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- 07. Juli 2008 1 Min.
Mit Wasserwerfern und Tränengas musste die Polizei am Wochenende Rechtsradikale abdrängen, die Eier, Flaschen und Steine auf die rund 1.000 CSD-Teilnehmer warfen.
Die Behörden hatten vorher entlang der Paradestrecke hohe Gitter aufgestellt, um den "Marsch der Würde" zu schützen. Insgesamt nahm die Polizei 45 Gewalttäter fest. Eine Gegendemonstration stand unter dem Motto "Stoppt die Pädophilen".
"Es hat teilweise wirklich Eier und Steine auf uns geregnet", erklärte CSD-Organisator Gábor Kuszing. Viele der Teilnehmer versuchten, sich mit Regenschirmen zu schützen. "Es war großartig zu sehen, wie die Polizei uns geschützt hat, nachdem der Polizeichef versucht hatte, unsere Parade zu verbieten. Das sendet eine klare Botschaft an die kriminellen Neo-Nazis und die Bevölkerung als Ganzes", so Kuszing.
Ein letzten Monat ausgesprochenes CSD-Verbot wurde nach heftigen Protesten aus dem In- und Ausland wieder zurückgenommen (queer.de berichtete).
Ungarn gehört zu Ländern des ehemaligen Ostblocks, die beim Thema Homo-Rechte als eher liberal gelten. So verabschiedete der EU-Staat als drittes postkommunistisches Land nach Tschechien und Slowenien die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften (queer.de berichtete). Das Gesetz soll am 1. Januar 2009 in Kraft treten. (dk)
Mehr zum Thema:
» Bilder vom CSD Budapest (Event-Galerie von Tim_Chris)















Man sieht aber auch wieder, wie dumm diese Faschisten sind: Homo-, Bi- und Transsexualität haben nichts mit Pädophilie oder Sodomie zu tun. Wer das verwechselt, muss schon reichlich dämlich sein...