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- 15. Juli 2008 1 Min.
Nach seiner Festnahme wegen Drogenbesitzes arbeitet der extravagante schwule Journalist Richard Quest wieder für CNN International – allerdings nicht als Moderator.
Quest wurde Mitte April um 3 Uhr morgens in New Yorker Central Park mit einer geringen Menge der Modedroge Crystal Meth festgenommen (queer.de berichtete). Nach einem gerichtlich auferlegten Reha-Aufenthalt konnte der Brite wieder zu seinem alten Arbeitgeber zurückkehren. Derzeit ist er für CNN als Wirtschaftsreporter unterwegs.
Jedoch hat er nicht wieder die Moderation der Reisesendung "Business Traveller" übernommen. Auch ist noch unklar, ob sein Reporter-Magazin "Quest" fortgesetzt wird. Analysten erwartet, dass er als Aushängeschild des internationalen Programmes von CNN ab August wieder als Moderator in Erscheinung tritt.
Durch seinen extrovertierten Moderationsstil gilt der gebürtige Londoner, der seine Karriere als BBC-Wirtschaftsjournalist begann, als markantestes Gesicht von CNN. Ein Job-Angebot des englischsprachigen arabischen Nachrichtensenders "Al Jazeera" lehnte Quest ab, weil er sich dort eigenen Angaben zufolge als Jude und Schwuler fehl am Platz vorkomme. (dk)
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