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Kommentare zu:
Spanier ist neuer Mr. Gay Europe


#1 gatopardo
  • 07.07.2008, 17:40h
  • Ach, auch ein "Madrileño" freut sich als junger und sportlicher Schwuler auf welch eine Zukunft , nachdem er wo und was hart gearbeitet hat und für welche "klaren" Ideen einsteht ? Da hält er es vielleicht mit "Generation Doof" von Stefan Bonner und Anne Weiss, wo in ihrem Buch eine gekürte Schönheitskönigin aus Pankow einem Reporter folgende Pläne erörtert, nachdem er bei ihr mit Geschichtsbewusstsein völlig abgeblitzt wurde: "Mich interessiert die Zukunft, und nicht , was vor mir war." Nach der Frage, was denn ihr Traumjob sei: "Arbeitslos.Einfach nur zu Hause...Megastar mit so richtig Kohle, ein riesengrosses Haus haben, Autos...Schauspielerin zum Beispiel. Das wäre cool..."
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#2 SaschaEhemaliges Profil
  • 07.07.2008, 18:19h
  • Antwort auf #1 von gatopardo
  • Die Botschaft in punkto homosexueller Emanzipation und Gleichberechtigung, insbesondere an die Adresse junger Männer, scheint (bei allen Abstrichen aufgrund des stark kommerziellen Anstrichs) die richtige zu sein.

    Insgesamt fällt mir auf, dass Spanien derzeit überall so richtig abräumt: Fußball-Europameister, Wimbledon-Sieger, Mr. Gay Europe...

    Ach ja, und dann auch noch Europameister gesellschaftspolitischen Fortschritts!
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#3 gatopardo
  • 07.07.2008, 20:08h
  • Antwort auf #2 von Sascha
  • Die von Dir angesprochene homosexuelle Emanzipation dieses Jungen, der für andere junge Schwule als Beispiel dienen könnte, hatte ich ehrlich gesagt gar nicht wahrgenommen, da man ja wegen der Altersdistanz über Probleme junger Menschen nur noch in der Berichterstattung erfährt. Es ist mir nicht entgangen, dass Du immer wieder auf die Notwendigkeit eines frühzeitigen "coming outs" hinweist, die ich hier uneingeschränkt unterstütze. Es ging mir lediglich um die doch sehr dürftigen Motive, es im Leben als Schönling mit einem durchtrainierten Körper "zu etwas zu bringen" .
    Das hat ja nicht einmal unsere Generation bei weitaus günstigeren Verhältnissen geschafft.
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#4 SaschaEhemaliges Profil
#5 Oliver SAnonym
  • 07.07.2008, 22:45h
  • Also mein Favorit, so vom Aussehen her ist ja der Italiener gewesen (Fabrizio Caiazza).

    Kann man gucken unter:
    www.mrgayeurope.org
    >> delegates 2008

    2007 fand ich gar keinen ansprechend.
    2006 hätte ich Joep Mesman (NL) gewählt
    2005 fand ich gar keinen ansprechend.

    Und ihr so?!
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#6 remixbebAnonym
#7 Tim_ChrisProfil
  • 08.07.2008, 00:08hBremen
  • Antwort auf #5 von Oliver S
  • Interessante Frage

    2005 = Österreich; Aaron Michael Jackson
    2006 = noch mal der selbe, obwohl er mir da mit Anzug rein äußerlich zu konservativ erscheint
    2007 = zwei, wenn auch beide grenzwertig aber in Ermangelung von besseren Kandidaten: Italien; Diego Gerolimi oder Slowenien; Lev Dermota
    2008 = Irland; Barry Meegan und danach Italien; Fabrizio Caiazza.

