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- Kolumne: Nina Queer07. Juli 2008 3 Min.
Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.
Tratsch aus Berlin: Mein geklautes Hitler-Attentat, das Kuriosum Claudia Roth und Lorenzos neue fette Titten
Wir schreiben das Jahr 2008. So lange mussten wir warten, bis das erste Attentat auf Adolf Hitler klappte. Gleich der zweite Besucher von Madame Tussauds in Berlin riss der Wachspuppe den Kopf ab. Und jetzt ratet mal, wer der dritte Besucher gewesen wäre? Genau: Ich! Mit meiner Idee und meinem Mut hat sich ausgerechnet ein arbeitsloser Polizist aus dem autonomen Bezirk Kreuzberg meine Schlagzeilen gesichert. Ich wollte Adolf den Kopf abreißen. Ich wollte all die schönen Titelblätter schmücken, verhaftet werden und hinterher zwei Tage lang im Knast von tätowierten Typen gnadenlos durchgebumst werden. Herzlichen Dank, lieber Hartz-IV-Empfänger! Du selbstsüchtiges Arschloch!
P.S.: Sollte es sich bei der ganzen Sache um eine PR-Nummer von Madame Tussauds handeln, bin ich zu Recht sauer, dass man nicht mich gefragt hat. Das einzige, was mir am besagten Eröffnungsmorgen noch übrig blieb, war es, ohne dass irgendjemand Resonanz davon nahm, der Wachspuppe von Thomas Gottschalk in die Eier zu treten. Na toll!
Was war das wieder ein schöner CSD in Berlin. Es regnete, es gab wenige Umzugswagen, da die Mitmach-Preise gehörig angezogen worden waren, und erstmals nahmen genau null Prominente am Umzug teil. Klaus Wowereit, der sonst wenigstens das Band durchschnitt, war als Blumenmädchen bei der Hochzeit von Sabine Christiansen verpflichtet, und Claudia Roth ist mir zwar sympathisch ohne Ende, zählt für mich aber nicht als Promi, sondern als Kuriosum. RTL hatte also vergeblich das Exklusiv-Team zur Promi-Sichtung losgeschickt.
Fündiger wurde man nebenan auf der EM-Fanmeile. Da ging es auf der Bühne genauso schwul zu wie auf der Homoparade. Mark Medlock und Oliver Pocher bestritten dort zeitgleich das Bühnenprogramm – und waren genauso grottig wie die unrasierten Transen, die ihre schäbigen Playbacks auf den Trucks zur Schau stellten.
Aus alt mach neu – aus häßlich mach schön! In Deutschland wird endlich munter drauf los operiert, als wären wir in L.A. Erinnert sich noch jemand an den furchtbar erfolglosen Teilnehmer Lorenzo von DSDS? Natürlich nicht. Zur Erinnerung: Er sah immer aus, als hätten sich Rex Gildo und ein Alien miteinander gepaart, das Baby weggeworfen und die Nachgeburt großgezogen. Ah, jetzt fällt der Groschen. Jedenfalls ist es der Schönheitschirurgie gelungen, aus dem hässlichen, jungen Mann eine doch recht hübsche junge Frau (Lory Glory) mit fetten Titten zu basteln, die man sich gut anschauen kann. Dem Arzt gebührt wirklich ein Preis für seine Dienste an der Menschheit.
Noch besser ist nur noch die RTL-Show mit Runzelschlauch Brigitte Nielson. Noch drei Wochen lang jeden Sonntag um 19 Uhr lässt sie uns an ihrer Verjüngung teilhaben. Fett absaugen, Lifting, Titten kleiner und vieles mehr lässt die Ex von Sylvester Stallone vor laufenden Kameras mit sich machen. Für mich die beste TV-Show, die es seit dem Dschungel-Camp jemals im deutschen Fernsehen gab. Unbedingt einschalten!
Am Ende noch Werbung in eigener Sache: Meine Single "Beautiyful" inklusive Remixe gibt es ab sofort bei Beatport zum Download. Das Album kommt bald. Vorher jedoch bringt Warner Bros. meinen Clubhit "Ficki Ficki Aua Aua" noch als Maxi raus.
Vergesst nicht mich in der TV-Serie Candygirls zu bewundern: www.myspace.com/candygirls – Folge 13, Miss Taylors Closet.
Kiss, Eure Nina
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Nina Queer ist Berlins unangefochtene Star-Transe Nr. 1. Keine andere Drag Queen ist so häufig als DJane, Moderatorin oder Entertainerin gebucht wie sie. Ihr Erfolg ist einerseits ihrem perfekten, glamourösen Styling, andererseits ihren unverwechselbaren Humor zuzuschreiben. Seit März 2008 schreibt Nina Queer einmal im Monat für Queer.de über den neusten Tratsch und Klatsch aus den schwulen Abgründen der deutschen Hauptstadt. Ihr eigenes Privatleben hält sie von der Öffentlichkeit fern. Nina Queer reist gerne und hat zwei Hunde. Über eine Partnerschaft gibt es keine Informationen. Die Gerüchteküche brodelt seit Jahren... Mehr über Nina auf ihrer Homepage und auf MySpace.
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Aber das Singen hättste besser mal gelassen!
;-)