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- 04. Juli 2008 1 Min.
Im US-Bundesstaat Oregon hat ein 34-jähriger Transmann eine Tochter zur Welt gebracht.
Thomas Beatie hat weltweit für Aufregung gesorgt, als er im März seine Schwangerschaft bekannt gab (queer.de berichtete). Bereits vor acht Jahren hatte sich die ehemalige Frau einer Brustoperation und einer Hormonbehandlung unterzogen - und wurde damit vor dem Gesetz zum Mann. Die weiblichen Geschlechtsorgane allerdings blieben auf eigenen Wunsch erhalten.
In der Nachmittags-Talkshow "Oprah" erklärte er im Vorfeld der Geburt, es sei kein weibliches oder männliches Verlangen, ein Kind zu bekommen, sondern einfach nur menschlich: "Ich bin ein Mensch und habe das Recht auf ein biologisches Kind", so Beatie. Da seine Frau Nancy unfruchtbar ist, beschloss das Ehepaar, dass er eine Schwangerschaft probieren solle. Ein Arzt führte schließlich eine künstliche Befruchtung des Frau-zu-Mann-Transsexuellen durch.
Nach Angaben des Fernsehsenders ABC erklärte Beatie nach der Geburt: "Der einzige Unterschied ist, dass ich mein Baby nicht stillen kann. Aber das tun ja viele Mütter ohnehin nicht."
Ärzte hatten sich allerdings besorgt über das Wohlergehen des Kindes geäußert (queer.de berichtete). Es sei nicht sicher, ob das Kind wegen der Hormonbehandlung des austragenden Elternteiles krankheitsanfälliger sein würde. Außerdem sei es wegen der ungewöhnlichen Eltern-Konstellation anfälliger für psychologische Probleme. (dk)















Solange es keine Studie gibt über die psychologischen Probleme von Kindern, die von Transmännern zur Welt gebracht wurden, ist das eine völlig haltlose Behauptung.