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- 18. Juli 2008 1 Min.
Amerikanische Wissenschaftler haben ein in der schwarzen Bevölkerung vorkommendes Gen entdeckt, das HIV-Übertragung begünstigt, aber die Träger auch widerstandsfähiger macht als andere HIV-Positive.
Das so genannte DARC-Gen kommt in Afrika in 90 Prozent der Bevölkerung vor und bietet einen besseren Schutz vor Malaria. Allerdings erhöht es einem Artikel im Fachmagazin "Cell Host & Microbe" zufolge auch das Infektionsrisiko bei HIV um 40 Prozent. Gleichzeitig hätten die Träger bei Nichtbehandlung eine um durchschnittlich zwei Jahre längere Lebenserwartung als HIV-Positive, die das Gen nicht besitzen.
Das Gen könne neben anderen Faktoren erheblich dazu beigetragen haben, dass sich HIV in Afrika und unter der schwarzen Bevölkerung der USA weit mehr ausgebreitet habe als unter Weißen, bei denen das DARC-Gen so gut wie nie vorkommt.
Die Zahlen für diese Untersuchung lieferte Professor Matthew Dolan von der Militäruniversität in Maryland. Er hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als 3.000 Luftwaffen-Angehörige untersucht, davon waren 1.200 HIV-positiv. (dk)















Und was hat das für folgen in der erweiteren statistik?