    Meine Favs. nach meinem persönlichen rein optischen Geschmack ausgewählt.
    Wobei ich diese Auswahl jetzt rein oberflächlich getroffen habe. Hätte ich ernsthaft gevotet, dann wäre mir mehr als nur der persönliche optische Geschmack wichtig. Schließlich gehört mehr zu Mr. Gay, als nur ein geiles Äußeres ;-)
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#8 AntichristProfil
#9 gatopardo
#10 Tim_ChrisProfil
  • 08.07.2008, 11:35hBremen
  • Antwort auf #9 von gatopardo
  • Ich fürchte fast, dass ein gewisser Grad an Intelligenz bei solchen Wahlen nicht wirklich von Nöten ist. Egal ob nun Mr. Universum, Miss Germany oder Mr. Gay. Sie müssen einen kompletten Satz sprechen können und etwas von ihrem speziellen Fach verstehen. Muskeln spielen lassen, hübsch aussehen oder eben einfach nur dem schwulen Idealbild entsprechen und zumindest schwules Grundwissen besitzen. Und bei schwulem Idealbild bedeutet das homoerotische Ausstrahlung pur, hübsches Gesicht, hübscher Body, möglichst ansprechende Schwanzgröße usw. und natürlich muss er genau im Trend der bevorzugten Altersgruppe was Styling und Outfit betrifft liegen. Also die Altersgruppe zwischen 18 und 29. Darunter bedeutet Pädo, darüber Scheintot.

    Okay, ist vermutlich übertrieben, aber ich denke, so fern ab der Realität dürfte es doch nicht liegen - zumindest drängt sich mir bei solchen Wahlen immer der Verdacht auf.
    Wobei ich damit keineswegs den Intellekt des derzeitigen Mr. Gay in Frage stellen will, da ich über diesen nicht wirklich etwas sagen kann.
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#11 SaschaEhemaliges Profil
  • 08.07.2008, 22:50h
  • Antwort auf #3 von gatopardo
  • Auf der oben verlinkten Seite der diesjährigen Kandidaten finden sich übrigens einige sehr interessante Statements, die dann vielleicht doch gewisse Rückschlüsse auf den emanzipatorischen Status und den Intellekt der Betreffenden zulassen.

    Mein Favorit in dieser Hinsicht:

    "I do not tell anyone to choose me as a winner, it is not in my interest. What I am interested in is a chance to become a gay activist in my country and be able to help young people still fighting with their sexual orientation mainly because of surroundings they need to live in. And I strongly believe this could happen even without a victory. I am not muscled, I have no "big parts" of my body, no expensive jewels and clothes, but I have a compassion, strong will to "change the world" and bad memories that became the fuel in my interest for changing "killing" judgements given every single day to young people. Maybe it is not enough for this content, but why not (give it a) try?"

    Entspricht das deinem "Geschmack", @madridEU?!

    Natürlich gibt es auch das andere, erschreckende Ende:

    "I think I am cute and I should win."

    oder

    "I want to show to people that a gay man is not only a queer. (Not that I have anything against extravagant persons, but in my opinion, gays still have a negative and too feminine image in people's minds).

    www.mrgayeurope.org/index.php?option=com_content&view=articl
    e&id=53:delegates-2008&catid=34:public&Itemid=56
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#12 gatopardo
  • 09.07.2008, 10:55h
  • Antwort auf #11 von Sascha
  • Nachdem ich alle Favoriten durchgeforstet habe, würde ich mich für den Niederländer entscheiden, der auf gewisse Weise eine anspruchsvollere Sprache spricht als die grosse Mehrheit. Für gänzlich anspruchslos halte ich weiterhin unseren Madrileño, da ich seine dürftige Aussage nun auch im Volltext lesen konnte. Ich weiss, dass die Wirkung auf Jüngere für Dich wichtig ist, indem die Konkurrenten kraft ihrer schwulen Reklame Vorurteile abbauen können, was ich für legitim, aber nicht für vorrangig halte.
    Ich setze andere Prioritäten, da es zu meiner Zeit kaum ausgereicht hätte, sich ohne einen kulturellen Hintergrund beruflich oder gesellschaftlich zu profilieren, wie es z.B. heute möglich ist, dass sich alle Welt für Leute wie eine Paris Hilton und ihre Superpaläste interessiert. Ich erinnere dagegen an die mittlerweile alternde Witwe des deutschen Baron von Thyssen, damals Miss España Carmen Cervera, die bis heute nicht nur durch scharfen Kunstverstand brilliert. Bin sicher, dass Du verstehst, was ich meine.
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