Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?9063
  • 16. Juli 2008 27 2 Min.

Anwar Ibraham ist am Mittwoch wegen seiner angeblichen Homosexualität in der Hauptstadt Kuala Lumpur verhaftet worden.

Die Behörden werfen dem 60-Jährigen vor, einen 23 Jahre alten Mitarbeiter zum Analsex gezwungen zu haben. Kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe vor gut zwei Wochen hatte sich Anwar in die türkische Botschaft geflüchtet (queer.de berichtete). Nach der Zusage der Behörden, ihn nicht zu verhaften, sicherte er volle Kooperation in den Ermittlungen zu.

Anwar ist bereits 1998 – damals als Vize-Regierungschef – wegen Homosexualität und Korruption festgenommen worden, nachdem er sich mit dem Premierminister überworfen hatte. Er gab damals zu Protokoll, in der Haft gefoltert worden zu sein. Insgesamt verbrachte er wegen der Affäre sechs Jahre im Gefängnis.

Im März dieses Jahres hatte er dann der erfolgsverwöhnten Regierungspartei eine herbe Niederlage eingebracht. Sein Oppositionsbündnis gewann die Mehrheit in fünf von 13 Staaten und verhinderte damit zum ersten Mal seit fünf Jahrzehnten die Zweidrittel-Mehrheit der Regierungspartei.

Der jetzige Premierminister Abdullah Ahmad erklärte, die Polizei müsse den schweren Vorwürfen nachgehen. Anwars Partei rief zu friedlichen Demonstrationen auf.

Homosexualität ist in dem mehrheitlich muslimischen Land mit bis zu 20 Jahren Haft oder Auspeitschung bestraft werden. In einigen ländlichen Regionen gilt zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden. Die relativ liberale Hauptstadt Kuala Lumpur gilt als Zufluchtsort für Homosexuelle. Hier hat sich eine lebhafte schwule Subkultur entwickelt. (dk)

-w-

#2 Das Ende von "1001 Nacht"Anonym
#3 Fred_IsraelEhemaliges Profil
  • 16.07.2008, 23:34h
  • "Homosexualität ist in dem mehrheitlich muslimischen Land mit bis zu 20 Jahren Haft oder Auspeitschung bestraft werden. In einigen ländlichen Regionen gilt zudem das Scharia-Recht – Schwule können dort zum Tode verurteilt werden. Die relativ liberale Hauptstadt Kuala Lumpur gilt als Zufluchtsort für Homosexuelle. Hier hat sich eine lebhafte schwule Subkultur entwickelt."

    schlimm - naja, wie in allen islamischen staaten halt und weil dies so ist, setzen sich pseudo linke für den islam ein -logisch.
  • Direktlink »