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- 16. Juli 2008 2 Min.
In amerikanischen Blogs wurde Alabamas Generalstaatsanwalt Troy King ("Homosexualität ist der Untergang der Gesellschaft") geoutet – Parteifreunde gehen dem 39-Jährigen inzwischen aus dem Weg.
Den Berichten zufolge ist King von seiner Frau erwischt worden, als er mit einem anderen Mann Sex in deren Ehebett hatte. Sie soll ihren Mann deswegen hinausgeschmissen haben. Außerdem soll King darüber nachdenken, seine Ämter aufzugeben. Eine offizielle Erklärung gab es aber bislang noch nicht.
Die Gerüchteküche brodelt noch mehr, seit sich Parteifreunde von King distanzieren: In der Internet-Wahlkampfseite des Präsidentschaftskandidaten John McCain aber alle Passagen entfernt, in denen King erwähnt wird – obwohl dieser der Vorsitzende der Kampagne in Alabama ist. Bislang gab es keine offizielle Erklärung für dieses Vorgehen. Auch unter Republikanern in Alabama soll King an Rückhalt verloren haben.
Unter Homo-Aktivisten galt der Generalstaatsanwalt stets als rotes Tuch. Unter anderem kritisierten sie seine Aussage, Aids sei "die größte durch besonderes Verhalten ausgelöste Krankheit der Menschheit". Außerdem forderte der Hardliner, dass gegen "Perversionen und außerehelichen Sex" mehr unternommen werden müsse.
Es wird auch darüber spekuliert, ob King der Geliebte von Ralph Gonzalez, seinem ehemaligen Anwalt, gewesen sein könnte. Gonzalez war ein ungeouteter Schwuler, der eine viel versprechende Laufbahn in der republikanischen Partei von Georgia begonnen hatte. Dieser ist im August 2007 in seinem Haus in Orlando (Florida) erschossen worden. Der Täter brachte noch einen anderen jungen Mann um, bevor er Selbstmord beging. Noch immer sind die Umstände unklar, die Polizei hält ein Eifersuchts-Verbrechen für möglich. (dk)












Möge er denn Fall relativ heil überstehen und aus seinen Fehlern lernen - oder für immer an seiner eigenen Scheiße ersticken, die er zu seinen Glanzzeiten so großmäulig abgelassen hat.