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Kommentare zu:
Bundesregierung geht gegen jamaikanische Hassmusik vor


#1 FloAnonym
  • 17.07.2008, 14:22h
  • Ein Verbot (Auftrittsverbot und Verbot der Tonträger) wäre längst überfällig. Es kann doch nicht sein, dass Hass-Sänger ungehindert Hass und Mordaufrufe verbreiten dürfen. Und damit auch noch viel Geld machen.

    Da diese Faschisten nur die Sprache des Geldes verstehen, ist das die einzige Möglichkeit, denen beizukommen.

    Würde zum Mord gegen andere Gruppen aufgerufen, wären die CDs längst auf dem Index und die Auftitte verboten. Aber es geht ja "nur" um Schwule... Da müssen erst die Grünen wieder solange dranbleiben, bis was geschieht.
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#2 VolumeProProfil
  • 17.07.2008, 14:26hMönchengladbach
  • Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass gegen Aufrufe zur Gewalt an LGBTs weniger getan wird, als gegen Aufrufe zu Gewalt zum Nachteil von Juden.

    Die Antworten der Bundesregierung sind etwas schwach. Vor allem soll die Ausladung der Homo-Gruppen von UNAIDS-Konferenz der Bundesregierung unbekannt sein. Das finde ich mehr als lächerlich, wenn das nicht bekannt ist, dann frage ich mich wofür wir erstens einen Botschafter bei den UN und zweitens einen Auslandsnachrichtendienst haben. Dem deutschen Vertreter bei UNAIDS müsste der Vorgang bekannt sein.

    Es ist nicht glaubwürdig, dass die Bundesregierung alles unternimmt um die Hass-Sänger aus Deutschland rauszuhalten.
    Die Bundesregierung ist hier handlungsunwillig, daher muss man auf die Regierungen der anderen Schengen-Länder vertrauen. Wenn ein anderes Schengen-Land den jamaikanischen Hetzern die Einreise verbietet, gilt das auch für Deutschland.
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#3 MarekAnonym
  • 17.07.2008, 14:40h
  • Wieso ist die Bundesregierung so träge, wenn es um Mordaufrufe gegen Schwule geht?

    So eine Regierung hat die Wiederwahl nicht verdient und das gilt sowohl für CDU / CSU als auch für die SPD...
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#4 VolumeProProfil
  • 17.07.2008, 15:08hMönchengladbach
  • Antwort auf #3 von Marek
  • Das Problem ist die CDU und nicht die SPD.

    Die zuständigen Ministerin (Familie und Inneres) werden von CDU-Mitgliedern geleitet und daher kann man davon ausgehen, dass die Ministerien nicht so handeln, wie wir uns das vorstellen.

    Das Auswärtige Amt (AA) kann die Einreise auch nur sperren, wenn das Innenministerium bzw. deren nachgeordneten Behörden die Sperre ins Schengen-Informationssystem (SIS) eingetragen haben.
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 17.07.2008, 15:09hBremen
  • Gut, wenn sich endlich etwas tut auf Regierungsebene, sofern es nicht nur beim "geprüfe" bleibt, sondern sich auch WIRKLICH etwas tut. Da stimme ich Volker Beck 100% zu: "Wer in Jamaika zu Gewalt aufruft, soll in Deutschland kein Geld mit seiner Musik verdienen. Soviel Solidarität können die Lesben und Schwulen dort schon von uns erwarten."
    Wobei es dabei nicht bleiben sollte. Diese Art der Menschenrechtsverletzung und Verachtung sollte zudem schon noch mit gewissen Sanktionen geahndet werden.

    Allerdings darf es musikalisch auch nicht NUR jamaikanische Hassmusiker treffen. Gibt ja hier in Deutschland auch so einige Spezies, die ganz schön tief in die Diskriminierungskiste greifen. Allen voran Bushido.
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#6 bananasEhemaliges Profil
  • 17.07.2008, 17:03h
  • Man muß das natürlich tun, aber jetzt damit anzufangen, bestimmte CD's auf den Index zu zu setzen, halte ich für 10 Jahre zu spät und antiquiert. Wenn ich das will, lade ich mir Titel aus dem Net runter, wo ich will und so oft ich will. Dazu brauch ich auch nicht "Amazon" & Co., oder sonst wem.
    Ich glaube, ich habe mir vor 10 Jahren die letzte House-CD gekauft. Nicht das ich mißverstanden werde, gegen jamaikanische Hassmusiker vorzugehen, halte ich für richtig und notwendig. Aber das Medium ist vollkommen veraltet und ist am Aussterben.
    Deshalb finde ich z.B. die Rubrik "CD" hier bei "queer" für überflüssig. Nja, viel Neues gibts ja da eh nicht,sorry.
    Mich würde echt mehr interessieren, darf nun "Beenie Man", "Sizzla" & Co. im August an den Chiemsee oder nicht.
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#7 _sic_
  • 17.07.2008, 17:14h
  • "Wer in Jamaika zu Gewalt aufruft, soll in Deutschland kein Geld mit seiner Musik verdienen."

