eine Unart ist.

    Und wenn beim Rest was dran ist, dann braucht er ne Schulung zur Aggressionsvermeidung und ne saftige Strafe.
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#2 RabaukeAnonym
  • 01.07.2008, 14:42h
  • "Geil"........................jetzt reicht es nicht mehr, wenn "Naddel Medlook" von seiner ach soooo schlimmen Kindheit und anderen, na sagen wir mal, Exzessen ningelt? Jetzt schlägt man schon um sich und beschimpft die "eigene Art" als "Schwuchtel"?
    Nein, nein, das ist "brilliant". Ich dachte mir von anfang an, daß dieser Typ nicht alle Latten am Zaun hat. Seien wir also gespannt, wenn es in der "nächsten Folge" heißt: Mark Medlook verklagt die Karlsbrücke in Prag. Grund: "Bohlenschaden":).
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#3 Chris_Anonym
  • 01.07.2008, 15:02h
  • Also wenn der Medlock in den USA eine Kontrolleurin am Flughafen angemacht hätte, dann wäre er erstmal für ein paar Tage hinter Gitter gewandert. Was nimmt er sich eigentlich raus? Wahrscheinlich ist sein Gehirn von bewusstseinserweiternden Mittelchen leicht in Mitleidenschaft gezogen worden oder man denkt, aufgrund seines C-Klasse Promidaseins sich sowas leisten zu können.

    Na hoffentlich kommt eine saftige Strafe für ihn raus, gerne Sozialstunden ...
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