    Indizierung betrifft einzelne Stücke und mit anderem Material kann somit ohne weiteres Geld verdient werden. Damit wäre das von Hr. Beck angepeilete Ziel zumindest mit dieser Maßnahme verfehlt.
    Darüber hinaus kann sich diese Aktion als ordentlicher Schuß ins Knie erweisen.

    Einerseits ist damit zu rechnen, daß großere Ketten, um die Möglichkeit eines Verkaufs an Minderjährige und die daraus eventuell resultierenden rechtlichen Konsequenzen zu vermeiden, indizierte Tonträger aus den Regalen entfernen. Uninformierten Käufern stellt sich das verbliebene Material als das Gesamtwerk dar. Das vermeintlich vor Verhetzung geschützte Minderjährige somit ein idealisiertes Bild dieser Herren entwerfen, ist anzunehmen. Inwieweit Sie dann nach jahrelanger Hingabe bereit sind dieses Bild zu revidieren ist fraglich. (Wahrscheinlich posten Sie in diesem Forum ihre Legitimierungsversuche.)

    Anderseits lässt sich mithilfe des Index ein rebellisches Image aufbauen. Wie geschehen bei Bushido, Sido etc. etc.. Diese Verbotene Früchte Logik (eins für den Index heißt zwei für die Charts) funktioniert bei einer bestimmten Käuferschicht wunderbar.
    Das Indizierung finanziellen Schaden verursacht, scheint mir reines Wunschdenken.
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#8 alexMucEhemaliges Profil
  • 17.07.2008, 21:31h
  • Antwort auf #4 von VolumePro
  • ....und bestimmte Länder auch dem SIS angehören. Schengen bedeutet nicht automatisch SIS. Dem gehören nur,ich glaube 12, oder 15 Länder an. Auf jeden Fall nicht alle Schengen Länder. Deshalb war es möglich, daß gew. Sänger einfach über Ungarn eingereist sind, vor einigen Wochen.
    Ausserdem, wer will im Moment irgendetwas entscheiden. Die Regierung ist im Urlaub. Typische Sommerloch-Meldung.
    Kommentar 6 und 7 haben auch vollkommen Recht
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#9 Lestat66Anonym
  • 17.07.2008, 23:53h
  • Antwort auf #8 von alexMuc
  • mail @ amazon.de

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich musste leider auf verschiedenen Webseiten lesen, dass Sie trotz mehrfacher Hinweise/Warnungen CDs jamaikanischer Hassmusiker verkaufen.

    Dabei handelt es sich um CDs der Interpreten "T.O.K", "Elephant Man", "Sizzla", "Cappleton" und "Beenie Man".

    Bis diese CDs aus Ihrem Angebot entfernt werden muss ich leider andere Anbieter nutzen.

    Ich war bisher mit Ihrem Service sehr zufrieden und bestellte gerne bei amazon.de
    Schade!
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#10 LeoAnonym
#11 sizzlaProfil
  • 18.07.2008, 16:19hNürnberg
  • langsam wirds wirklich langweilig

    macht mal hinne mit dem Index, interessiert doch eh keine Sau. Es hält nie und nimmer einer juristischen Überprüfung stand, alle LPs der Künstler auf den Index zu setzen. Wenn ich einzelne Songs will, die angeblich menschenverachtend sein sollen (haha), dann kriegt man die ohne weiteres. Wir leben nicht mehr in der Steinzeit.
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#12 OlliAnonym
  • 18.07.2008, 18:02h
  • Antwort auf #11 von sizzla
  • "...die angeblich menschenverachtend sein soll (haha)". Ich denke so für mich, dort wo andere ein Gehirn haben, hast Du ein aufgeweichtes Brötchen oder irgendwann mal grossen Schaden genommen.

    Die andere Sache, mit den einzelnen Titel ist hier schon erwähnt und hat also auch schon einen langen Bart.
    Schreib doch bitte mal, klar und deutlich, was Du eigentlich willst ?
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#13 sizzlaProfil
#14 DancehallfreakAnonym
  • 23.07.2008, 00:56h
  • Vermutlich wird dieser Beitrag hier relativ wenige menschen interessieren da ich gleich voran sagen muss das ich hetero bin. Und noch dazu sehr überzeugter Dancehallhörer. Ja auch ich höre gerne mal einen Battyman Tune gebe ich auch gerne zu. Zugleich möchte ich aber auch sagen ich habe selbst schwule und lesbische freunde obwohl ich diese Tunes hin und wieder höre, und man wird es kaum glauben ich war sogar schon mit schwulen auf dances am Feiern auf genau diese Tunes.

    Ich finde es sehr bezeichnend dass auf der einen Seite die "queer" Szene selbst, sich oft diskriminiert fühlt auf der anderen Seite aber diese Menschen diskriminiert wenn sie ihre (durch Europäische Missionare = katholischer Glaube) beinflusste Meinung auch Kundtun.
    Wir leben in einem Land mit dem recht auf freie Meinungsäußerung und jemanden wegen Texten die er macht zu verurteilen ist genauso schlimm wie jemand wegen seiner Sexuellen Neigung zu diskriminieren.

    Die wenigsten Dancehall hörer in Deutschland verstehen überhaupt worum es geht und die die es verstehen sind meist so intelligent diese Texte nicht ernst zu nehmen. Durch die Durchsetzung von Auftrittsverboten etc. wird allerdings innerhalb der Dancehall Scene die Abneigung gegen Sexuell andersdenkende immer mehr geschürt.

    Ihr wollt eure Freiheit und wir die unsere!!! Wir akzeptieren euch auch und fordern nicht dass homosexualität in Deutschland verboten wird. Warum also denkt ihr das ihr das Recht habt uns unsere Musik zu verbieten.
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#15 AntichristProfil
  • 26.07.2008, 08:03hHH
  • Antwort auf #14 von Dancehallfreak
  • @Dancehallfreak: "Wir leben in einem Land mit dem recht auf freie Meinungsäußerung und jemanden wegen Texten die er macht zu verurteilen ist genauso schlimm wie jemand wegen seiner Sexuellen Neigung zu diskriminieren."
    Ich weiß nicht weshalb ich hierauf überhaupt antworte. Das Thema wurde bis zum Erbrechen durchgekaut. Es hat sich auch nichts an folgendem Grundsatz geändert: "DER AUFRUF ZUM MORD AN MINDERHEITEN ZÄHLT NICHT ZUR FREIEN MEINUNGSÄUßERUNG SONDERN ZUR VOLKSVERHETZUNG!" Die Texte der Battyman Tunes sind ein offener Mordaufruf, damit Volksverhetzung, damit VERBOTEN. KAPIERT?????
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#16 Tim_ChrisProfil
  • 26.07.2008, 11:02hBremen
  • Antwort auf #14 von Dancehallfreak
  • "Wir akzeptieren euch auch und fordern nicht dass homosexualität in Deutschland verboten wird. Warum also denkt ihr das ihr das Recht habt uns unsere Musik zu verbieten."

    Dieser Vergleich hinkt ja wohl gewaltig. Wir bringen niemanden um, wir verletzen niemanden, wir foltern niemanden und fordern auch niemanden zu einem Mord auf. Im Gegensatz zu den Jamaikis, die Homos einzig wegen ihrer Homosexualität ermorden und besonders auch zu den Battyman Tunes, in denen eben zum Mord an uns Homos aufgerufen wird einzig aus dem Grund, weil wir eine andere Sexualität ausleben. Also haben wir wohl auch das verdammte Recht, diese Mucke, die du hier so wunderbar zu verteidigen versuchst, verbieten zu lassen.
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#17 HannibalEhemaliges Profil
#18 KonstantinEhemaliges Profil
  • 26.07.2008, 12:56h
  • @ Dancehalldingens: Ich wiederhole mich zwar, aber ich habe wirklich den Eindruck, dass alle Rasta-Fans gehirnamputiert oder zumindest geistig minderbemittelt sind.
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#19 HannibalEhemaliges Profil

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